Volatilität

Nicht nur im Finanz- und Wirtschaftssektor eingesetzt wird der Terminus Volatilität, der – eine allgemeine Definition versuchend – die Schwankung von Zeitreihen in einer Statistik kennzeichnet. Der Begriff spielt beispielsweise auch eine Rolle in der Welt der Politik, der Naurwissenschaften und des Software Engineering.

In der Finanzmathematik ist Volatilität als Maßstab für die Schwankungsbereitschaft von Finanzmarktparametern wie beispielsweise Aktienkursen oder Zinsen anzusehen. Er wird hier als Standardabweichung der Veränderungen des zugrundeliegenden Parameters definiert und ist ein wichtiger Faktor im Zuge der Risikobeurteilung. Grundsätzlich zu unterscheiden sind absolute, relative und logarithmische Veränderungen. Wenn von annualisierten Volatilitäten die Rede ist (dies stellt den Regelfall dar), so wird als Betrachtungszeitraum für die Veränderungen das Jahr verwendet. Daneben existieren noch einige weitere spezifischere Unterteilungen, von Bedeutung sind beispielsweise historische (wie der Name vermuten lässt…) und implizite (abgeleitet aus den Marktpreisen von Optionen) Volatilitäten.


 

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