Eine Vielzahl bedeutender Fundamentaldaten aus den USA wurden am gestrigen Mittwoch veröffentlicht. Investoren zeigten sich ernüchtert und reagierten mit einer Abkehr von Risikoanlagen. Bereits zur Mittagsstunde um 14:30 Uhr enttäuschte das Ergebnis zum US-Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter im Juni die Marktteilnehmer gefolgt vom Beige Book der US-Notenbank Federal Reserve um 20:00 Uhr, das höchstenfalls eine moderate Verbesserung der Wirtschaftsaktivität in den USA verdeutlichte. Insgesamt bleibt die Anlegerstimmung angespannt. Die Sorge um eine nachhaltige Konjunkturerholung in den Vereinigten Staaten dominiert nach wie vor die Märkte.
Im Übergang zum asiatischen Handel am Mittwoch wertete der US-Dollar um rund 1% gegen den japanischen Yen auf. Gegen den EUR gab die US-Währung im Laufe des Dienstags wiederum bis auf $1,30 nach, bevor sich auch hier leichte Kurskorrekturen einstellten. Zuvor hatte das Forschungsinstitut Conference Board am Dienstag mitgeteilt, dass sich das Konsumklima in den USA im Juli eingetrübt hat. Der Rückgang fiel dabei stärker aus als von Experten erwartet. Die Stimmung der Verbraucher gilt als ein primärer Indikator für die Konsumausgaben, die etwa zwei Drittel der US-Wirtschaft ausmachen.
Der EUR erreichte am Montag erneut die Marke von $1,30, nachdem sich die Nachfrage nach gewinnträchtigen Anlagen, angesichts positiver Konjunktursignale aus den USA sowie steigender globaler Aktienkurse, verstärkte. Gold gibt derzeit leicht nach. Das Edelmetall verliert von seinem Reiz als sicherer Hafen, berichten Händler.
Nach langem Warten wurden die Ergebnisse des europaweiten Bankenstresstests schließlich am Freitagabend veröffentlicht. Das Resultat überzeugte die Investoren von der Stabilität des europäischen Bankensystems nicht. Analysten kritisierten die Prüfung der Banken als zu leicht. Mit dem Start in die neue Handelswoche kann sich der Euro in den frühen Handelsstunden am Montag über der Marke von $1,29 behaupten. Nun stellt sich die Frage, ob diese Tendenz von Dauer sein wird?
Sowohl Euro als auch britisches Pfund Sterling werteten am Mittwoch gegen Safe-Haven-Währungen ab, nachdem US-Notenbankchef Ben Bernanke bei einer Anhörung im US-Kongress den Ausblick für die US-Wirtschaft als „außergewöhnlich unsicher“ einschätzte. Während die Gemeinschaftswährung im Overnight-Geschäft noch verhältnismäßig stabil zum USD handelte, setzte sich der jüngst drastische Abwärtstrend zum japanischen Yen fort.
Im Vorfeld der am Freitag zur Veröffentlichung ausstehenden Ergebnisse des europäischen Banken-Stresstests bleibt der EUR im Aufwärtstrend gegen den USD. Neuer Marktoptimismus treibt den Risikoappetit der Händler in die Höhe. Dennoch scheiterte EUR/USD gestern erneut an der 1,30-Marke, die das Cross nicht nachhaltig überschreiten konnte. Die Sorgen um die europäische Kreditkrise halten zunächst an, das Wirtschaftswachstum hinkt den Erwartungen nach wie vor hinterher, während die Anspannung mit Blick auf die Krisentest-Ergebnisse für europäische Großbanken an Europas ohnehin nervösen Finanzmärkten steigt.
Zum Wochenende markierte der US-Dollar ein neues Rekordtief für 2010 gegen den japanischen Yen. Das Erholungstempo der US-Konjunktur scheint sich zunehmend zu verlangsamen. Händler gehen davon aus, dass die US-Notenbank Federal Reserve ihren Leitzins bis zum Ende des Jahres niedrig halten wird. Auch zum Euro gab der USD erneut nach. Negative Impulse liefern Konjunkturdaten aus den USA bereits seit Wochen. Am Freitag enttäuschte wieder einmal ein US-Konjunkturindikator: Der vor dem Wochenende ausgegebene US-Verbraucherpreisindex lag unter den Erwartungen der Experten.
