In der vergangenen Woche unterlag der US-Dollar stärkeren Kursschwankungen als gewöhnlich. Die genauen Ursachen dafür sind nicht eindeutig. In der anstehenden Woche werden überwiegend Daten aus den USA, Europa und Japan veröffentlicht, die den Dollar und seine Crosse in ihrem Kurs beeinflussen werden.
Der heutige Devisenhandel wird vorwiegend von Fundamentaldaten aus den USA und Großbritannien bestimmt. Wichtigster Indikator aus den USA heute, ist der Bericht zu den Verbraucherausgaben, auch bekannt als Persönliche Ausgaben, um 14:30 Uhr. Experten sagen einen Anstieg um rund 0,2% für Juli voraus, was ungefähr nur die Hälfte der Zunahme des Monats Juni ausmacht. Diese Entwicklung lässt sich überwiegend auf das Programm „Cash for Clunkers“ („Bares für Rostlauben“) zurückführen. Ein positives Ergebnis könnte die Risikobereitschaft unter den Marktteilnehmer weiter steigern und dem USD letzten Endes schaden. Um sich die aktuellen Tendenzen am Devisenmarkt zum Wochenende zunutze zu machen, sollten Händler ihre USD-, EUR- sowie GBP-Positionen jetzt eröffnen.
Der US-Dollar machte am Mittwoch Boden gegenüber dem EUR und dem Britischen Pfund gut, nachdem der Bericht zum US-Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter sowie das Ergebnis der US-Neubauverkäufe die Erwartungen der Marktteilnehmer nicht enttäuschten. Der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter ist im Monat Juli überraschend stark gestiegen. Laut US-Handelsministerium, erhöhten sich die Aufträge gegenüber dem Vormonat um 4,9% und markierten somit den größten Anstieg in 2 Jahren. Investoren werden ihre heutigen Handelsstrategien auf den Bericht der US-Arbeitslosenanträge abstimmen.
Für den Ölpreis ergab sich gestern im Laufe des Nachmittagshandels aufgrund von Gewinnmitnahmen ein freier Fall. Dabei kam der Preis des Rohstoffs bei der Widerstandsmarke von $71 zum Stillstand, nachdem dieser zuvor die Marke von $75 nicht überspringen konnte. Die für heute erwarteten Veröffentlichungen der US-Öllagerbestände sowie der Verkäufe von Hausneubauten spielen eine wichtige Rolle für die Investoren hinsichtlich ihrer heutigen Handelsstrategie.
Die für heute angesetzte Veröffentlichung der US-Zahlen zum Verbrauchervertrauen wird den Handel zwischen dem Dollar und seinen Hauptgegenwährungen bestimmen. Des Weiteren werden weitere wichtige Konjunkturdaten ihren Einfluss auf den Devisenmarkt nehmen, wie beispielsweise die Zahl der Hypothekenanträge des britischen Bankenverbands BBA um 10:30 Uhr. Die Ergebnisse der heutigen Indizes werden den Ton für den USD-Trend zur Wochenmitte angeben.
Die vergangene Woche markierte einen drastischen Sturz für den US-Dollar-Kurs, insbesondere gegenüber EUR und CHF. Die wichtigste Frage in dieser Woche lautet: Wird der US-Dollar seine bärischen Trends gegenüber den Hauptwährungen fortsetzten oder wird sich eine Trendwende einstellen? Offenbar werden US-Konjunkturdaten in der kommenden Woche eine Hauptrolle spielen. Forex-Händler sollten die Ergebnisse der Indikatoren aus den USA keinesfalls aus den Augen verlieren.
Die Marktteilnehmer erwarten für heute einen volatilen US-Dollar, angesichts der bevorstehenden US-Immobiliendaten und einer um 16:00 Uhr angesetzten Ansprache von US-Notenbankchef Ben Bernanke. Bernanke wird eine Rede zum Thema Wirtschaftskrise und -Erholung halten. Bei der Zahl der US-Verkäufe bestehender Häuser gehen die Experten von einem Anstieg auf 5,03 Mio. aus. Bei der letzten Messung lag das Ergebnis bei 4,89 Mio. Forex-Anleger sollten diese beiden Indikatoren gut im Auge behalten. Sie werden die Haupt-Crosse des USD zum Freitagshandel bestimmen.
