Nach dem gestern verbuchten Rekordtief gegen die Hauptwährungen, erholte sich der EUR im Overnight-Geschäft leicht. In Erwartung, dass die US-Notenbank Federal Reserve ihren Leitzins in absehbarer Zukunft unverändert bei der aktuellen Rate belässt, wertete der EUR gegen den Dollar etwas auf und handelt augenblicklich um die Marke von 1,3200.

Ein extrem volatiler Handelstag endete gestern mit Kursgewinnen für den US-Dollar gegen einen Großteil der Hauptwährungen. Dabei rutschte das Währungspaar EUR/USD bis auf ein neues Rekordtief seit April 2009 und notierte unter der Marke von 1,3200.

Die hohen Kursschwankungen werden sich auch am heutigen Handelstag voraussichtlich fortsetzen. Die Preisinstabilität des EUR und die geplanten EU-Hilfen für das krisengeplagte Griechenland verunsichern die Investoren fortwährend. Händler schließen zur Gewinnmitnahme vermehrt ihre Short-Positionen. Möglicherweise findet der EUR heute etwas Unterstützung. Die europäische Einheitswährung eröffnete zu früher Handelsstunde stärker als am Dienstag.

Die vorherrschende Unsicherheit am Markt war auch am gestrigen Handelstag erneut zu spüren. Die Sorge um die Finanzstabilität im Euroraum und Griechenlands konjunkturelle Lage belastete auch am Montag die Märkte und bestimmte zeitgleich die Trends des Devisenhandels. Ein Mangel an Konjunkturdaten ermöglichte die Konsolidierung im Vorfeld des nachrichtenträchtigen Handelstages heute.

Ein volatiler Handelstag endete gestern mit Kursgewinnen für den US-Dollar gegen einen Großteil der Hauptwährungen. Laut Europäischem Statistikamt Eurostat, steckt Griechenland noch tiefer in der Schuldenkrise als bislang angenommen. Die Marktteilnehmer zeigten sich überrascht, EUR/USD rutschte folglich auf seinen bisher niedrigsten Stand in diesem Jahr.

Das Flugverbot im europäischen Luftraum hat die Währung der Eurozone stark unter Druck gebracht. Analysten schätzen den durch die Vulkanasche entstandenen Schaden mittlerweile auf rund 1,27 Mrd. Euro Umsatzausfall. Stärker betroffen sind dabei die europäischen Fluggesellschaften, weniger große Fluglinien aus den USA. Während Europas Finanzoberhäupter noch damit beschäftigt sind, sich ihre Köpfe um die Rettung Griechenlands zu zerbrechen, kommt die Aschewolke des isländischen Vulkans nahezu einem Dolchstoß für den EUR gleich.

Das Cross EUR/USD kletterte am Dienstag bis über die Marke von $1,35, nachdem die ZEW-Konjunkturerwartungen der deutschen Finanzexperten im April deutlich stärker gestiegen sind, als erwartet. Dennoch setzten im weiteren Handelsverlauf erneute Abwärtstendenzen für den EUR ein, die an die anhaltenden Sorgen im Euroraum um das schuldengeplagte Griechenland erinnerten.

In der letzten Woche ergab sich für Rohöl ein ausgeprägt volatiler Handel. Nachdem der Rohstoff die Marke von $86,60 pro Barrel erreicht hatte, setzte ein deutlicher Abwärtstrend ein. Das Barrel Rohöl kostet aktuell $83,30. Zur gleichen Zeit korrigiert der USD gegenwärtig einen Teil seiner Kursverluste gegen den EUR aus der vergangenen Handelswoche. Beide Trends sind miteinander in Beziehung zu setzen. Werden sich die vorgenannten Entwicklungen auch in dieser Woche fortsetzen?

Ursache für die gestrigen Abwärtstendenzen des EUR bleibt die aktuelle Griechenlandproblematik, die in Zusammenhang mit der Gesamtverschuldung Athens und des drohenden Bankrotts des Mitgliedsstaates steht. Zu später Handelsstunde wurden die Kursverluste jedoch begrenzt, nachdem der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Unterstützung für Athen bestätigte und sich nun mit Vertretern von Griechenland treffen wolle.

Nach einem verhältnismäßig steilen Abwärtstrend am gestrigen Mittwoch, sind sich die Marktteilnehmer nicht einig, ob sich für den USD heute Kurskorrekturen ergeben oder ob sich die rückläufigen Tendenzen fortsetzen. Die Marktentwicklungen hängen zum Großteil von entscheidenden US-Konjunkturdaten ab, die im Laufe des heutigen Handelstages veröffentlicht werden. Dabei werden die wöchentliche Anzahl der Arbeitslosenerstanträge sowie der TIC-Bericht voraussichtlich erhöhte Volatilität generieren.

