Der Indikator “Accelaration Bands” geht auf Price Headley zurück und sieht den optimalen Einstiegszeitpunkt in kleinen Ausbrüchen aus schmalen Handelsspannen in der Nähe von Allzeit- oder Jahreshochs.
Die auf der Trennung von Marktphasen mit zunehmender Beschleunigung und solchen mit nachlassender Beschleunigung basierende Filterung von Richtungsänderungen in der Beschleunigung als Handelssignal chakraktierisiert den Accelerator Ansatz.
Zu den populärsten Volumenindikatoren der Chartanalyse zählt der auf Mark Chaikin zurückgehende Ansatz der Accumulation Distribution Line ADL. Das Konzept basiert auf einer Gewichtung der Kursveränderung im Vergleich zur Mitte der tagesaktuellen Handelsspanne.
Auf der Gegenüberstellung von Kaufs- und Verkaufsdruck auf einem Markt basiert der Indikator Accumulation Distribution Oscillator, dessen praktische Verwertbarkeit von vielen Anylaysten aber stark in Frage gezogen wird.
Der Absolutwert des Ergebnisses der Subtraktion der Anzahl der gefallenen Aktien von der Anzahl der gestiegenen Aktien wird als Absolute Breadth Index bezeichnet.
Basierend auf dem Absolute Breadth Index werden hier die Indikatorwerte über einen Zeitraum von 25 Tagen aufsummiert um eine längerfristige Ausrichtung zu erreichen.
Während bei der Advance Decline Line ADLIN das Verhältnis aus gestiegenen und gefallenen Aktien aufsummiert wird, wird beim Cumulative Volume Index die Differenz des Volumens aufaddiert.
Basierend auf dem Absolute Breadth Index werden die Indikatorwerte durch Belegung mit einem gleitenden Durchschnitt geglättet und mit einer flexiblen Bandbreite gefiltert.
Während der Hughes Breadth Index als klassischer Oszillator eher kurzfristige Marktschwankungen im Auge hat kann der Nicoski Index NIX als geeigneter Trendfolger auch zu mittelfristigen Betrachtungen herangezogen werden.
Während die A/D–Ratio das Verhältnis aus gestiegenen und gefallenen Kursen ins Verhältnis setzt, bildet beim Breadth–Thrust–Index BTI das Verhältnis aus gestiegenen Werten und der Anzahl an Indexmitgliedern die Basis der Berechnung.
Auf Basis der fortlaufenden Summierung des Hughes-Breadth-Index und darauf folgender Anwendung der bekannten Stochastik-Berechnung entsteht die von T. Chande entwickelte Stochastik des Hughes-Breadth-Index (Advance Decline Gruppe).
Während sich Volume-Up/Down des gehandelten Volumens der gestiegenen und gefallenen Aktien als Ausgangspunkt bedient, handelt es sich beim Bolton-Tremblay-Indikator um ein mathematisch etwas komplexeres Konstrukt.
In die Reihe der Momentum Indikatoren einzuordnen liefert der Alexander’s Filter trotz unterschiedlicher Formeltechnik optisch ein identisches Bild wie Momentum und Rate of Change.
Zu den bekanntesten Vertretern der Marktbreite-Indikatoren zählt der Arms-Index “TRIN”. Weniger bekannt, aber durchaus interessant ist der Weiterentwicklungsansatz von Jacobus R. van den Brink mit der Bezeichnung “BRIN”.
Als klassischer Trendbestimmungsindikator anzusehen ist der Aroon-Up/Down Indikator und der hiervon abgeleitete Oszillator. Bei der Indikatorermittlung findet ausschließlich die Zeitkomponente Berücksichtigung, jedoch nicht die Preiskomponente.
Der Asymmetrical RSI (ARSI) unterscheidet sich vom Relative Strength Index lediglich durch eine veränderte Form der Periodenglättung (exponentiell und asymmetrisch anstatt einfacher SMA).
Um eine geglättete Variante der häufig verwendeten Hilfsmessgröße True Range (Handelsspanne unter Berücksichtigung eventueller Kurslücken) handelt es sich beim Volatilitätsindikator Average True Range (ATR).
Durch die Subtraktion zweier Simple Moving Averages entsteht der Awesome Oszillator. In der Standardeinstellung wird der lange Durchschnitt (Perioden) vom kurzen (5 Perioden) abgezogen.
Balance of Market Power (BMP) ist ein weniger bekannter Oszillator, der versucht auf Basis der Abbildung der beiden entgegengerichteten Marktkräfte (Bullen und Bären) die Trendstärke zu quantifizieren.
Bill Williams entwickelte mit Alligator / Gator ein Konzept, das die Trendstärke und mögliche Richtungsänderungen im Trend anhand mehrerer gleitender Durchschnitte und derer Interaktion zueinander erkennbar machen soll.
Um ein relativ einfaches Konzept der Charakterisierung möglicher Umkehrpunkte im Chartverlauf handelt es sich beim Fractals Indikator von Bill Williams.
Der Anwendungsbereich der bekannten Bollinger Bänder ist vor allem in der Kombination mit Trendstärkeindikatoren zu sehen. Der Indikator liefert Hinweise auf Unterstützungen und Widerstände, auch die Bewertung von Top- und Bodenformationen spielt eine wichtige Rolle.
Durch Einsatz des Bollinger Bands Bandwidth Indikators lassen sich Marktphasen mit hoher und Marktphasen mit geringer Handelsaktivität gut unterscheiden.
Um eine Art Volatilitätsadjustierte Stochastik handelt es sich beim Bollinger Bands Oszillator (BBO), Bollinger verband hier sein eigenes Bändersystem mit dem Stochastik-Konzept nach Lane.
Um einen reinen Trendstärke-Indikator handelt es sich beim Directional Movement Index (DMI), die beiden Teilindikatoren +DI und -DI lassen hingegen auch Rückschlüsse auf die Trendrichtung zu.
Auf dem Directional Movement Konzept von Wilder basierend handelt es sich beim Average Directional Index (ADX) um die geglättete Variante des DMI und beim Directional Movement Oscillator (DMO) um einen Oszillatoransatz unter Betrachtung der Differenz von +DI und -DI.
Als Basis aller gleitenden Durchschnittsberechnungen handelt es sich beim Simple Moving Average mathematisch um das arithmetische Mittel der betrachteten Zeitreihe.
Eine lineare Gewichtung der Bestandteile der Basiswert-Kursreihe und damit ein guter Kompromiss aus Reagibilität und Glättung zeichnet den Weighted Moving Average aus.
Die zweite Stufe der Weiterentwicklung eines einfachen gleitenden Durchschnitts stellt die exponentielle Gewichtung der Bestandteile der Basiswert-Kursreihe mit dem Exponential Moving Average als Ergebnis dar.
In der Familie der Gleitende Durchschnitte stellt der Adaptive Moving Average den am besten geeigneten Trendfilter dar obwohl auch hier konzeptbedingt die zeitliche Verzögerungskomponente enthalten ist.
Zu den Standardindikatoren zählt der auf J. Granville zurückgehende On Balance Volume (OBV). Es handelt sich um einen trendführenden Indikator mit dem Ziel Trendstärke und -schwäche unter Beachtung des festgestellten Handelsvolumens zu quantifizieren.