Einen bärischen GBP beobachteten die Marktteilnehmer am gestrigen Handelstag im Anschluss an die Bekanntgabe des Beratungsprotokolls der Bank von England (BoE). Der Geldpolitische Ausschuss (MPC) der Notenbank konferierte über Leitzinssatz und Quantitative Lockerung. Leichte Uneinigkeit unter den politischen Entscheidungsträgern war zu vernehmen, bei der einige Politiker für eine Erweiterung des sonderpolitischen Programms der Quantitativen Lockerung plädierten. Bereits zu Monatsbeginn erweiterte die Notenbank ihr Ankaufprogramm um 50 Mrd. Pfund, um die Kreditversorgung der Wirtschaft zu verbessern. Die Sorge um ein inflationäres Wachstum und eine anhaltende Marktschwäche veranlasst einige MPC-Mitglieder für rigorose geldpolitische Maßnahmen zu stimmen, was weiteren Abwärtsdruck für das Britische Pfund bedeutet.
Der plötzliche Anstieg an den globalen Aktienmärkten verhalf gestern vielen Risikowährungen wie EUR und GBP zu neuen Höhen. Gleichzeitig verzeichneten Safe-Haven-Währungen wie Dollar und Yen Kursverluste. Da die Marktteilnehmer von einer Erholung der Konjunktur in Europa überzeugt sind, ist ein Kursanstieg der europäischen Währungen mittlerweile überfällig. Dies könnte wiederum den Rohstoff-Anlagen kurzfristig neuen Aufschwung bringen.
Am Montag waren für den US-Dollar leichte Kursverluste gegenüber den Gegenwährungen zu beobachten, nachdem der Bericht zum „Empire State Manufacturing Index“ verdeutlichte, dass sich die Situation für das verarbeitende Gewerbe in der Region New York verbessert hat. Zuvor ergab sich für den US-Dollar ein deutlicher Aufschwung, als Investoren ihre Rohstoff-Anlagen, angesichts des drastischen Rückgangs der Aktienkurse an den chinesischen Börsen am Vortag, scharenweise verkauften. Heute früh rutschte der Dollar bereits im Vorfeld der zu veröffentlichen Immobiliendaten um 14:30 Uhr erneut ab. Die Marktteilnehmer erwarten weitere Anzeichen für eine Erholung der US-Konjunkturlage. Positive Daten könnten die Risikobereitschaft unter den Anlegern wieder steigern, so Analysten, und dementsprechend die Nachfrage nach US-Dollar als „Zufluchtswährung“ mindern.
Der US-Dollar verzeichnete am vergangenen Freitag Kursgewinne gegenüber dem EUR, während sich gegenüber Japans Yen weitere Verluste abzeichneten. Dem vorausgegangen war das überraschend enttäuschende Ergebnis des US-Verbrauchervertrauens zu Beginn des Monats August. Die Daten ließen die Kurse an den Aktienmärkten fallen, stützten jedoch den Dollar, der seit Monaten dazu tendiert, sich genau entgegengesetzt der Aktienkurse zu bewegen und die Bereitschaft der Händler, in risikoreichere Anlagen zu investieren, antreibt. Anleger berichten tatsächlich von einer gesteigerten Risikoaversion, die sich mit einem starken Dollar gegenüber EUR und Pfund sowie Dollar-Kursverlusten gegenüber dem Yen einstellt.
Um 14:30 Uhr werden heute die US-Verbraucherpreise für den Monat Juli veröffentlicht. Dieser Indikator zählt zu einer der führenden Messwerte für konjunkturelles Wachstum und Inflation in der US-Wirtschaft. Ein positives Ergebnis wird dem USD voraussichtlich für den heutigen Handelstag Aufschwung bringen. Dabei könnten sich leichte Preiskorrekturen nach einem gestern eher bärischen Börsengang herausstellen. Anleger sollten ihre USD-Positionen jetzt eröffnen, um noch vor dem Ende der Woche maximale Profite zu erzielen.
Nach der gestrigen Stellungnahme der US-Notenbank zum Leitzins, ergab sich für den USD ein leichter Rückschlag. Die amerikanische Währung erwartet jedoch bereits ihr Comeback. Mit der Eröffnung der US-Märkte heute um 12:30 Uhr, mitteleuropäischer Zeit, können Händler einen Blick auf die US-Einzelhandelsumsätze sowie die Arbeitslosenanträge der Woche werfen. Beide Indikatoren sollten eine Fortsetzung des Konjunkturaufschwungs in den Vereinigten Staaten verdeutlichen und den USD somit unterstützen, seine Kursverluste von gestern wieder auszugleichen.
