Der USD kletterte am Donnerstag bis auf ein 6-Monatshoch gegen den EUR. Während die US-Notenbank im kommenden Jahr eine Stärkung der wirtschaftlichen Erholung in den USA erwartet, äußern sich Ökonomen äußerst pessimistisch gegenüber der europäischen Gemeinschaftswährung. Die Anleger sind verunsichert, sie verkaufen.

Nach erkennbaren Signalen seitens der US-Notenbank Federal Reserve, nach denen die US-Leitzinssätze früher als erwartet angehoben werden könnten, wertete der USD in den frühen Morgenstunden deutlich auf. Der USD-Handel wird heute von wichtigen US-Konjunkturdaten voraussichtlich bis zum Ende der Handelswoche bestimmt werden.

Als wichtigste Veröffentlichung des Tages gilt heute der um 20:15 Uhr erwartete Leitzinsentscheid des Offenmarktausschusses (FOMC) der US-Notenbank Federal Reserve. Die Augen der Händler sind auf Ben Bernanke gerichtet. Die Marktteilnehmer stellen sich im Vorfeld des Entscheids die Frage, ob sie richtig positioniert sind. Eine zinsbullisch geprägte Stellungnahme Bernankes könnte dem USD weitere Unterstützung verleihen. Anleger sollten auf jegliche Hinweise in Bezug auf Ausstiegsstrategien sowie Zinsanhebungen in nächster Zukunft achten.

Der USD schloss am gestrigen Handelstag uneinheitlich bei Kursgewinnen gegen Japans Yen und Verlusten gegen die europäische Gemeinschaftswährung EUR. Sowohl die USA als auch Japans geben in dieser Woche ihre Entscheidung zum Leitzins bekannt. Weitere wichtige Konjunkturdaten wurden bereits am Montag veröffentlicht. Die für heute erwarteten Wirtschaftsindikatoren sollen sich Marktbeobachtern zufolge positiv auf den USD auswirken.

Der USD und Japans Yen zählten in der vergangenen Woche zu den stärksten Währungen am Devisenmarkt. In dieser Handelswoche werden sowohl die USA, als auch Japan ihren Entscheid zum Leitzins bekannt geben. Dieser kann direkten Einfluss auf die Märkte nehmen. Händlern bieten sich möglicherweise gute Möglichkeiten, in den kommenden Tagen hohe Profite zu erzielen.

Zum zweiten Handelstag in Folge gaben die Ölpreise am Donnerstag um 2% nach. Rohöl handelte gestern trotz Rückgang der US-Lagerbestände um $76 pro Barrel. Als Ursache hierfür gelten die jüngsten Zahlen zum Wirtschaftswachstum in China für das Jahr 2009. Händler berichteten gestern von einer schwachen Nachfrage nach Risikowährungen und Rohstoff-Anlagen am Markt.

Kursverluste drückten am Mittwoch die US- und europäischen Börsen ins Minus, während der USD sich im Laufe des Handelstages gut behaupten konnte. Bei der Vielzahl der für heute erwarteten Konjunkturindikatoren aus der Eurozone wird die europäische Gemeinschaftswährung klar das Steuer an den Devisenmärkten übernehmen. Positive Ergebnisse könnten den EUR und entsprechende Hauptwährungspaare stützen. Sollten die europäischen Daten enttäuschen, können sich Händler auf ein Anhalten der USD-Aufwärtstendenzen einstellen.

Der US-Dollar schloss im gestrigen Dienstagshandel gegenüber einem Großteil seiner Hauptgegenwährungen fester. Insbeesondere zum EUR ergaben sich deutliche Kursgewinne. Griechenlands immense Staatsschulden belasten nach wie vor die Gemeinschaftswährung. Daher wollen die Finanzminister aus den Eurostaaten den von Athen angekündigten Schuldenabbau zukünftig streng überprüfen. Des Weiteren macht den Marktakteuren die deutsche Konjunktur Sorgen. Im vergangenen Jahr soll die Wirtschaftsleistung in Deutschland nach ersten Schätzungen um ca. 5% eingebrochen sein.

Das Pfund Sterling wertete im gestrigen Handelsverlauf deutlich auf. Zuvor wurde laut einem Pressebericht bekannt, dass der US-amerikanische Lebensmittelkonzern Kraft Foods mit dem britischen Nahrungsmittelkonzern Cadbury Schweppes in Verhandlungen um eine Übernahme stehe. Folglich gab der EUR gegen den GBP nach und markierte am Montag ein neues Rekordtief der letzten vier Monate. Zum US-Dollar kletterte das Pfund Sterling bis auf seinen höchsten Stand in über einem Monat.

Nach durchgängigen Kursverlusten in der letzten Handelswoche, scheint der USD-Abwärtstrend zum Stillstand gekommen zu sein. Aktuell wertet der USD wieder leicht gegen den EUR auf. Angesichts des überraschenden Kursabfalls für Rohöl, könnten sich für die US-Währung weitere Gewinne ergeben. In dieser Woche werden eine Reihe wichtiger US-Wirtschaftsindikatoren veröffentlicht, die den Kurs des USD voraussichtlich mitbestimmen werden.

