Die Marktteilnehmer erwartet heute einen USD, der sich voraussichtlich im Anschluss an die Veröffentlichung des US-BIP „Advanced Report“, die erste Schätzung nach Beendigung des 2. Quartals um 14:30 Uhr, extrem volatil zeigen wird. Die Prognosen liegen bei -1,4%, eine bedeutende Verbesserung zum Ergebnis des 1. Quartals von -5,5%. Weitere Einflussfaktoren der Märkte heute sind: der Index der Wirtschaftsstimmung sowie die Arbeitslosenrate für den Monat Juli der Eurozone. Um als Anleger hohe Gewinne zu erzielen, eröffnen Sie ihre USD-, EUR-, GBP- und JPY-Positionen heute rechtzeitig, noch bevor der Handelstag ins Rollen kommt.

Der Wert des Rohöls verzeichnete gestern einen deutlichen Preissturz. Der zuvor veröffentlichte Bericht der US-Rohöllagerbestände verdeutlichte einen plötzlichen Anstieg an Energievorräten. Während der Bericht den Status von Nachfrage, Versorgung sowie Wachstumserwartungen in der Regel nur in Teilen widerspiegelt, war die Botschaft gestern äußerst deutlich: die Nachfrage ist schwindend. Viele Analysten erwarteten nach dem Preisanstieg der letzten Woche, eine abwärtsgerichtete Preiskorrektur für Rohöl. Der Bericht der US-Lagerbestände stellte jedoch erneut klar, dass sich die Marktteilnehmer derzeit wenig für den Rohstoff interessieren, was zusätzlichen Abwärtsdruck auf das Schwarze Gold erzeugte.

Der USD rutschte am Mittwoch gegenüber einigen Hauptwährungen ab und schwankte nahe seiner Rekordtiefe des letzten Jahres. Einige Marktteilnehmer leiten die aktuelle Wirtschaftslage nach wie vor ausschließlich von veröffentlichten US-Wirtschaftsdaten ab. Demnach stabilisierte sich der USD im Laufe des Handelstages gegenüber dem EUR, nachdem recht positive Konjunkturdaten aus den USA veröffentlicht wurden. Zum japanischen Yen konnten zuvor entstandene Kursverluste wieder ausgeglichen werden. Da sich die Anzeichen einer Stabilisierung des US-Immobilienmarktes deutlich verstärken, wollen Anleger nun mithilfe der bevorstehenden Indikatoren, sowohl die Lage des US-Konsumverhaltens als auch den US-Arbeitsmarkt prüfen.

Der USD blieb am Montag im Verhältnis zu den übrigen Hauptwährungen schwach, während die US-Aktienmärkte ihren negativen Trend fortsetzten. Dies war ein weiterer Hinweis auf die steigende Nachfrage der Marktteilnehmer nach risikoreichen Anlagen. Darüber hinaus ist der erste Dialog über Strategie und Wirtschaft zwischen China und den USA am Montag in Washington eröffnet worden. Experten sind sich bislang jedoch nicht einig, welche Ergebnisse das Zusammentreffen erbringen könnte. Händler sollten demnach jegliche Stellungnahmen bezüglich des US-Dollars und seiner Rolle als Weltreservewährung aufmerksam weiterverfolgen. China ist derzeit der größte Anleger in US-Schatzamts-Papiere. Ohne die umfangreichen Käufe der Volksrepublik wäre das riesige Haushaltsdefizit der USA nicht zu finanzieren.

Der Anstieg an den globalen Aktienmärkten führt derzeit zu einem deutlichen Abstoß von Save-Haven-Währungen. Investoren konzentrieren sich auf gewinnträchtige und risikoreiche Anlagen, denn viele glauben mittlerweile an ein baldiges Ende der globalen Rezession. Darüber hinaus bringen die weltweit ermutigenden Konjunkturdaten, die Ölpreise bis auf $69 pro Barrel.

