In der vergangenen Handelswoche wertete der US-Dollar weiter auf. Als Hauptursache für die Kursbewegungen am Markt gilt nach wie vor Griechenlands Schuldenkrise, die den EUR unter Druck bringt. In dieser Woche erwarten die Marktteilnehmer die Leitzinsentscheide aus den USA, Japan und Neuseeland. Somit versprechen die kommenden Handelstage hohe Volatilität mit einzigartigen Möglichkeiten für hohe Profite. Werden auch Sie sich die volatilen Märkte zu Nutze machen?

Die steigenden Aktienmärkte erhöhen die Risikobereitschaft der Händler. Die Marktteilnehmer wenden dem “sicheren” USD sowie JPY den Rücken zu. Wichtigste Daten heute sind die Arbeitslosenanträge aus den USA. Anleger warten auf neue Anzeichen einer Erholung der Wirtschaftslage.

Investoren suchen am heutigen Mittwoch in der Bekanntgabe des US Bruttoinlandsprodukts und der Leitzinsentscheidung der US-Notenbank nach weiteren Anzeichen für eine wirtschaftliche Erholung der weltgrößten Volkswirtschaft. Die US-Notenbank beendet heute ihr zweitägiges Treffen, und obwohl der Leitzinssatz bereits nahe 0% liegt halten Analysten Ausschau nach weiterer Ausweitung der Maßnahmen zur Lockerung der Geldpolitik und nach Statements, die die Theorie bestätigen könnten, dass sich die US-Wirtschaft ganz sacht auf dem Wege der Besserung befindet. Die Bekanntgabe eines Statements der US-Notenbank ist für etwa 18:15 MGZ vorgesehen.

Händler werden weiterhin von der Pandemie der Schweinegrippe in Mexiko beeinflusst. Befürchtungen hinsichtlich reduzierter kurzfristiger Wirtschaftsaktivitäten veranlassen Händler sich von riskanteren, höhere Erträge erzielenden Währungen zurückzuziehen und bei Safe-Hafen-Währungen wie dem Dollar und dem Yen Zuflucht zu suchen. Da Investoren fürchten dass aufgrund der Seuche die Nachfrage nach internationalen Reisen zurückgehen werde fiel gestern auch der Rohölpreis.

Der USD fiel am Montag Morgen auf ein Monatstief gegen den Yen. Aus Furcht vor einer Ausbreitung der sich verbreitenden Schweinegrippe aus Mexiko investierten Anleger in Währungen wie den japanischen Yen und den Schweizer Franken, die momentan als vergleichsweise sicher angesehen werden. Die Rohölpreise wurden bis nahe der $50 Barrel-Marke gedrückt. Händler befürchten, dass sich die Schweinegrippe als Epidemie entpuppen und der globalen Wirtschaft erneut einen heftigen Schlag versetzen könnte.

Während der Dollar im gestrigen Handel gegenüber einem Großteil seiner Währungspaare Verluste einstecken musste, erreichten die Ölpreise beträchtliche Gewinne. Dementsprechend besteht kürzlich ein entgegen gesetztes Verhältnis zwischen Dollar und dem schwarzen Gold. Somit ist es heute besonders wichtig, die wirtschaftlichen Daten aus den USA genau zu verfolgen, da eine schwache US-Wirtschaft voraussichtlich zu fallenden Ölpreisen führen wird. Andererseits könnten eine verbesserte konjunkturelle Situation in den USA sowie ein starker Dollar die Ölpreise in die Höhe treiben.

Im Vorfeld des heutigen Handelstages mit einer ungewöhnlich hohen Zahl an Veröffentlichungen aus Großbritannien, der Eurozone und den USA, gerieten Händler in einen regelrechten Investitionsrausch. Viele Marktteilnehmer wissen, dass sich ihre Handelsbilanz an einem solch geschäftsträchtigen Tag nahezu verdoppeln kann. Besondere Aufmerksamkeit sollte der Menge von Daten aus dem Produktionsgewerbe in Frankreich und Deutschland geschenkt werden, die zwischen 7:00 Uhr und 9:00 Uhr WEZ veröffentlicht werden. Nicht zu vergessen sei ebenfalls der Bericht der Erstansprüche auf Arbeitslosenunterstützung aus den USA um 14:30 Uhr WEZ. Werden auch Sie für sich einen Vorteil aus der bevorstehenden Volatilität der Märkte nutzen können?

