2009-08-21

Mit freundlicher Genehmigung von Forexyard

Die wichtigsten Währungen – aktuelle Meldungen
USD – Positive Konjunkturdaten lasten auf US-Dollar
Der Dollar verzeichnete gestern gegenüber einem Großteil seiner Gegenwährungen Kursverluste, nachdem an den US-Aktienmärkten, angesichts überraschend positiver Konjunkturdaten, ein deutlicher Anstieg zu beobachten war. Weiterer Einflussfaktor auf den USD war der Bericht der Notenbank von Philadelphia, der eine überraschende Expansion für das Verarbeitende Gewerbe markierte. Eine solche Entwicklung wurde zum ersten Mal in diesem Jahr deutlich und stützt die Erwartung der Experten auf eine schnelle Wirtschaftserholung. Darüber hinaus kletterte der Index des Conference Boards um 0,6% im Monat Juli und markierte zum vierten Mal in Folge eine Steigerung. Der Dollar-Index wurde bei 78,331 gehandelt, von zuvor 78,485.
Der Dollar könnte seinen Abwärtstrend auch für heute fortsetzen, da Analysten davon ausgehen, dass sich das Ergebnis der US-Verkäufe bestehender Häuser im vergangenen Monat um 2,1% verbessern und somit einen Rekordstand seit September 2008 erreichen soll.
Gleichzeitig mit dem Indikator US-Verkäufe bestehender Häuser für Juli ist eine Ansprache Ben Bernankes um 16:00 Uhr angesetzt. Anleger können von anschließenden volatilen Bewegungen auf dem Devisenmarkt ausgehen, die die bärischen Tendenzen des US-Dollar forcieren werden.

EUR – EUR gewinnt mit Anstieg der Aktienkurse
Der EUR baute seine Kursgewinne gegenüber dem Britischen Pfund im Vorfeld heutiger Konjunkturberichte aus dem Produktions- und Dienstleistungsbereichen in Europa weiter aus. Experten erwarten, dass der Sektor im aktuellen Monat in einem langsameren Tempo schrumpfe, als im Vormonat.
Der EUR wurde heute Morgen bei $1,4250 (gestern $1,4254) gehandelt sowie bei 133,99 Yen von zuvor 134,26 Yen. Ein Anstieg der globalen Aktienmärkte fördert derzeit die Risikobereitschaft der Investoren und steigert die Nachfrage nach gewinnträchtigen Währungen wie USD und JPY sowie nach Rohstoff-Anlagen.
Der jeweilige Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende / nicht-verarbeitende Gewerbe des Monats August aus Frankreich, Deutschland, und der Eurozone wird heute um 9:00, 9:30 und 10:00 Uhr ausgegeben. Angesichts der jüngst positiv ausgefallenen Ergebnisse in Hinsicht auf das BIP in Deutschland und Frankreich, könnten die Indizes Anzeichen für eine nachhaltige Konjunkturerholung liefern. Jeder einzelne Index wird großen Einfluss auf die europäische Währung nehmen.

JPY – Yen gestärkt durch Kursverluste an Asiens Aktienmärkten
Der JPY machte heute Morgen Boden gegenüber dem US-Dollar und dem EUR gut, nachdem Verluste an den asiatischen Aktienmärkten zu beobachten waren. Händler griffen auf Japans „Zufluchtswährung“ zurück. In Rezessionszeiten tendiert der Yen in der Regel zum Aufschwung, da der Handelsüberschuss Japans folglich die Attraktivität der Währung steigert.
Der JPY verzeichnete leichte Gewinne gegenüber allen 16 Hauptwährungen. Dabei fiel der Nikkei 225 Aktienindex um 0,7%, während der MSCI Asia Pacific-Index um 0,2% abrutschte. Der Yen notierte gestern in New York bei 93,59 pro Dollar von zuvor 94,36. Japans Währung wurde bei 133,16 EUR von zuvor 134,22 EUR gehandelt. Da auch heute wieder keine bedeutenden Indikatoren auf der japanischen Wirtschaftsagenda stehen, wir der Yen voraussichtlich weiterhin von den Bewegungen an den globalen Aktienmärkten bestimmt werden.

Ausgewählte Forex-Paare – aktuelle Trends
EUR/USD
Die Stunden-Chart zeigt eine Preisbewegung, die im unteren Grenzbereich der Bollinger Bands beginnt und sich möglicherweise bis in den oberen Bereich hindurch zieht. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen, ist voraussichtlich eine beliebte Wahl für heute.

GBP/USD
Seitdem dieses Paar die 1,6450-Marke heute Morgen erreicht hat, ist der Preis inzwischen wieder leicht abgerutscht und gewährt gute Handelsmöglichkeiten für Anleger. Auf der Stunden-Chart wird ein zinsbullisches Cross des Slow Stochastic-Oszillators deutlich. Ein kräftiger Durchbruch könnte sich hier bald ergeben. Das Paar bewegt sich außerdem im „überkauftem“ Bereich des RSI, was bedeuten könnte, dass eine Preisausrichtung nach oben stattfindet.

USD/JPY
Dieses Paar setzt seinen bereits 10-tägigen Abwärtstrend auch heute fort. Der Slow Stochastic der Tages-Chart gibt gemischte Signale aus. Auch die Oszillatoren der 4-Stunden-Chart lassen keine eindeutige Tendenz erkennen. Wir empfehlen: Warten Sie bei diesem Kurspaar deutlichere Signale auf der Stunden-Chart ab.

USD/CHF
Dieses Paar rutscht seit Donnerstag bereits zum zweiten Tag ab. USD/CHF wird mittlerweile um die 1,0654-Marke gehandelt. Die Oszillatoren der Charts geben insgesamt gemischte Signale aus. Einerseits stützen MACD, RSI und Stochastic Slow der Wochen-Chart einen bärischen Trend für heute. Andererseits deuten MACD der 4-Stunden-Chart und Slow Stochastic der Tages-Chart auf einen zinsbullischen Umschwung hin. Klare Signale abzuwarten, könnte auch hier die richtige Wahl sein.

 

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