Die Wechselkurssysteme

Im Währungsbereich wird zwischen flexiblen und festen Wechselkurssystemen unterschieden.

Flexible Wechselkurssysteme zeichnen sich dadurch aus, dass die entsprechende Zentralbank als zuständige Währungsbehörde den Wechselkurs anpasst. Hiermit findet eine Steuerung bzw. Beeinflussung von Angebot und Nachfrage bzgl. der ausländischen Währung statt.


Feste Wechselkurssysteme weisen keine derartigen Schwankungen auf. Es wird ein bestimmter Wechselkurs festgelegt. In einem festen Wechselkurssystem ist es eine unabdingbare Voraussetzung, dass die entsprechende Zentralbank über größere Reserven sowohl der eigenen als auch der Fremdwährungen verfügt.
Warum das so ist? Im Prinzip ganz einfach: Gesetzten Fall eine beliebige Zentralbank erwartet einen Kursanstieg einer beliebigen Fremdwährung. Dann ist die Zentralbank gezwungen, größere Reserven der Auslandswährung aufzulösen (zu verkaufen), um somit eine Preiserhöhung zu vermeiden. Im Gegenfall (eine ausländische Währung verliert an Wert) müssen von der Zentralbank größere Mengen der Fremdwährung aufgekauft werden, um die Kurssenkung zu stoppen. Der Preis, zu welchem die Zentralbank die ausländische Währung kauft oder verkauft, ist in einem festen Wechselkurssystem ebenfalls fix.


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