Anleger setzen derzeit auf sichere Währungen, die geringere Erträge abwerfen. Dieses Verhalten nimmt aktuell großen Einfluss auf die Hauptwährungspaare. USD und JPY sind nach wie vor die großen Gewinner der momentanen Handelsstrategie. Auch die Aussagen von US-Finanzminister Geithner setzen den US-Dollar in Bewegung. Die für heute geplante Ansprache Geithners könnte den Dollar weiter in die Höhe treiben.

Verluste an den US-Aktienmärkten bringen Investoren aus dem Konzept. Gewinner dabei sind Dollar und Yen, die vom Widerwillen der Händler, weitere Risiken einzugehen, profitieren. Die Rohölpreise fielen ebenfalls erneut, nachdem gestern deutlich wurde, dass die US-amerikanische Wirtschaft noch nicht über den Berg ist.

In der vergangenen Woche erlebten die Handelsteilnehmer, wie eine Welle von Wirtschaftsnachrichten ihren Einfluss auf die US-amerikanische Wirtschaft nahm, während nur wenig Neues aus Europa beobachtet werden konnte. In dieser Woche scheint sich das genaue Gegenteil abzuspielen. Die Eurozone erwartet ein Ansturm wirtschaftlicher Ereignisse. In den USA hingegen wird es voraussichtlich überwiegend ruhig bleiben. Forex-Händler sollten ihr Augenmerk in dieser Woche eindeutig auf EUR und GBP richten. Beide Währungen werden in den kommenden Tagen die Richtung der Märkte bestimmen.

Nach der gestrigen Bekanntgabe der überraschenden US Arbeitslosenzahlen verzeichnete der USD moderate Kursgewinne im Vergleich zu seinen Haupt-Währungsrivalen. Die Europäische Zentralbank (EZB) ist offenbar immer noch nicht in der Lage die die benötigten Maßnahmen zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Probleme in Gänze umzusetzen. Die japanische Währung hat ihren Status als Safe-Hafen-Investment wiedererlangt während das Wachstum der chinesischen Wirtschaft im 1. Quartal 2009 schrumpfte. Safe-Hafen-Währungen scheinen an Stärke zuzulegen, dieweil die restlichen Weltwährungen weiterhin unter der Rezession leiden.

Während sich die Märkte an unterschiedlichen Stütz- und Widerstands-Level versuchen, entdecken Händler eine negative Wechselbeziehung zwischen Aktien und dem Kurs des Dollar. Jedes Mal wenn es eine Erholung an den Aktienmärkten gibt verzeichnet der USD moderate Verluste. Grund dafür ist sehr wahrscheinlich, dass Investoren ihr Geld vom Devisenhandel abziehen und an den Aktienmärkten anlegen. Von der für heute 12:30 MGZ vorgesehenen Bekanntgabe der US Baugenehmigungen könnten die Aktienmärkte durchaus betroffen sein. Achten Sie darauf, inwiefern das den Kurs des USD während des heutigen Handels beeinflusst.

Viele Händler richten sich nach den Gewinnen an der Wall Street bevor sie in den Devisenhandel einsteigen. So wurden schon durch die Wall Street viele Währungsbewegungen beeinflusst. Da in dieser Woche einige der weltgrößten Finanzunternehmen ihre Gewinne für das 1. Quartal bekannt geben, könnte es sein, dass sich die Kursgestaltung der Währungen an deren Gewinnen und Verlusten ausrichtet.

Gestern war es an den Märkten um die Liquidität knapp bestellt, da ein Feiertag in West-Europa und den USA die Anzahl der Marktteilnehmer erheblich reduzierte. Das wiederum führte zu etwas überspitzten Bewegungen am Devisenmarkt. Diese Art des Handels verhalf dem EUR zu einem weiteren Anstieg im Vergleich zum Dollar.

Die Kursbewegungen, die wir während des Handels am Freitag erlebten, mögen etwas übertrieben gewesen sein und könnten sich wieder umkehren. Heute werden aufgrund eines Feiertags in Europa viele Handelstische unbesetzt sein. Händler sollten sich der volatilen Kursschwankungen bewusst sein, die im Allgemeinen einsetzen, wenn es an den Devisenmärkten an Liquidität mangelt.