Während sich die Handelswoche ihrem Ende zuneigt steht dem USD ein weiterer volatiler Handelstag bevor. Der Dollar verzeichnete gestern kräftige Bewegungen zum EUR, GBP und JPY. Dieses Verhalten dürfte sich heute fortsetzen, da aus den USA wichtige Wirtschaftsdaten erwartet werden. Was das Geschehen an den Devisenmärkten wohl am meisten bestimmen dürfte, sind die für 13:55 MGZ vorgesehene Bekanntgabe des revidierten Berichts zum Verbrauchervertrauen der Universität Michigan und die Ansprachen von US-Notenbankchef Ben Bernanke und US-Finanzminister Timothy Geithner zum Thema Wirtschaftliche Erholung in den USA, beide um 14:30 MGZ.

Der USD verzeichnete während des gestrigen Handels einen stetigen Rückgang. Die Schwächung des Dollarkurses trat ein, als Händler sich vom Dollar abwandten und lieber in riskanteren Anlagewerten, wie beispielsweise Aktien, investierten. Der weltweite Aufschwung an den Aktienmärkten dürfte gestern ebenfalls einer der Gründe für den Kursrückgang des Dollar sein. Aufgrund des neuerlichen Optimismus an den Märkten könnte der US-Dollar weiterhin einen leichten Abwärtstrend aufweisen, da Händler lieber in höhere Erträge erzielende Anlagewerte investieren.

Der Dollarkurs stieg am Dienstag im Vergleich zu den meisten anderen Währungen. Auslöser dafür waren Aussagen von Ben Bernanke, die Befürchtungen aus dem Weg räumten, dass Entscheidungsträger nicht entschlossen genug handeln würden um die Inflation abzuwenden, die durch die Maßnahmen zur Bekämpfung der Kreditkrise hervorgebracht wurde. Die Rede des Präsidenten der US-Notenbank wirkte sich günstig auf den USD aus, da seine Einschätzung der US-Konjunkturlage den Safe-Hafen-Anreiz des Dollar wieder belebte.

Der gestrige Aufschwung an der Wall Street, welcher zum Kursrückgang bei den wichtigsten Safe-Hafen-Währungen führte, wurde von einer Entscheidung bei CIT, einer großen Finanzfirma, ausgelöst, die zugunsten eines $3 Mrd. Sanierungsplans ausgefallen war. Der resultierende Vertrauensauftrieb ließ den Aufschwung an den Börsen noch stärker werden, nachdem zuvor schon die Bank of Japan (BoJ) erklärt hatte, mit der japanischen Wirtschaft gehe es nicht länger abwärts. All dieser Optimismus führte zu erhöhter Risikobereitschaft und minderte den Reiz von Safe-Hafen-Anlagen.

Der US-Dollar hat beim Handel am Montag weiter an Boden verloren. Zurückzuführen ist das wohl auf die verminderten Bedenken hinsichtlich der US-Wirtschaft und der allgemein verbesserten Unternehmensgewinne, die Risikobereitschaft ansteigen ließ und eine Erholung an den Aktienmärkten herbeiführte. Experten sind der Ansicht, die in den letzten Monaten gestiegenen Erwartungen für eine US-Konjunkturbelebung veranlasste Investoren sich nach höhere Erträge erzielenden Anlagewerten umzusehen, anstatt in die US-Währung zu investieren.

Während sich die Handelswoche ihrem Ende zuneigt könnte sich der Devisenmarkt als sehr volatil erweisen, da die Bekanntgabe der US-Baugenehmigungsdaten bei der Ermittlung des Dollar-Kurses wahrscheinlich eine entscheidende Rolle spielen wird. Sollten die Ergebnisse gleich oder höher als die vorhergesagten 0,52 Millionen ausfallen, könnte der USD beim heutigen Handel eine Aufwärtsrichtung einschlagen. Fallen die Daten jedoch schlechter als prognostiziert aus, könnte sich der Dollar zu seinen Haupt-Währungspartnern rückläufig verhalten. Händler sollten heute auch die Entwicklung beim Rohölpreis im Auge behalten, da plötzliche Bewegungen bei diesem Rohstoff einen starken Einfluss auf den USD haben könnten.