Am gestrigen Handelstag blieb der Yen die dominierende Währung des Devisenhandels. Während die meisten Hauptwährungen Kursschwankungen unterlagen, ohne einen deutlichen Trend zu markieren, verzeichnete der JPY Kursgewinne auf breiter Front und scheint derzeit die chancenreichste Investition der Woche zu sein. Wichtigste Veröffentlichung am heutigen Handelstag ist die Leitzinsrate der US-Notenbank um 20:15 Uhr. Wird die Fed ihren Zinssatz angesichts der jüngst positiv ausgefallenen Konjunkturdaten wieder anziehen? In diesem Fall könnte es zu einer Neuordnung der Märkte kommen - Anleger sollten sich bereithalten.
Anleger setzen aktuell auf sichere Währungen, die jedoch geringere Erträge abwerfen. Dieses Verhalten nimmt derzeit großen Einfluss auf die Hauptwährungspaare. USD und JPY zählen während Marktkrisen stets zu den sicheren Anlagen. Dementsprechend hoch ist die Nachfrage unter den Marktteilnehmern, die gerade einen großen Bogen um risikoreiche Investitionen machen.
Für den US-Dollar werden heute extreme Kursschwankungen erwartet. Ursache hierfür ist die Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten der Beschäftigung exklusive Agrar um 14:30 Uhr, denen stets eine besondere Bedeutung zukommt. Weitere Konjunkturdaten, die den Handel zwischen dem USD und seinen Haupt-Crossen vorantreiben könnten sind: die Erzeugerpreise aus Großbritannien für Juli (Output-Basis) um 10:30 Uhr, die US-Arbeitslosenquote um 14:30 Uhr sowie Kanadas Arbeitslosenquote um 13:00 Uhr. Forex-Anleger sollten ihre USD-Positionen jetzt, im Vorfeld entscheidender Wirtschaftsdaten der führenden Industrienationen eröffnen.
Die Bank of England (BoE) und die Europäische Zentralbank (EZB) werden ihren Zinsentscheid heute um 13:00 Uhr bzw. 13:45 Uhr bekanntgeben. Diese Meldungen erzeugen stets hohe Marktvolatilität. Forex-Händler sollten heute wachsam bleiben, um diese großartige Gelegenheit zum Profit schlagen keinesfalls zu verpassen!
Im Rahmen eines bärischen Börsengangs, stieg der USD-Kurs in letzter Zeit am Devisenmarkt auf und ab. Bei einer erhöhten Risikobereitschaft und wachsendem Marktoptimismus erlauben die Marktkonditionen Händlern, sich vom „sicheren“ USD abzuwenden. Andererseits werden die für heute angekündigten Konjunkturdaten des Immobilien-, Produktions- sowie Arbeitsmarktbereichs aus Großbritannien und den USA genügend Einfluss auf die Märkte nehmen, dass aktuelle Trends unterbrochen werden und sich kurzfristige Trendwenden einstellen könnten. Möglicherweise werden augenblickliche Tendenzen sogar vorangetrieben. Sollten die Ergebnisse der Indizes heute enttäuschen, könnte der USD erneut, als Antwort auf eine Risikoaversion, zinsbullische Trends einschlagen.
Am Montag fiel der Dollar auf ein neues Rekordtief in diesem Jahr. Dieser Entwicklung vorausgegangen war ein deutlicher Anstieg des ISM-Einkaufsmanagerindex in den USA. Im Monat Juli hat sich laut Angaben die Stimmung der Einkaufsmanager im Verarbeitenden Gewerbe deutlich stärker als erwartet aufgehellt. Gemeinsam mit überraschend positiven Geschäftsberichten ausländischer Banken stützten die Konjunkturdaten die Aktienmärkte, was insgesamt Schwierigkeiten für die US-Währung bedeutete. Investoren erwünschen nicht mehr den Safe-Haven-Status des Zahlungsmittels USD.
Der Wirtschaftskalender dieser Woche ist mit wichtigen Fundamentaldaten gefüllt, die hohe Volatilität auf den Märkten auszulösen drohen. Unter den vielen Veröffentlichungen sollten Anleger, laut ForexYard-Empfehlung, besonderes Augenmerk auf den US-Einkaufsmanagerindex, den Index der anstehenden US-Hausverkäufe, den US-Arbeitsmarktbericht ausgenommen der Landwirtschaft sowie den Mindestbietungssatz für die Hauptrefinanzierungsgeschäfte des Eurosystems richten.