Der Dollar setzte gestern seine Aufwärtskorrektur fort, als besser als erwartete Arbeitsmarktzahlen und steigende Importpreise ihm zu weiterer Stärke verhalfen. Der Geldfluss kann beim heutigen Handel etwas spärlich sein, da viele europäische Firmen wegen eines Feiertags geschlossen sind. Das könnte jedoch die Kurs-Volatilität nur erhöhen und Händlern die Gelegenheit bieten von den verpassten Möglichkeiten anderer zu profitieren.

Die US-amerikanische und japanische Währung werden sich weiter großer Nachfrage erfreuen, da, nach Ansicht von Experten, Investoren sich von höhere Erträge abwerfenden Währungen, wie dem AUD, fernhalten. Der Yen erholte sich im Vergleich zum britischen Pfund Sterling, dem australischen und dem neuseeländischen Dollar, die alle etwa um 1,5% zur japanischen Währung zurückgingen.

Die europäische Währung stürzte am Dienstag kräftig ab, nachdem Daten für die aufzeigten, dass die Wirtschaft der Eurozone im 4. Quartal 2008 den größten jemals verzeichneten Einbruch erlitt. Folglich wandte sich der Devisenmarkt wieder der US-Währung zu, da der Optimismus hinsichtlich der europäischen Wirtschaft sichtlich abnahm. Der USD, der sich in Zeiten großer Marktunruhe als sicherere Anlage als andere Währungen erweist, wird sich weiter der Nachfrage erfreuen, da Investoren sich von riskanteren Anlagewerten abwenden.

Die Euphorie des vergangenen Monats über die Erholung am Aktienmarkt hat merklich nachgelassen, und der Dollar ist der Haupt-Nutznießer dieser Marktbedingungen. Der Dollar hat die Tendenz zu steigen wenn die Aktienmärkte fallen und die Risikofreudigkeit an den Devisenmärkten zurückgeht.

Die letztwöchigen Bekanntgaben der negativen Arbeitsmarktdaten veranlasste viele Devisenhändler sich vom USD abzuwenden. Da sich sowohl die Währungen der Eurozone als auch der Rohölpreis erholten, liegt die Vermutung nahe, dass sich in jüngster Zeit gewinnträchtigere Anlagemöglichkeiten als der US-Dollar boten. Klugerweise sollten Devisenhändler ggf. ihre Vorgehensweise ändern und sich nach anderen Investments als dem typischen Safe-Hafen-Dollar umsehen.

Der Devisenmarkt muss erst einmal verdauen, dass die Senkung des Leitzinssatzes durch die EZB nur um 25 Basispunkte erfolgte. Doch viel Zeit zum ausruhen bleibt Händlern nicht, da für später am Tag die enorm wichtigen Zahlen des ADP-Berichts zum Wechsel der US-Beschäftigung (NFP) erwartet werden.

Marktteilnehmer erwarten begierig die wichtigsten Wirtschaftsdaten die heute veröffentlicht werden. Es wird angenommen, dass die Europäische Zentralbank ihren Leitzinssatz um 50 Basispunkte senken wird und dass die die wöchentlichen US Arbeitslosenzahlen voraussichtlich sehr hoch sein werden. Diese beiden Ereignisse werden der Hauptmotor für das Währungsgeschehen an den Devisenmärkten sein.

Der Beginn eines neuen Monats wird immer von zwei wichtigen Ereignissen für den Devisenmarkt bestimmt: die Veröffentlichung von äußerst wichtigen US-Wirtschaftsdaten sowie die die Zunahme des Handels nachdem Angestellte ihren monatlichen Lohn erhalten haben. Zum Auftakt des Monats April erwarten Händler eine große Anzahl von wirtschaftlichen Veröffentlichungen aus den USA. Insbesondere zu erwähnen sind die Immobilien-, Arbeitsmarkt- und Inflations-Daten sowie der immer wichtiger werdende Bericht über die Rohöl-Lagerbestände. Falls Sie auf den richtigen Tag für den Einstieg in den Devisenhandel gewartet haben - dieser Tag ist da!