Der Rohölpreis hält sich am Donnerstag gleich bleibend bei über $61 pro Barrel, nachdem er zuvor um 3,4% zugelegt hatte. Der Preisanstieg am Mittwoch erfolgte, nachdem zuvor die Energy Information Administration (EIA) bekannt gab, dass in der vorangegangenen Woche die Rohölbestände in größerem Umfang zurückgegangen sind als ursprünglich vorhergesagt. Das zusammen mit dem schwachen US-Dollar, der zu den anderen Haupt-Währungen nahe dem tiefsten Stand seit einem Monat handelte, unterstützte den Anstieg des Ölpreises. Investoren werden mit großem Interesse die Bekanntgabe der wöchentlichen US-Arbeitslosenzahlen, die später am heutigen Tag erfolgt, verfolgen, um nach möglichen Anzeichen für einen Aufschwung der weltgrößten Wirtschaft zu suchen.

Nach der gestrigen Veröffentlichung der deutschen ZEW-Konjunkturerwartungen zeigte sich der Markt überrascht, da die Stimmung in der größten Wirtschaftsmacht der Eurozone im zurückliegenden Monat eingebrochen war, was die wirtschaftliche Tatsache belegt, dass ein Konjunkturaufschwung wohl doch noch auf sich warten lässt. Da der Bericht nur das aufzeigte, was bereits bekannt war, hielt sich der Einfluss auf den Kurs des EUR in Grenzen, da Investoren sich bei der Preisfestsetzung sehr wahrscheinlich an den schlechten Ergebnissen zurückliegender Berichte orientiert hatten. Die heutigen Wirtschaftsdaten dürften eine sehr viel stärkere Wirkung auf den Markt haben, da die Stimmungsberichte jetzt sehr viel mehr dem tatsächlichen Marktgeschehen entsprechen.

Der Yen ging im Vergleich zu seinen Haupt-Währungspartnern kräftig zurück, und der Dollar verzeichnete geringe Verluste zu allen Währungspartnern mit Ausnahme des Yen, nachdem an den weltweiten Aktienmärkten eine Erholung eingetreten war. Diese Erholung veranlasste Investoren sich riskanteren, höhere Erträge erzielenden Anlagewerten zuzuwenden und der Sicherheit des USD und JPY den Rücken zuzukehren. Da Risikobereitschaft beim heutigen Handel den Ton angeben wird und die Marktbedingungen weiterhin durchwachsen sind, sollten Händler sich auf die wichtigen Wirtschaftsdaten konzentrieren, die heute in den USA und Europa veröffentlicht werden, da diese maßgeblich für die Entwicklung des Marktes sein dürften.

Der Dollar zeigte sich vergangene Woche volatiler als gewöhnlich, und die Erklärungen für dieses Verhalten wurden von Tag zu Tag einfallsreicher. In dieser Woche sollten Devisenhändler sich auf regen Handel einstellen, da mit einer ganzen Anzahl wichtiger Wirtschaftsdaten aus den USA, Europa und Japan zu rechnen ist, welche die Haupt-Währungspaarungen des Dollar sehr wahrscheinlich beeinflussen werden.

Der US-Dollar kam am Donnerstag schwer unter Druck, da die Haupt-Schwellenländer, angeführt von China, Gespräche hinsichtlich des Austauschens des USD als Welt-Leitwährung wieder aufnahmen. Das führte beim Handel am Donnerstag zum rückläufigen Verhalten des Dollar im Vergleich zu seinen Haupt-Währungspaarungen. Zur Rückläufigkeit des Dollar trug auch bei, dass Händler wieder größere Risikobereitschaft zeigten, die US-Arbeitslosenansprüche geringer anstiegen als erwartet, Großbritannien seinen Leitzins unverändert beließ und die weltweiten Aktienmärkte sich erholten.

Spekulationen darüber, dass die Führer der G8-Staaten den Status des Dollar als Welt-Leitwährung infrage stellen, ließen den US-Dollar zum Yen mit Minus 0,8% den zweiten Tag in Folge rückläufig sein. Die Führer der 8 wichtigsten Industrienationen treffen sich heute in Italien, um Maßnahmen gegen die schrumpfende Wirtschaft und steigende Arbeitslosigkeit zu erörtern, wenngleich die USA bereits ein Konjunkturpaket in Höhe von $12,8 Billionen aufgelegt haben, um die Rezession zu beenden.

