Die um 14:30 Uhr zur Veröffentlichung ausstehenden BIP-Daten (3. Quartal) stellen den kursbewegendsten Konjunkturindikator aus den USA heute dar, der den USD-Trend beeinflussen kann. Weitere wichtige Indizes, insbesondere in Bezug auf USD und EUR, werden den Forex-Handel noch vor dem Wochenende mitbestimmen: Arbeitslosenquote in der Eurozone (September) um 11:00 Uhr sowie Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan (Oktober) um 15:55 Uhr. Anlegern könnten sich im Anschluss an diese marktbewegenden Indizes gute Handelsgelegenheiten bieten.
Seit drei Handelstagen verzeichnet der US-Dollar überwiegend Kursverluste gegen den Euro. Marktbeobachter verweisen auf eine Gegenbewegung zu den Gewinnen der letzten Wochen als ein Beweggrund für die jüngsten Kursentwicklungen. Darüber hinaus belastet die Ungewissheit am Markt über die Erholungsaussichten der globalen Konjunktur nicht nur den Dollar, sondern auch die asiatischen Aktienmärkte, so Analysten. Die Nachfrage nach USD als „sichere“ Alternativanlage ist gegenwärtig gedämpft.
Der US-Dollar wertete am gestrigen Handelstag zum ersten Mal in drei Tagen gegen die Hauptwährungen auf. Mittlerweile stützten die in Aussicht stehenden zusätzlichen Maßnahmen zur Lockerung der Geldpolitik in den USA die US-Währung. Die Schritte machen den Marktteilnehmern Hoffnung und stärken das Vertrauen in die US-Wirtschaft und ihr Erholungspotenzial nach den geplanten konjunkturstützenden Maßnahmen. Heute stehen wieder wichtige Veröffentlichungen aus den USA und der Eurozone auf der Agenda. Diese verheißen hochgradige Marktvolatilität, die Händlern so einige Gelegenheiten bieten sollte, ihre Gewinne zu erhöhen.
Am vergangenen Wochenende haben sich die Finanz- und Regierungschefs der 20 einflussreichsten Industrie- und Schwellenländer (G20) darauf geeinigt, einen Abwertungswettlauf zwischen Währungen zu verhindern. Darüber hinaus haben sich die G20-Finanzminister auf eine Reform des Internationalen Währungsfonds verständigen können. Der US-Dollar gerät im Vorfeld der für den 2. und 3. November anberaumten Sitzung des US-Offenmarktauschusses der Federal Reserve in Erwartung einer weiteren Lockerung der Geldpolitik zur Konjunkturbelebung stark unter Druck.
Mit Beginn einer weiteren intensiven Handelswoche erwarten Händler bereits mit Spannung die um 14:30 Uhr geplante Eröffnungsrede von US-Notenbankchef Ben Bernanke bei der Federal Deposit Insurance Corp (FDIC) Konferenz. Händler sollten jegliche Äußerungen seitens des US-Notenbankers in Bezug auf mögliche konjunkturstützende Schritte aufmerksam verfolgen. Der US-Dollar könnte heute erneute Kursverluste verzeichnen, während die Marktteilnehmer weiter am Erholungstempo der US-Konjunktur zweifeln.
Spekulationen um zusätzliche Schritte zu weiteren Liquiditätsmaßnahmen in den USA, die Konsolidierung der Staatshaushalte in Europa sowie der heute beginnende G20-Gipfel habe in dieser Woche den Handel an den Devisenmärkten bestimmt. Diese Themen werden voraussichtlich auch in der kommenden Handelswoche im Mittelpunkt des Marktgeschehens stehen und noch vor dem Wochenende heute, Volatilität, insbesondere beim USD, mit sich bringen.
Im Übergang zum asiatischen Handel am Mittwoch gab der US-Dollar einen Großteil seiner zuvor verbuchten Gewinne gegen die Hauptwährungen wieder ab. Dabei verlor die US-Währung erneut gegen den EUR und fiel zum japanischen Yen wieder auf ein 15-Jahrestief. Zuvor sorgte Chinas plötzliche und überraschende Zinsanhebung an den internationalen Devisenmärkten für Unruhe.
Bei einer eher geringen US-Nachrichtenspanne richten sich die Augen der Anleger in dieser Woche auf die Aussagen der US-Notenbanker. Gleich einige Ansprachen stehen heute auf der Agenda. Die Präsidenten der Notenbanken in den verschiedenen Distrikten geben möglicherweise Hinweise auf zukünftige Maßnahmen im Rahmen ihres Programms für Anleihenkäufe der Federal Reserve.
Am letzten Freitag ergaben sich für den USD leichte Erholungstendenzen. Das Währungspaar EUR/USD verzeichnete im Anschluss an eine Rede von US-Notenbankchef Ben Bernanke einige Kursverluste. Das beliebte Paar markierte zwischenzeitlich ein Tageshoch bei 1,4157. Im weiteren Handelsverlauf setzen sich die Abwärtsbewegungen des US-Dollar jedoch fort. Wichtige heute zur Veröffentlichung ausstehende US-Daten werden zeigen, ob der generelle Trend der US-Währung anhält und der Dollar zur sechsten Woche in Folge Verluste hinnehmen muss.
