Der japanische Yen verbuchte gestern wieder Kursgewinne gegenüber einem Großteil der Hauptwährungen. Die Interventionen der japanischen Notenbank BOJ gegen die anhaltende Yen-Aufwertung blieben bislang ohne große Wirkung.
Die anstehende Handelswoche könnte sich für den USD als ausschlaggebend herausstellen. Die Ausgabe der US-Arbeitsmarktdaten NFP am kommenden Freitag liefert Händlern womöglich eindeutigere Hinweise zur aktuellen Lage der US-amerikanischen Konjunktur. Die heute um 14:30 Uhr zur Veröffentlichung ausstehenden Persönlichen Ausgaben und Einkommen für Juli kann Anlegern bereits erste Anhaltspunkte in Bezug auf die Wachstumsaussichten in den USA bringen.
Wichtigster Konjunkturindikator aus den USA, der den USD-Trend heute beeinflussen wird: BIP-Daten 2. Quartal (2. Veröffentlichung), annualisiert, um 14:30 Uhr. Aus Großbritannien erwarten wir das entsprechende Pendant, das den Devisenhandel insbesondere in Europa vorantreiben könnte: 10:30 Uhr, BIP 2. Quartal (2. Veröffentlichung). Um 16:00 Uhr hält US-Notenbankchef Ben Bernanke im Rahmen des 34. Wirtschaftspolitischen Symposiums der US-Notenbank von Kansas City eine Rede in Jackson Hole. Anleger gehen von einer hohen Dollar-Volatilität im Anschluss an die Rede aus.
Weltweit fallende Aktienkurse und eine gebremste Risikobereitschaft veranlassen Investoren gegenwärtig dazu, sich in so genannte sichere Häfen wie den Japanischen Yen zu flüchten. Am gestrigen Mittwoch hat der US-Dollar schließlich die Marke bei 84,75 durchbrochen und markierte somit ein 15-Jahrestief gegenüber dem JPY. Die Börse in Tokio verzeichnet fortwährend Verluste, während der Yen-Anstieg nicht zu stoppen ist.
Die New Yorker Ratingagentur S&P hat am Dienstag die Kreditwürdigkeit von Irland von „AA“ auf „AA-“ herabgesetzt. Eine weitere Absenkung des Langzeit-Ratings schließt die Agentur nicht aus. Als Grund nannte S&P die niedrige Finanzkraft und den Schuldenstand des finanziell stark angeschlagenen Landes.
An den Märkten verdunkelt sich die Stimmung zunehmend, während die zurückkehrende Risikoaversion das Anlegerverhalten beherrscht. Trotz zum Teil positiver globaler Konjunkturdaten scheint der allgemeine Gesamttrend auf ein gebremstes Erholungstempo sowie ein lahmendes Wachstum der Weltkonjunktur zu deuten. Risikoaversion steht erneut im Mittelpunkt des Handelsgeschehens, während sich Händler von risikoreichen Anlagen abwenden, um in Safe-Haven-Währungen wie US-Dollar und Japanischen Yen zu investieren.
Nach vier Handelstagen, an denen Euro und Pfund Sterling in der letzten Handelswoche das Marktgeschehen bestimmten, setzte schließlich am Donnerstag eine eindeutige Trendwende ein. Negative Ergebnisse makroökonomischer US-Daten verstärkten die Sorge der Anleger um eine nachhaltige Erholung der globalen Wirtschaft. Während sich die Risikoaversion verstärkte, verbuchten US-Dollar und Japanischer Yen Kursgewinne. Werden sich die jüngsten Tendenzen aus der letzten Woche auch in den kommenden Tagen fortsetzen?
Der USD wurde am Donnerstag gegenüber einem Großteil der Hauptwährungen fester gehandelt. Händler führten die Kursbewegungen auf die überraschend schwachen, gestern veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten sowie auf das enttäuschende Ergebnis zum Philadelphia-Fed-Index zurück, die der Risikobereitschaft am Markt Einhalt geboten. Anleger konzentrierten sich demnach auf „sichere“ Währungen wie USD und JPY.
Nach einem vorläufigen Kursabfall im Laufe des gestrigen Nachmittagshandels, setzte EUR/USD seinen Abwärtstrend im Overnight-Geschäft fort und notierte letztendlich bei 1,2780. Der EUR konnte sich somit wiederholt nicht über der psychologisch wichtigen Marke von 1,2900 halten. Sowohl die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe als auch der Philadelphia Fed Index für August stehen heute auf der US-Agenda. Ob die Datenveröffentlichungen aus den USA weitere Hinweise auf eine schleppende Konjunkturerholung liefern, und ob die USD-Erholung gegenüber dem EUR auch heute anhält, bleibt offen.
Die europäische Gemeinschaftswährung EUR machte gestern Boden gegen den USD gut und erholte sich vom 7-Wochentief gegenüber dem Japanischen Yen, nachdem positiv verlaufene Auktionen spanischer und irischer Staatsanleihen am Dienstag auf gute Aufnahmen trafen und die Märkte beruhigten. Zum JPY kletterte der EUR um 0,2% auf 109,95 nach einem anfänglichen Tief bei 109,10.
Am Montag verbuchte der Yen bei niedriger Handelaktivität Kursgewinne gegenüber einem Großteil der Hauptwährungen. Die Währung der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft konnte gestern trotz einem nur leichten Anstieg der japanischen Wirtschaftsleistung im 2. Quartal aufwerten. Wie die japanische Regierung mitteilte kletterte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,1% gegenüber dem Vorquartal. Experten hatten mit einem Zuwachs um 0,6% gerechnet.