Angesichts der zu erwartenden Gewinnzahlen für das zweite Quartal sinkt die Risikobereitschaft unter Investoren weiterhin. Zunehmende Befürchtungen dass diese Zahlen aufgrund zurückhaltenden Verbraucherkonsums enttäuschend ausfallen werden veranlassen Investoren sich von riskanteren Währungen abzuwenden und bei Safe-Hafen-Währungen wie USD und JPY Zuflucht zu suchen. Der starke Dollar und rückläufige Aktienmärkte haben auch negativen Einfluss auf den Rohölpreis, der auf $62 pro Barrel gesunken ist.

In den frühen Stunden des gestrigen Tages zeigten USD und JPY starke Aufwärtstendenzen, zweifelsohne ein Überbleibsel der trüben Berichte, mit der sich die Weltwirtschaft vergangene Woche auseinandersetzen musste. Das plötzliche Ansteigen der Risikovermeidung bei Öffnung der Londoner Märkte am gestrigen Morgen gab das Startsignal zur Rückkehr zu Safe-Hafen-Anlagen. Nach Öffnung der US-Märkte führten positive Wirtschaftsdaten Investoren ins wirkliche Leben zurück, so dass der Ansturm auf Safe-Hafen-Anlagen etwas vorschnell erschien. Die Frage die sich stellt ist, ob sich die Kursgewinne bei EUR und GBP heute fortsetzen können.

Zu Beginn dieser Woche scheint es an den Devisenmärkten ruhiger zuzugehen als gewöhnlich. Die meisten Währungen haben sich stabilisiert, und es scheint, als würden sich einige Trends auf den technischen Charts konsolidieren. Zweifelsohne wird sich jedoch der Druck auf die Kurse in den nächsten Tagen erhöhen, im Vorfeld des G8-Gipfels, auf dem Führungskräfte und Finanzspitzen der Welt Konjunkturmaßnahmen diskutieren. Traditionsgemäß teilen die Gipfelteilnehmer die Hauptdiskussionspunkte Reportern erst auf diversen Meetings mit, die ab Mittwoch in L’Aquila in Italien beginnen. Die Auswirkungen dieser Statements können unterschiedlicher Natur sein.

Der Dollar befand sich gestern im Vergleich zu den meisten seiner Währungspartner im Aufschwung, da sich wieder einmal die Frage nach der globalen Leitwährung stellte. Schuld daran waren die schlechten US-Arbeitsmarktdaten die aufzeigten, dass die Arbeitslosenzahlen in den USA weitaus kräftiger angestiegen sind als ursprünglich von Experten erwartet. Das kurbelte die Nachfrage nach Safe-Hafen-Währungen wie dem USD und dem JPY an. Als Folge des starken Dollar purzelte allerdings der Rohölpreis. Händler sollten sich heute bei ihren Geschäften auf USD, EUR, JPY und Gold konzentrieren, da hier bei der Volatilität am Markt mit großen Gewinnen gerechnet werden kann.

Es wird angenommen, dass der Devisenmarkt heute große Volatilität aufweisen wird, da in den USA um 12:30 MGZ die Bekanntgabe des ADP-Berichts zum Wechsel der US-Beschäftigung (NFP) erwartet wird. Von dem Mindestbietungssatz des EUR um 11:45 MGZ und dem Bericht über Ansprüche auf Arbeitslosenunterstützung in den USA um 12:30 MGZ wird ebenfalls erwartet, dass sie den Handel der USD-, EUR- und GBP-Paarungen dominieren werden. Händler tun gut daran bei den Haupt-Währungspaarungen rechtzeitig einzusteigen um von der Risikobereitschaft zu profitieren.

Der überraschende Rückgang des Verbrauchervertrauens in den USA löste gestern ein plötzliches Aufkaufen des USD aus, da Investoren sich Safe-Hafen-Anlagen zuwandten. In einem Markt, dem es in jüngster Zeit scheinbar an klarer Ausrichtung mangelt, werden die Bekanntgabe von maßgeblichen wirtschaftlichen Indikatoren wie der gestrige Bericht über das Verbrauchervertrauen und der heutige ADP-Bericht zum Wechsel der US-Beschäftigung immer wichtiger, da viele Investoren erst die Veröffentlichung solcher Berichte abwarten bevor sie in den Handel einsteigen.