Die um 14:30 Uhr zur Veröffentlichung ausstehenden US-Verbraucherpreise für Juni sind der erste Konjunkturindikator am heutigen Freitag, der den USD-Trend beeinflussen kann. Weitere wichtige Indizes werden den Forex-Handel mitbestimmen, darunter: US-Saldo, Wertpapierkäufe und -verkäufe ausländischer Investoren (Mai) um 15:00 Uhr sowie der Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan (Juli) um 15:55 Uhr. Anlegern könnten sich im Anschluss an diese kursbewegenden Indizes gute Handelsgelegenheiten bieten.
Trotz erster Erleichterung über eine positive Entwicklung bei den Unternehmenszahlen in den USA, fielen gestern die Aktienkurse an der Wall Street. Händler verwiesen unter anderem auf den Umsatz der US-Einzelhändler als Beweggrund. Dieser ging im Juni den zweiten Monat in Folge zurück und lag unter den Erwartungen der Experten. Der unerwartet hohe Umsatzrückgang im US-Einzelhandel drückte stark auf die Stimmung der Anleger. Der USD wertete erneut gegen den Euro ab. Hier stützten ebenso positive Fundamentaldaten aus dem Euroraum die europäische Gemeinschaftswährung.
Im weiteren Handelsverlauf wurde das Protokoll der Sitzung des Offenmarktausschusses vom 22./23. Juni sowie der Ausblick der Notenbank auf die Entwicklung der US-Wirtschaft veröffentlicht. Dabei diskutierte das Gremium über notwendige weitere Maßnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft. Zudem wurden die Prognosen für das Wirtschaftswachstum in 2010 leicht nach unten revidiert. Ferner hieß es, dass die Zinsen in den USA voraussichtlich für lange Zeit niedrig bleiben werden. Die Wall Street gab im Anschluss an die Veröffentlichung des Protokolls nach.
Am Dienstag kehrte der Risikoappetit der Händler an die Märkte zurück. Der Euro markierte ein 2-Monats-Hoch gegen den US-Dollar. Investoren testen sich langsam wieder an riskantere Anlagen heran. Die globalen Aktienmärkte befanden sich im Aufwind und die Auktion griechischer Geldmarktpapiere verlief am gestrigen Handelstag positiv. Händler stoßen ihre Save-Haven-Währungen ab und konzentrieren sich auf gewinnträchtige und risikoreiche Anlagen, wie volatile Währungen und Rohstoffe.
Für das Währungspaar EUR/USD konnten bereits am gestrigen Montag im Tagesverlauf neue Abwärtstendenzen beobachtet werden. Dabei stand das Cross unter dem Einfluss globaler Konjunkturdaten, die weniger Optimismus versprechend waren. Der Euro pendelte tagsüber um die Marke von $1,26, während die US-Währung leicht aufwertete. Entsprechend der für heute anstehenden Meldungen, könnte es durchaus ein interessanter Handelstag werden. Wichtigster Indikator aus den USA ist die Handelsbilanz um 14:30 Uhr. Wird sich der gestrige USD-Trend auch heute fortsetzen?
Der 1:0-Sieg Spaniens über Holland im gestrigen WM-Finale bringt die interessante Fragestellung unter Marktbeobachtern auf: Kann der Weltmeisterschaftstitel dem EU-Staat Spanien neuen Optimismus und das Vertrauen zurück in die angeschlagene Wirtschaft bringen? Liefert der WM-Sieg womöglich genügend kurzfristige Wachstumsimpulse, um die jüngsten Aufwärtstendenzen des EUR gegen die Hauptwährungen zu fördern?