Der US-Dollar verzeichnete am Donnerstag heftige Kursverluste gegen viele Hauptwährungen. Seit Wochen schwächelt die US-Währung, insbesondere gegenüber dem Japanischen Yen. Händler sehen die Ursache der Dollar-Schwäche nach wie vor in der stark expansiven Geldpolitik der USA, die bereits weitere konjunkturstützende Maßnahmen planen. Darüber hinaus überraschte die monetäre Behörde in Singapur, Monetary Authority of Singapore (MAS), mit einer Straffung ihrer Geldpolitik.
Der US-Dollar gab am gestrigen Handelstag erneut gegen die europäische Gemeinschaftswährung Euro nach. Zuvor war aus dem am Dienstagnachmittag veröffentlichten letzten Sitzungsprotokoll des Offenmarktausschusses der US-Notenbank Federal Reserve hervorgegangen, dass die Fed eine weitere Lockerung der Geldpolitik in den USA für angemessen halte.
Durch die Feiertage „Columbus Day“ in den USA sowie „Thanksgiving Day“ in Kanada ergaben sich gestern schwache Handelsbedingungen an den Märkten in Nordamerika. Die Anspannung der letzten Handelstage ist mittlerweile zu einer Art Konsolidierungstendenz geworden. Ist das die Ruhe vor dem Sturm, der sich bis zum Wochenende angesichts der zur Veröffentlichung ausstehenden Konjunkturdaten einstellt?
Der US-Dollar setzt seine Talfahrt auf breiter Front fort. Entsprechend kletterte der Euro zum USD in der vergangenen Woche auf ein neues 5-Monatshoch. Der Japanische Yen markierte ein 15-Jahreshoch gegen den Dollar. In Dollar bepreiste Rohstoffe profitierten ebenfalls von den jüngsten Marktbewegungen: Gold erreichte ein Allzeit-Hoch bei $1.364 pro Feinunze, während Rohöl bis auf $84,40 pro Barrel, den höchsten Stand innerhalb der letzten 5 Monate, aufwertete. Wird sich dieser Trend auch in der anstehenden Woche fortsetzen?
Am gestrigen Handelstag ergaben sich an den Devisenmärkten interessante Entwicklungen. Einerseits unterbrach der US-Dollar seine Talfahrt gegenüber Euro und Britischen Pfund Sterling, markierte andererseits jedoch ein neues 15-Jahrestief zum Japanischen Yen. Darüber hinaus konnten irreguläre Kursverluste von über 300 Punkten bei Rohöl beobachtet werden. Auch am heutigen Handelstag bleibt es spannend: Um 14:30 Uhr stehen die Arbeitsmarktdaten zur Beschäftigung (exklusive Landwirtschaft) für den Monat September auf der Agenda. Diese gelten als bedeutender Indikator für die Arbeitslage in den USA. Von hoher Volatilität ist im Anschluss an die Veröffentlichung auszugehen.
Am gestrigen Mittwoch wurde der US-Dollar weiter belastet, während sich gewinnträchtige Währungen äußerst leistungsstark zeigten. Auf Tagessicht stieg der Euro erneut und hohe Aufschläge an der Wall Street sorgten für eine freundliche Eröffnung des europäischen Börsenhandels, nachdem der Dow Jones am Vorabend in New York mit einem Plus von fast 200 Punkten geschlossen hatte.
Der heute um 14:15 Uhr zur Veröffentlichung ausstehende ADP-Arbeitsmarktbericht (September) zur Beschäftigung im privaten Sektor gibt Händlern einen Vorgeschmack auf die am Freitag erwarteten US-Arbeitsmarktdaten für September. Experten prognostizieren einen Zuwachs von 23.000 geschaffenen Stellen. Sollte dies der Fall sein, könnten vorausgegangene Kursverluste des USD womöglich ausgeglichen werden. Anderenfalls könnte sich der Dollar den Hauptwährungen gegenüber wieder auf Talfahrt begeben.
Der Japanische Yen rückt in den Fokus des Marktgeschehens. Überraschend teilte die japanische Notenbank am Dienstag im Anschluss an ihre geldpolitische Sitzung mit, dass sie beabsichtige, den Leitzins zur kurzfristigen Geldbeschaffung von Banken auf 0,0% bis 0,1% zu senken. Händler hatten eine weitere Intervention am Devisenmarkt erwartet, jedoch nicht mit einer Senkung der Leitzinsen gerechnet. Darüber hinaus planen die japanischen Währungshüter den Aufkauf von Anleihen für bis zu 35 Billionen Yen.
Am Montag handelte der US-Dollar nahe eines neuen 6-Monatstiefs zum Euro, nachdem die Währungshüter der US-Notenbank Federal Reserve bereits wiederholt erklären, dass möglicherweise zusätzliche Maßnahmen im Rahmen der quantitativen Lockerung nötig wären, sollte die Konjunkturschwäche in den USA anhalten.
Zum Ende des Monats setzten gestern hohe Kursschwankungen an den Märkten ein. Ursache dafür waren marktbewegende Indikatoren aus den USA, wie beispielsweise aktuelle, am Donnerstag veröffentlichte Angaben zum BIP (2. Quartal) sowie die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Auf der anderen Seite des Ozeans kommen in der Eurozone Sorgen um die neuen Milliarden-Hilfen für irische Banken auf. Irland muss die maroden Banken im Land trotz erfolgreicher Auktionen irischer Staatsanleihen, die in diesem Monat die Aktienmärkte wiederholt beflügeln konnten, retten.


