Anleger setzen aktuell auf sichere Währungen, die jedoch geringere Erträge abwerfen. Dieses Verhalten nimmt großen Einfluss auf die Hauptwährungspaare. Dabei zählen USD und JPY als sicherste Anlage. Dementsprechend hoch ist die Nachfrage unter den Marktteilnehmern, die gerade einen großen Bogen um risikoreiche Investitionen wie dem Euro machen.
Mit dem von den Staatschulden einiger Mitgliedsländer der EU ausgelösten Kursabfall des EUR gegen den US-Dollar begannen Investoren in der vergangenen Woche rasch, sich an sicheren „Safen-Havens“ zu orientieren. EUR/USD gab im Wochenverlauf wieder deutlich nach und notierte am Freitag bei 1,3241, nachdem das Wochen-Hoch bei 1,3790 lag. Eine Kombination aus anhaltenden Sorgen im Euroraum und Drohungen Nordkoreas mit weiteren Militärschlägen gegen den Nachbarstaat Südkorea, hält auch die Finanzmärkte in Atem. Händler gehen lieber „Nummer Sicher“.
Aus Großbritannien und Japan erwarten wir heute eine Reihe wichtiger Konjunkturindikatoren, während aufgrund des Feiertags Thanksgiving die Börsen in den USA geschlossen bleiben. Dementsprechend rechnen Marktteilnehmer mit einem Handelstag mit geringer Liquidität bei erhöhter Volatilität. Tageshändler könnten ihren Vorteil aus den kommenden intensiven Handelstagen mit außergewöhnlich hohen Kursschwankungen ziehen.
Anhaltende Sorgen um die finanzielle Stabilität der Eurozone und die Konsequenzen der aktuellen Kreditkrise in Irland, die das Wachstum im Euroraum bremst, setzten der Einheitswährung zum Wochenstart erneut zu. Seit über einer Woche sorgt die Ungewissheit im Fall Irland-Rettung für starke Verunsicherung am Markt. Händler befürchten eine Ausweitung der Krise in Europa. Möglicherweise benötigen Schuldensünder wie Portugal und Spanien ebenfalls Hilfspakete, um vor einem Staatsbankrott gerettet zu werden. Darüber hinaus fordert in Irland die Koalitionspartei, die Grünen, Neuwahlen. Marktbeobachter haben Bedenken, eine neue Regierung könnte die Verhandlungen um die finanzielle Unterstützung durch die Europäische Union und den Internationalen Währungsfonds erschweren.
Geeinigt hat man sich mittlerweile auf die Antragstellung. Während die Europäische Zentralbank (EZB) und der IWF die Entscheidung begrüßen, müssen die Details der EU-Hilfen für Irland noch festgelegt werden. Gleichzeitig steigt die Angst an den Märkten, dass selbst die geplanten Hilfen eine Ausbreitung der Staatsverschuldung in weiteren finanzschwachen Mitgliedsländern der Eurozone nicht verhindern können.
Der EUR konnte sich angesichts der nachlassenden Anspannung in der Irlandkrise am gestrigen Donnerstag gegenüber weiteren Hauptwährungen leicht erholen. Die Notlage im Euroraum scheint jedoch noch lange nicht ausgestanden. Noch hat Irland Hilfen aus dem Euro-Rettungsschirm nicht angenommen. Eine Annahme zeichne sich nach Aussagen des irischen Zentralbankchefs zwar ab, die Märkte befürchten jedoch nach wie vor ein Übergreifen der Schuldenkrise auf weitere EU-Staaten wie Portugal und Spanien.
Anlass zu etwas Optimismus an den Finanzmärkten heute früh: Am Morgen machten sich Vertreter des Internationalen Währungsfonds (IWF), der Europäischen Zentralbank (EZB) sowie der Regierung Irlands auf den Weg nach Dublin, um im weiteren Tagesverlauf mit den Verhandlungen zu Hilfen für Irland aus dem EU-Rettungsschirm zu beginnen. Bis zum Ende der Handelswoche wird der Krisenkandidat Irland die Tendenzen an den Finanz- und Devisenmärkten bestimmen. Händler sollten jegliche Nachrichten zu diesem Thema gut im Auge behalten.
Anleger setzen derzeit auf sichere Währungen, die jedoch geringere Erträge abwerfen. Dieses Anlegerverhalten nimmt seit Tagen Einfluss auf die Hauptwährungspaare. USD und JPY zählen gegenwärtig als sichere Anlage. Dementsprechend hoch ist die Nachfrage unter den Marktteilnehmern, die gerade einen großen Bogen um risikoreiche Investitionen machen.
Die USD-Stärke setzt sich auch in der neuen Handelswoche fort. Die Probleme um die EU-Mitgliedsstaaten Irland und Griechenland treiben Devisenhändler gegenwärtig in Safe-Haven-Positionen wie dem US-Dollar.
Der Euro handelt aktuell nahe eines 6-Wochentiefs gegen den US-Dollar. Händler verweisen auf Irlands Rekordverschuldung, die die europäische Gemeinschaftswährung stark belaste. Die Europäische Union soll in dieser Woche konkret über ein Hilfspaket für Irland beraten. Die irische Regierung dementiert, um Hilfen aus Brüssel gebeten zu haben. In einem Versuch, die Märkte zu beruhigen, erhöht auch Deutschland den Druck auf die irische Regierung, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Marktunsicherheit bestimmt gegenwärtig die Märkte und schwächt den Euro auf ganzer Linie.