Der US-Dollar wertete am gestrigen Donnerstag gegen die europäische Gemeinschaftswährung EUR ab. Zuvor hatte sich EZB-Chef Jean-Claude Trichet nach der Sitzung des Rats der EZB in Frankfurt insgesamt positiv zur Lage an den internationalen Finanzmärkten geäußert und die Veröffentlichung der Stresstest-Ergebnisse von Banken im Euroraum verteidigt. Positive Impulse aus den Vereinigten Staaten lieferten die gestern veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten: In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend deutlich gesunken. Entsprechend reagierten die Aktien an der Wall Street positiv und der US-Aktienmarkt schloss am Donnerstag fester. US-Dollar-, JPY- und Gold-Anlagen zählten zu den gestrigen Verlierern am Markt.
Das Währungspaar EUR/USD handelte im Overnight-Geschäft nahe eines neuen 7-Wochen-Hochs. Investoren vertrauen wieder auf die europäische Einheitswährung Euro. Aktuell bewegt sich das Cross um die Marke von 1,2665. Der nächste bedeutende Widerstand befindet sich bei 1,2676. Sollte dieser überwunden werden, könnten sich zusätzliche Kursgewinne im weiteren heutigen Tagesverlauf einstellen.
Das Währungspaar EUR/USD setzte seine Rallye der letzten Handelswoche auch am Dienstag fort. Nach dem langen US-Feiertagswochenende waren die Märkte in den Vereinigten Staaten gestern wieder geöffnet. Die europäische Gemeinschaftswährung wertete im Tagesverlauf gegen den USD auf, während der ISM-Index für das nicht-verarbeitende US-Gewerbe im Juni mit 53,8 Punkten unter den Erwartungen der Experten lag. Somit wurde ein weiterer Konjunkturindikator aus den USA veröffentlicht, der enttäuschte und die Sorge um ein ablassendes Wirtschaftswachstum in Übersee verstärkte. EUR/USD verbuchte am Dienstag überwiegend Kursgewinne, gab jedoch einen Teil dieser bis Handelsschluss wieder ab, nachdem Marktbeobachter erneuten Druck auf den Euro prophezeiten.
Während die Märkte in den USA aufgrund des Feiertages 4. Juli am Sonntag auch gestern geschlossen blieben, gab der Euro im Laufe eines eher dünnen Handels am Montag einen Teil seiner zuvor verbuchten Kursgewinne gegen USD und JPY ab. Ein Mangel an Konjunkturdaten war die Hauptursache für ein trendloses Handelsumfeld, so Anleger. Für heute stehen wiederum wichtige Konjunkturindizes auf dem Wirtschaftskalender der USA und der Eurozone.
In dieser Handelswoche stellt sich vielen Anlegern die Frage, ob der US-Dollar weiter abwertet oder die Kursverluste der vergangenen Woche ausgleichen kann. In der letzten Woche hatte die US-Währung wiederholt an Boden verloren, nachdem eine Reihe negativer Konjunkturdaten, einschließlich des bedeutenden Arbeitsmarktberichts NFP, aus den USA veröffentlicht wurden. Der Dollar benötigt nun dringend neue Indikatoren, die auf eine positive Entwicklung der US-Wirtschaft weisen.
Der heute um 14:30 Uhr zur Veröffentlichung ausstehende US-Arbeitsmarktbericht NFP wird zum Abschluss einer Handelswoche ausgegeben, die überwiegend enttäuschende US-Konjunkturdaten lieferte und auf ein gedrosseltes Wirtschaftswachstum in den Vereinigten Staaten deutet. Laut Prognosen soll das Berichtsergebnis für Mai mit einem Rückgang von -110.000 Zählern im Vergleich zum Vormonat ausfallen. Entsprechend kann der USD weiter unter Druck geraten.
Das Währungspaar EUR/USD wertete am gestrigen Mittwoch deutlich auf. Die Ergebnisse des durchgeführten europäischen Stresstests verdeutlichten, dass die Geldnot der Banken im Euroraum geringer ist, als zunächst befürchtet. Entsprechend kletterten sowohl die Kurse an den europäischen Aktienmärkten, als auch der Kurs des Euro in die Höhe. Darüber hinaus enttäuschte gestern der veröffentlichte ADP-Arbeitsmarktbericht zur Beschäftigung im privaten Sektor in den USA und die Ratingagentur Moody´s erklärte, eine Herabstufung der Kreditwürdigkeit Spaniens in Betracht zu ziehen.