Am Donnerstag enttäuschten eine Reihe von US-Konjunkturdaten die Marktteilnehmer und brachten den USD deutlich unter Druck. Heute werden zwei weitere US-Indikatoren veröffentlicht, die Einfluss auf den USD nehmen können. Dabei handelt es sich um die US-Verbraucherpreise für Dezember sowie den Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan in der ersten Umfrage. Können diese Indizes die US-Währung stützen?

Der US-Dollar schloss am Mittwoch leichter gegen einen Großteil der Hauptwährungen, nachdem die US-amerikanische Notenbank, Federal Reserve, das jüngste Beige Book veröffentlichte, in dem die zwölf regionalen Notenbanken der Fed über die Wirtschaftsaktivitäten in ihrer Region informieren. Demnach hat sich das Umfeld der US-Wirtschaft seit dem letzten Bericht vom Dezember verbessert. Händler berichten, dass sich der Anleger-Fokus im Donnerstagshandel sowohl auf den Bericht der US-Einzelhandelsumsätze für den Monat Dezember, als auch auf die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe der vergangenen Woche verschiebt. Beide Indikatoren werden im Laufe des heutigen Nachmittags veröffentlicht.

Nur leichte Kurs-Veränderungen ergaben sich am Dienstag zwischen USD und EUR. Zum Yen hingegen begab sich die US-Währung am gestrigen Handelstag auf Talfahrt, nachdem die Chinas Zentralbank, People’s Bank of China (PBoC), ankündigte, den Mindestreservesatz für chinesische Kreditinstitute zu erhöhen.

Am Montag gab der USD deutlich gegen einen Großteil der Hauptwährungen nach, als sich an den Märkten neues Vertrauen in eine globale Konjunkturerholung einstellte. Der abermalige Optimismus steigerte die Nachfrage nach EUR sowie nach Währungen rohstoffreicher Länder wie AUD und NZD.

Nach einer eher ruhigen letzten Handelswoche erfolgte der Schreck am Freitag: Die stark enttäuschenden US-Arbeitsmarktdaten (NFP) brachten die Märkte in Aufruhr und das Währungspaar EUR/USD bis über die Marke von 1,4500. Vielen Anleger stellt sich die Frage: Wird der USD-Kurs in dieser Woche weiter fallen? Wird EUR/USD erneut die Marke von 1,4600 erreichen?

Wichtigster Indikator heute sind die US-Arbeitsmarktdaten zur Beschäftigung exklusive des Agrarbereichs für Dezember, die um 14:30 Uhr veröffentlicht werden. Der Index zählt zu den bedeutendsten Konjunkturindikatoren weltweit und wird stets am ersten Freitag im Monat ausgegeben. Sollte das Ergebnis positiv ausfallen, könnte der USD einen zinsbullischen Kurs einschlagen und möglicherweise Widerstandsmarken überwinden.

Heute richten Anleger ihr Augenmerk auf den Bericht zu den US-Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe. Dieser Indikator löst bei den Hauptwährungspaaren und auf den Märkten stets hohe Volatilität aus. Anlegern könnten sich im Anschluss an die Veröffentlichung um 14:30 Uhr gute Handelsgelegenheiten bieten.

Die am Dienstag veröffentlichten US-Daten zum Verkauf bestehender Häuser enttäuschten die Investoren und brachten USD sowie JPY Kursgewinne. Anleger konzentrierten sich auf „sichere“ Anlagen wie Dollar und Yen als Anlagestrategie. Sowohl die US- als auch die japanische Währung profitierten, wie bereits im vergangenen Jahr häufig zu beobachten war, von den negativen Konjunkturdaten aus den USA. Nach der gestrigen entmutigenden Überraschung erwarten die Marktteilnehmer für heute hohe Volatilität, insbesondere für die Hauptwährungspaare.

Am ersten Handelstag des neuen Jahrzehnts gab der USD gegen übrige Hauptwährungen nach. Die Marktteilnehmer führten dies auf überraschend positive, gestern veröffentlichte Konjunkturdaten des Verarbeitenden Gewerbes in den USA und Großbritannien zurück, während die Aussagen von US-Notenbankchef Ben Bernanke in einer Rede am Sonntag positiv interpretiert wurden.

Nach den Weihnachtsfeiertagen und dem Jahreswechsel beginnen sich die Marktteilnehmer nun wieder auf die Märkte zu konzentrieren. In der anstehenden Woche bieten sich Anlegern einzigartige Handelsgelegenheiten, Gewinne zu maximieren. Am Freitag steht der Arbeitsmarktbereicht „Non-Farm Payrolls“ auf der Agenda, der US-Konjunkturindikator, dem in den USA womöglich die größte Aufmerksamkeit zuteil wird. Wenn sich diese Wirtschaftsstatistik verbessert, steigt in der Regel der Kurswert des USD. Wird sich das Schema auch in dieser Woche abzeichnen?