Der US-Dollar gab am Dienstag, im Vorfeld wichtiger US-Konjunkturdaten sowie der Anhörung von Notenbank-Chef Ben Bernanke vor dem Wirtschaftsausschuss des Kongresses, wieder leicht gegen den EUR nach. Die Ohren der Händler sind heute gespitzt: Werden heute um 16:00 Uhr optimistische Formulierungen zu hören sein, die möglicherweise Hinweise auf eine Straffung der lockeren US-Geldpolitik sowie eine Zinsanhebung geben?

Konkrete Hilfszusagen der EU für den hoch verschuldeten Mitgliedsstaat Griechenland haben der europäischen Einheitswährung zu Wochenbeginn Auftrieb gegeben. Das versprochene Hilfspaket von bis zu 45 Mrd. Euro veranlasste Anleger gestern, in EUR zu investieren. Die Gemeinschaftswährung legte am Montag kräftig gegen einen Großteil der Hauptwährungen zu. Trotz geplanter Bekämpfung der griechischen Schuldenkrise bleiben Händler der Haushaltslage weiterer EU-Mitgliedstaaten misstrauisch gegenüber. Im weiteren Handelsverlauf wertete der EUR zum USD wieder leicht ab. Aktuell handelt das Währungspaar EUR/USD bei 1,3584. Das Tageshoch wurde gestern mit 1,3691 ausgegeben.

Nach einer verhältnismäßig ruhigen letzten Handelswoche, in der USD und JPY aufwerteten, einigten sich die Euro-Länder am Wochenende schließlich auf ein Hilfspaket für den hoch verschuldeten Mitgliedsstaat Griechenland, was den Kurs der europäischen Einheitswährung stärkte. Aktuell steigen EUR und Pfund Sterling auf breiter Front. Lassen Sie sich diese Handelsgelegenheiten nicht entgehen!

Wie an den Finanzmärkten erwartet, belässt die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Zinssatz stabil. Der EZB-Rat hielt seinen Leitzins für die Währungsunion gestern bei 1%, was dem EUR am Donnerstag etwas Unterstützung verlieh. Darüber hinaus äußerte sich EZB-Präsident Jean-Claude Trichet zuversichtlich über die geplanten Rettungshilfen für Griechenland. Vorläufig wertete die Einheitswährung der Eurozone zwar leicht gegen die Hauptgegenwährung USD auf. Analysten gehen jedoch davon aus, dass die Aussagen des EZB-Chefs nicht für eine nachhaltige Erleichterung ausreichen.

Heute richten Anleger ihr Augenmerk auf den Bericht zu den US-Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe. Dieser Indikator löst bei den Hauptwährungspaaren und auf den Märkten stets hohe Volatilität aus. Anlegern könnten sich im Anschluss an die Veröffentlichung um 14:30 Uhr gute Handelsgelegenheiten bieten.

Unstimmigkeiten über das griechische Rettungspaket haben neue Sorgen um das Erholungstempo der Konjunktur in der Eurozone entfacht und die Nachfrage nach der Einheitswährung gedämpft. Der USD erreichte zum Kanadischen Dollar gestern ein paritätisches Wechselkursverhältnis und handelte kurzfristig zum ersten Mal seit Juli 2008 unterhalb des CAD-Kurswerts.

Im Anschluss an die am Freitag veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten, die das beste Ergebnis in drei Jahren markierten, kehre die Risikobereitschaft zurück an den Markt. Des Weiteren wurden mit den gestern ausgegebenen Indikatoren ISM-Einkaufsmangerindex und US-Verkäufe bestehender Häuser weitere Hinweise auf eine Konjunkturerholung in den USA deutlich. Während der neue Risikoappetit den EUR am Montag bis über die Marke von 1,3500 brachte, ist die Einheitswährung mittlerweile wieder um 100 Punkte auf 1,3430 zurückgefallen.

Heute steht der maßgebliche US-Arbeitsmarktbericht „Non-Farm Payrolls“ auf der Wirtschaftsagenda. Analysten sagen 185.000 neu geschaffene Stellen für den Monat März voraus. Entspricht das Ergebnis den Erwartungen, könnte der USD neuen Auftrieb erfahren. Möglicherweise rückt damit eine Leitzinserhöhung seitens der US-Notenbank näher.

Nach einem 3-Monatshoch gegen den japanischen Yen, scheint sich der zinsbullische USD-Trend auch am heutigen Handelstag fortzusetzen. Die Risikobereitschaft unter den Händlern kehrt langsam zurück. Die Marktteilnehmer erwarten voller Spannung den am Freitag zur Veröffentlichung ausstehenden Arbeitsmarktbereicht „Non-Farm Payrolls“. Dieser zählt zu den US-Konjunkturindikatoren, denen in den USA womöglich die größte Aufmerksamkeit zuteil wird. Sollte auch in dieser Woche wieder ein deutlicher Zuwachs an Arbeitsplätzen aus dem Bericht hervorgehen, wird die US-Währung ihren Aufwärtstrend gegen die Hauptwährungen und insbesondere gegenüber Japans Yen womöglich fortsetzen.