2010-01-08

Mit freundlicher Genehmigung von Forexyard

Die wichtigsten Währungen – aktuelle Meldungen
USD – USD-Handelsspanne vor NFP-Daten
In der zurückliegenden Woche beobachteten die Marktteilnehmer, wie sich der USD innerhalb einer festen Handelsspanne bewegte. Das Währungspaar EUR/USD schwankte in den vergangenen Handelstagen zwischen einem Hoch bei 1,4475 und einem Tiefstand von 1,4270. Die Kursentwicklungen von GBP/USD waren ähnlich, verliefen jedoch innerhalb einer gemäßigt rückläufig geneigten Spanne. Das Paar handelte heute Morgen um 1,5933. USD/JPY wiederum bewegte sich innerhalb einer stabilen zinsbullischen Handelsspanne. Deutlich wurde insgesamt, dass der USD schon in nächster Zukunft gegen weitere Hauptwährungen aufwerten könnte.
Wichtigster Indikator heute sind die US-Arbeitsmarktdaten zur Beschäftigung exklusive des Agrarbereichs für Dezember, die um 14:30 Uhr veröffentlicht werden. Der Index zählt zu den wichtigsten Konjunkturindikatoren weltweit und wird stets am ersten Freitag im Monat ausgegeben. Die Marktteilnehmer erwarten mit Spannung den ersten NFP-Bericht des neuen Jahres.
Sollte das Ergebnis positiv ausfallen, könnte der USD einen zinsbullischen Kurs einschlagen und möglicherweise Widerstandsmarken überwinden. Wird deutlich, dass sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt in den USA verschlechtert hat, könnte sich folglich für den Dollar eine leichte Kurskorrektur nach unten ergeben. Dabei ist eine Überwindung der unteren Widerstandsmarke bei 1,4460 für EUR/USD möglich. GBP/USD wiederum könnte kurzfristig nach oben ausbrechen.

EUR – EUR – Warten auf US-Arbeitsmarktdaten
Der EUR wird voraussichtlich angesichts der wichtigen Arbeitsmarktberichte aus den USA und Kanada in den Hintergrund des heutigen Marktgeschehens treten. Die Daten werden voraussichtlich auch Einfluss auf den EUR-Kurs nehmen. Dabei bleibt es spannend, welche Richtung die Gemeinschaftswährung noch vor dem Wochenende einschlagen wird, da sich auch hier keine deutliche Ausrichtung in der letzten Handelswoche erkennen ließ.
Zum USD rutschte der EUR im frühen Morgenhandel heute auf 1,4315 ab, nachdem gestern das Tageshoch bei 1,4446 ausgegeben wurde. Gegen das Britische Pfund hat sich der Preis der 16-Nationen-Währung um 89,80 Pence konsolidiert. Zum japanischen Yen verbleibt der EUR zunächst innerhalb der zinsbullischen Handelsspanne bei einem Kurs von aktuell 133,50.
Obwohl die US-Daten zum NFP-Bericht als einflussreichster Indikator am heutigen Handelstag gelten, könnten sich für den EUR bereits im Vorfeld einige Kursschwankungen ergeben. Die Eurozone und Großbritannien veröffentlichen weitere Indizes wie folgt: Großbritannien – Erzeugerpreise und Verbraucherpreisinflation für Dezember sowie Eurozone – Arbeitslosenquote im November. Diese vorgenannten Konjunkturindikatoren können leichte Kursschwankungen auslösen. Einen tiefen Einblick in die nächsten Entwicklungen am Devisenmarkt erhalten wir voraussichtlich erst nach der Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten um 14:30 Uhr.

JPY – Yen-Kursverluste nach Kan-Äußerungen
Japans Yen scheint gegenüber einem Großteil seiner Gegenwährungen bis auf weiteres innerhalb seiner rückläufigen Handelsspanne zu verbleiben. Japan hält seinen Währungskurs absichtlich niedrig, um den japanischen Export anzukurbeln. Der gegenwärtig steigende JPY-Kurs bereitet der Wirtschaft des Inselstaats ernsthafte Probleme. Darüber hinaus versetzten die Äußerungen des neuen Finanzministers Naoto Kan am Donnerstag die Anleger in Aufruhr. Kan sprach sich unmissverständlich für ein staatliches Eingreifen zur Stützung des Dollarkurses gegen den JPY aus und erklärte, dass er „auf ein etwas niedrigeres Niveau für den Yen“ hoffe.
Japans Yen rutschte anschließend in seinem Wert um 1% ab. Premier Yukio Hatoyama verbesserte in der Folge erklärend, dass Geldwertstabilität ausdrücklich von der Regierung Japans erwünscht sei. Auch die japanischen Märkte stehen heute unter dem Einfluss des US-Berichts zu den NFP-Arbeitsmarktdaten um 14:30 Uhr. Des Weiteren könnte sich die negative Stimmung an Japans Märkten auch heute fortsetzen und sich auf den JPY-Wert zum Wochenende auswirken.

Ausgewählte Forex-Paare – aktuelle Trends
EUR/USD
Die Tages-Chart gibt für EUR/USD unterschiedliche Signale aus. Ihr RSI schwankt im neutralen Bereich. Dennoch hat sich ein zinsbullisches Cross des Slow Stochastic auf der 4-Stunden-Chart gebildet. Es könnte ein Zeichen dafür sein, dass eine zinsbullische Preiskorrektur unmittelbar bevorsteht. Kaufen könnte eine gute Entscheidung für heute sein.

GBP/USD
Die inzwischen typischen Kursschwankungen auf der Stunden-Chart setzen sich für GBP/USD fort. Der RSI der 4-Stunden-Chart schwankt dabei im neutralen Bereich. Dennoch hat der MACD auf der Tages-Chart ein zinsbullisches Cross gebildet, das bereits in unmittelbarer Zukunft eine Kurskorrektur nach oben vermuten lässt. Eine gute Strategie könnte lauten, bei eng gesetzten Stopps zu kaufen, sobald die obere Grenze der Handelsspanne überwunden ist.

USD/JPY
Aktuell bewegt sich dieses Paar auf der 4-Stunden-Chart im „überkauften“ Bereich des RSI, was auf eine bevorstehende Abwärtsausrichtung deutet. Die rückläufige Ausrichtung des Slow Stochastic auf der Wochen-Chart bestätigt diesen Trend. Verkaufen könnte eine gute Wahl für heute sein.

USD/CHF
Dieses Paar unterliegt bereits seit geraumer Zeit hohen Kursschwankungen ohne erkennbare Ausrichtung. Der Slow Stochastic der Tages-Chart gibt aktuell unterschiedliche Signale aus. Auch die 4-Stunden-Chart lässt keine eindeutige Tendenz erkennen. Warten Sie hier deutlichere Signale auf den Stunden-Charts ab.

 

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