Am Markt drehte sich gestern erneut alles um die Staatsverschuldung im Euroraum, insbesondere um den größten Schuldensünder der Eurozone, Irland. Insgesamt bleibt die ohnehin bereits geringe Risikobereitschaft am Markt niedrig, so dass Anleger dem Euro zunehmend den Rücken kehren. Infolgedessen setzt der USD seinen Aufwärtstrend fort und das Währungspaar EUR/USD handelt mittlerweile nahe eines 6-Wochentiefs.
Der US-Dollar verzeichnete gestern Kursverluste gegen seine risikoreicheren Gegenparts. Im Marktfokus stand am Mittwoch der am Wochenende beginnende G20-Gipfel in Seoul, bei dem Themen wie internationale Währungsfragen sowie globale ökonomische Ungleichgewichte ganz oben auf der Agenda stehen dürften. Insbesondere die jüngste Rekord-Aufwertung des Chinesischen Yuan, der sich mittlerweile auf seinem höchste Niveau seit 1993 befindet, droht das chinesische und das globale Wachstum abzuschwächen. Inzwischen werten die Ölpreise erneut auf und markieren angesichts eines starken Rückgangs der US-Vorräte an Rohöl ein neues 2-Jahreshoch.
Der US-Dollar wertete gestern erneut deutlich auf. Dabei konnte die US-Währung im New Yorker Handel bisherige Widerstände überwinden, während die Rohstoffpreise nachgaben. Gold und Rohöl hatten zuvor erst neue Höchststände markiert.
Neu aufkommende Schuldensorgen im Euroraum belasten die europäische Gemeinschaftswährung in den letzten Handelstagen und mindern die Nachfrage nach ertragsstarken Investitionen. Ausgelöst wurden die erneuten Befürchtungen von einem von der Regierung Irlands geschürten €15 Mrd.-Paketes zur Ausgabenkürzung, die die Anleihen Irlands vor dem Wochenende auf ein Rekordhoch trieben.
Die am vergangenen Freitag veröffentlichten
US-Arbeitsmarktdaten zur Beschäftigung (exklusive Agrar) haben die Devisenmärkte mit einem Aufwärtstrend des US-Dollar modifiziert, der sich auch heute, zu Beginn der neuen Handelswoche fortsetzt. Das Währungspaar EUR/USD ist mittlerweile bis unter die Marke von 1,4000 gefallen, während die Abwärtstendenzen anhalten. USD/JPY kann die Gewinne vom Freitag ebenfalls behaupten und handelt aktuell um 81,25. Angesichts des heutigen Mangels an kursbewegenden Konjunkturdaten fällt die Marktliquidität voraussichtlich gering aus. Beim USD kann von größeren Kursschwankungen ausgegangen werden.
Am Donnerstag markierten Rohstoffanlagen wie Rohöl und Gold neue Höchststände. Die Ankündigung der US-Notenbank Federal Reserve über weitere Maßnahmen zur Konjunkturstützung im Umfang von rund $600 Mrd. versetzt die Anleger in Unruhe. In ihrer Unsicherheit, welche Auswirkung die quantitative Lockerung auf den USD sowie die US-Wirtschaft haben wird, richten Händler ihre Investitionen auf Rohstoffe aus.
Der US-Dollar gab im Anschluss an die gestrige Entscheidung der US-Notenbank Federal Reserve über den Umfang der geplanten konjunkturstützenden Maßnahmen gegen eine Reihe von Hauptwährungen nach. Zum Euro notierte die US-Währung zu Handelsschluss nahezu unverändert, während sie gegen den Australischen Dollar AUD bis auf ein 28-Jahres-Hoch kletterte.
Der US-Dollar gab am gestrigen Dienstag, insbesondere gegenüber dem Euro, im Vorfeld der Kongresswahlen in den USA ab. Weitere Ursache für die Kursverluste des Dollar waren nach wie vor Spekulationen um die geplanten Staatsanleihenkäufe der US-Notenbank Federal Reserve. Heute werden wieder kursbewegende Konjunkturdaten aus den USA veröffentlicht. Händler blicken mit Spannung auf die erwartete Ankündigung einer nochmaligen quantitativen Lockerung der Geldpolitik der Fed. In diesem Zusammenhang könnten sich hohe Kursschwankungen am Markt einstellen.
Der US-Dollar notierte am Montag im Vorfeld der Kongresswahlen in den USA und nach robusten US-amerikanischen sowie chinesischen Konjunkturdaten fest. Erwartet wird in dieser Woche außerdem eine Ankündigung über die weitere Lockerung der ohnehin hoch-expansive Geldpolitik der US-Notenbank Federal Reserve.
In den frühen Handelsstunden in Asien heute Morgen wertete der US-Dollar kräftig auf. Diese anfänglichen Aufwärtstendenzen legten sich im weiteren Handelsverlauf jedoch wieder recht schnell. Mit Markteröffnung heute beginnt eine wichtige Sitzungswoche der großen Notenbanken. Am Mittwoch tagt als erste die US-Notenbank Federal Reserve, am Donnerstag die Europäische Zentralbank (EZB) sowie die Bank of England (BoE) und am Freitag schließlich die Bank of Japan (BoJ). Im Vorfeld halten sich Investoren zurück und bleiben vorsichtig. Heute zur Veröffentlichung ausstehende Konjunkturdaten könnten den Märkten zunächst dringend benötigte Impulse liefern.