In der vergangenen Woche konnte der US-Dollar Verluste gegenüber einem Großteil der Hauptwährungen korrigieren. Händler verwiesen auf die verzögerte globale Konjunkturerholung, die der US-Währung als sicherer Währungshafen Auftrieb bringt, als Beweggrund für die jüngsten Entwicklungen am Devisenmarkt. Die allgemeine Verunsicherung der Anleger dämpft die Risikobereitschaft, Investoren konzentrieren sich auf Safe-Havens wie den USD. Der Ölpreis setzte seine Talfahrt ebenfalls fort. Bei der Vielzahl der in dieser Woche zur Veröffentlichung anstehenden Konjunkturdaten, könnte sich der gegenwärtige Trend zunächst fortsetzen, denn am Markt gilt: Warten auf den globalwirtschaftlichen Aufschwung.
Heute bestimmen die USA mit den folgenden Veröffentlichungen die Tagesagenda: Verbraucherpreise (Juli), Einzelhandelsumsätze (Juli), Verbraucherstimmung der Universität Michigan (August) sowie Rohöllagerbestände (Juni). Händler gehen von hohen Kursschwankungen für den Greenback im Laufe des Handelstages aus. Experten erwarten eine Verbesserung für jeden vorgenannten Indikator. Dies könnte den USD zusätzliche Unterstützung liefern. Paradoxerweise profitiert der Dollar ebenfalls von seiner Rolle als sicherer Währungshafen.
USD und JPY sind wieder als sicherer Währungshafen beliebt. Angesichts der jüngsten Sorgen um die weltweite Wirtschaftslage, vorwiegend ausgelöst von enttäuschenden Konjunkturdaten aus den USA, China und Großbritannien, trübt sich die Stimmung an den Märkten spürbar ein.
Die US-Notenbank Federal Reserve dürfte ihren Leitzins weiterhin auf dem Rekordtief von nahe null Prozent halten, so Experten. Der Offenmarktausschuss, der Rat der US-Notenbank, wird mit seiner Bekanntgabe eine Einschätzung der aktuellen Wirtschaftslage der weltgrößten Volkswirtschaft liefern. Vor allem werden Konjunkturaussichten bereitgestellt, die voraussichtlich den kurzfristigen USD-Trend bestimmen werden.
Nach einer verhältnismäßig ruhigen letzten Handelswoche brachte das Ergebnis zu den US-Arbeitsmarktdaten NFP den Märkten am Freitag neuen Schwung. Infolgedessen gab der US-Dollar kräftig nach. Dabei fiel die US-Währung bis auf ein neues 8-Monatstief gegen den Japanischen Yen und erreichte ihren niedrigsten Stand seit Mai gegenüber dem Euro. Die Frage, die sich mittlerweile alle Anleger stellen, lautet: Wird der USD zukünftig weiter gegen den EUR nachgeben oder kann der Greenback die bisherigen Verluste korrigieren?
Am gestrigen Donnerstag brachten die wöchentlichen US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe den US-Dollar bereits unter Druck. Diese stiegen auf ihren höchsten Stand in drei Monaten. Abzuwarten bleibt, wie das Ergebnis der für heute zur Veröffentlichung ausstehenden US-Arbeitsmarktdaten NFP ausfällt, das dem Dollar entweder Auftrieb bringen oder die US-Währung zusätzlich südwärts drücken könnte.
Die um 14:30 Uhr zur Veröffentlichung ausstehenden US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe der letzten Woche werden den USD-Trend am heutigen Handelstag voraussichtlich bestimmen. Weitere wichtige Konjunkturdaten, die den Devisenhandel, insbesondere für USD und EUR vorantreiben könnten sind: Das Ergebnis der Ratssitzung der Europäische Zentralbank (EZB) zum Hauptrefinanzierungssatz um 13:45 Uhr und die daran anschließende Pressekonferenz in Frankfurt. Anlegern könnten sich nachfolgend gute Handelsgelegenheiten bieten.
Negative Konjunkturdaten sowie neue Spekulationen um zukünftige währungspolitische Maßnahmen seitens der US-Notenbank Federal Reserve drückten den USD am gestrigen Dienstag bis auf sein niedrigstes Niveau seit April. Mit Spannung erwarten die Marktteilnehmer die aktuellen US-Arbeitsmarktdaten „Non-Farm Payrolls“, die, wie an jedem ersten Freitag im Monat, veröffentlicht werden.
Der gestrige Handel war von einem neuen globalen Konjunkturoptimismus geprägt. Dies brachte europäischen Währungen wie Euro und Pfund Sterling Auftrieb, während Safe-Havens wie US-Dollar und Japans Yen etwas nachgaben. Steigende Aktienmärkte brachten frischen Risikoappetit an die Märkte. Auch am heutigen Dienstag stehen wieder wichtige Konjunkturdaten auf dem Wirtschaftskalender. Abzuwarten ist, ob der Euro weiterhin im Aufwind bleibt.
Risikowährungen wie EUR und Pfund Sterling konnten im Overnight-Geschäft zum Montag kräftig Kursgewinne gegen Yen und USD verbuchen. Eine neue Handelswoche einschließlich einer Reihe marktbewegender Konjunkturdaten bricht somit an. Bereits zum Wochenstart heute warten Anleger mit Spannung auf neue Hinweise zur Wirtschaftslage – insbesondere in den USA. Der wohl bedeutendste Index der Woche steht jedoch erst am Freitag auf der Agenda. Anleger sollten ihr Augenmerk zum Ende der Handelswoche auf den ADP-Arbeitsmarktbericht „Non-Farm Payrolls“ richten.


