Pips
Beim Devisentrading wird die kleinstmögliche Veränderung des Wechselkursverhältnisses als Pip bezeichnet. Wechselkurse werden im regulären Handel immer auf vier Nachkommastellen notiert, bei Geschäften zwischen Market Makern werden aus Vereinfachungsgründen oft auch nur die letzten beiden Stellen kommuniziert. Die Ursache hierfür ist einfach und nachvollziehbar zugleich: Die erste und zweite Nachkommastelle ändert sich nur äußerst selten. Beim klassischen Futurehandel wird die kleinstmögliche Veränderung im übrigen als Tick bezeichnet.
Eine wichtige Rolle spielt der Terminus auch im Zusammenhang mit den vom Broker angebotenen Spreads welche wiederum dafür verantwortlich zeichnen wann die Gewinnzone erreicht ist. Forex Broker bieten Bid- und Ask-Kurse an, die sich in aller Regel um zwei, drei, vier oder auch mehr Pips unterscheiden. Dieser Unterschied wird im Fachjargon wiederum als Spread bezeichnet, insbesondere während volatiler Marktphasen neigen manche Broker dazu diesen extrem hochzusetzen. Die unmittelbare Folge für den Kunden ist, dass er ein ganzes Stück weit von der Gewinnzone entfernt ist da zunächst einmal der um mehrere Pips hochgesetzte Spread “verdient” werden muss.


