2009-12-29
Mit freundlicher Genehmigung von Forexyard
Die wichtigsten Währungen – aktuelle Meldungen
USD – US- Index Verbrauchervertrauen beeinflusst Dollar
Ein ruhiger Montagshandel aufgrund der geringen Marktliquidität brachte dem US-Dollar einen leichten Vorteil gegenüber den übrigen Hauptwährungen. Nachdem der EUR gestern die Marke von 1,4400 gegen den US-Dollar überwinden konnte, setzte ein kontinuierlicher EUR-Abwärtstrend ein. Die europäische Gemeinschaftswährung handelt aktuell bei 1,4365. Auch zum Yen zog der USD leicht an und notiert nun um die Marke von 91,75.
Ein Großteil der Analysten sieht in diesem USD-Kursanstieg keinen anhaltenden Trend. Da die Marktliquidität zwischen den Jahren außergewöhnlich niedrig ist, lässt sich der USD-Kursgewinn überwiegend auf die ruhigen Handelstage zurückzuführen. Händler sollten ihre Aufmerksamkeit auf den Bericht zum US-Index des Verbrauchervertrauens für Dezember richten, der heute um 16:00 Uhr veröffentlicht wird.
Sollte der Bericht den Prognosen der Experten entsprechen, die über dem Ergebnis des letzten Monats liegen, wird der US-Dollar voraussichtlich weiter aufwerten. Vielen Analysten zufolge, gewinnen die US-Bürger langsam ihr Vertrauen in die US-Wirtschaft wieder. Sollte der Bericht zum US-Verbrauchervertrauen vorgenannte Marktstimmung widerspiegeln, könnte dies als frühes Anzeichen einer Trendrichtung für 2010 gedeutet werden.
EUR – EUR gibt gegen Hauptwährungen nach
Der US-Dollar war nicht die einzige Währung die in den letzten 24 Stunden gegen den EUR aufwertete. Im frühen Morgenhandel zog der Kanadische Dollar gegen den EUR deutlich an und markierte mit 1,4977 den höchsten Stand seit November 2008. Für das entsprechende Währungspaar setzte anschließend eine Kurskorrektur ein, die das Paar zurück in seine normale Handelsspanne um 1,4990 brachte. Anleger sollten ihre Augen jedoch für weitere ungewöhnliche Kursbewegung des Paares offen halten. Allem Anschein nach ergeben sich auch an ruhigen Handelstagen wie diesen interessante Marktbewegungen.
Auch um den EUR bleibt es heute ruhiger, dennoch ist auf den folgenden Indikator zu achten, der Marktvolatilität auslösen kann: Im weiteren Tagesverlauf wird das vorläufige Ergebnis zu den deutschen Verbraucherpreisen für Dezember erwartet, die als Frühindikator für die Inflationsrate in der Eurozone gelten. Die Verbraucherpreisinflation kann im Bezug auf das Zinsratenniveau eine unmittelbare Rolle spielen, das wiederum direkten Einfluss auf die Währungswerte nimmt. Die Prognose der Verbraucherpreis für Gesamtdeutschland beläuft sich auf einen 0,6-prozentigen Anstieg, der dem EUR einen dringend benötigten Impuls geben könnte.
Anleger sollten sowohl die deutschen Verbraucherpreise als auch den US-Index zum Verbrauchervertrauen heute aufmerksam verfolgen. Sollten die Ergebnisse den Prognosen entsprechen, könnte der Kurs des Währungspaares EUR/USD am heutigen Handelstag eine interessante Wendung nehmen.
JPY – Yen fällt gegen US-Dollar
Zu früher Morgenstunde rutschte der Yen heute deutlich gegen den US-Dollar bis auf ein 5-Tagestief bei 91,79 ab. Für die US-Währung ergibt sich zum Jahresende 2009 ein Kursanstieg von 1% zum japanischen Yen, nachdem im gesamten Jahresverlauf ein Kursverlust von 19% verzeichnet wurde. Möglicherweise kann der USD diese Aufwärtstendenzen gegen den JPY heute, angesichts eines positiven Ergebnisses zum US-Verbrauchervertrauen, aufrechterhalten. Sollte der Index enttäuschen, kann der Yen einen Teil der Verluste eventuell wieder ausgleichen.
Da bis zum Ende der Handelswoche keine bedeutenden Indizes aus Japan veröffentlicht werden, ist es wahrscheinlich dass die Tagestendenzen des Yen von den Konjunkturdaten aus den USA und Europa beeinflusst werden. Der ruhige Handel vor dem Jahreswechsel scheint sich bislang negativ auf den Yen auszuwirken. Dennoch sollten auch JPY-Anleger Nachrichten aus Europa und den USA gut im Auge behalten, da negative Konjunkturdaten voraussichtlich Yen-Kursgewinne zur Folge haben.
Ausgewählte Forex-Paare – aktuelle Trends
EUR/USD
Der RSI bewegt sich auf der Tages-Chart im „überkauftem“ Bereich. Der MACD dieser Chart deutet auf ein sich bildendes zinsbullisches Cross hin. Hier könnte es von Vorteil sein, auf steigende Kurse zu setzen.
GBP/USD
Für dieses Paar werden gegenwärtig unterschiedliche Signale deutlich: Auf der 2-Stunden-Chart schwankt der RSI im „überkauften“ Bereich. Auf der 4-Stunden-Chart gibt der Slow Stochastic ein rückläufiges Cross aus. Darüber hinaus hat sich auch der RSI auf der Tages-Chart im „überkauften“ Bereich eingefunden. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen, könnte die richtige Entscheidung für heute sein.
USD/JPY
Für dieses Paar könnte sich heute eine Kurskorrektur nach unten ergeben. Auf der Stunden-, 2-Stunden- und 4-Stunden-Chart bewegt sich der RSI im „überkauften“ Bereich. Hier gibt der Slow Stochastic auf der Tages-Chart ein rückläufiges Cross aus. Verkaufen könnte heute eine gute Strategie sein.
USD/CHF
Da sowohl Slow Stochastic auf der 2-Stunden-Chart, als auch MACD auf der Tages-Chart neu entstandene rückläufige Crosse ausgeben, könnte sich der Abwärtstrend dieses Paares auch heute fortsetzen. Auf fallende Kurse zu setzten, kann sich bei diesem Paar heute auszahlen.


