Ein mit außergewöhnlichem Aufwärtstrend versehener Tag veranlasste Investoren sich wieder riskanteren Anlagewerten zuzuwenden und von den Safe-Hafen-Währungen USD und JPY Abstand zu nehmen, was deren Kurs im Vergleich zu ihren riskanteren Währungspartnern zurückgehen ließ. Die Erholung am Aktienmarkt, gepaart mit einem schwachen Dollar, trug auch dazu bei, dass der Rohölpreis zum ersten Mal seit über einer Woche wieder über $73 pro Barrel lag. Heute werden die Veröffentlichungen verschiedener Wirtschaftsdaten aus den USA, der Eurozone und Japan dafür sorgen, dass wieder ein sehr volatiler Handelstag vor uns liegt, und es wird sich auch herausstellen, ob der gegenwärtige Trend sich die Woche über aufrechterhalten wird.

Nachdem der US-Dollar in der vergangenen Woche generell zurückgegangenen war macht er zu Wochenbeginn etwas an Boden gut, während der Markt vorsichtig abwartet, ob aus China weitere Bemerkungen hinsichtlich der Leitwährung kommen. Die chinesische Zentralbank hatte am Freitag den Dollar zwar nicht namentlich erwähnt, machte aber klar, dass sie es als einen schwerwiegenden Fehler des internationalen Geldsystems erachte, dass eine Währung die dominierende sein soll.

Die Diskussion über eine alternative internationale Leitwährung wurde in den zurückliegenden Monaten verstärkt geführt, und am Wochenende trafen sich Führungskräfte der Zentralbanken in Basel um die Rolle des Dollar zu diskutieren. Der US-Dollar wird jedoch wohl seinen Status als Leitwährung beibehalten, da es sehr unwahrscheinlich ist, dass China in absehbarer Zeit die Zusammensetzung seiner Fremdwährungsreserven ändern wird. Das, so meinen Experten, wirkt sich positiv auf den Dollar aus.

Der Dollar wird seine Volatilität auch heute fortsetzen, da die Märkte weiterhin auf die gestrige kritische Rede des US-Notenbankchefs Ben Bernanke reagieren. Darüber hinaus werden Händler sich dem intensiven Dollar-Handel widmen, eingedenk der Tatsache, dass der US-Leitzins bei 0,25% verbleiben wird und damit niedriger ist, als in den meisten Industrienationen. Des Weiteren könnte eine steigende Tendenz an den Aktienmärkten einen zusätzlicher Faktor darstellen, der zur Volatilität an den Devisenmärkten beiträgt und der möglicherweise den Kurs des Dollar nach unten drückt.

Der US-Dollar zeigte gestern starke zinsbullische Bewegungen, die das Währungspaar EUR/USD bis auf die Marke bei 1,3900 brachten. Die bevorstehenden US-Arbeitsmarktdaten könnten das Momentum heute jedoch verlagern und eine Trendwende für die amerikanische Währung einleiten. Analysten gehen von einem enttäuschenden Ergebnis aus.

Die Märkte werden sich heute erwartungsgemäß äußerst volatil zeigen. Um 20:15 Uhr wird der Offenmarktausschuss der Notenbank das Ergebnis der Sitzung des Fed-Funds-Zielsatz bekannt geben, der den US-Leitzins bestimmt. Darüber hinaus wird die Veröffentlichung der US-Rohöllagerbestände um 16:30 Uhr Einfluss sowohl auf den USD als auch auf die Rohölpreise nehmen. Um als Anleger hohe Gewinne zu erzielen, sollten Sie ihre USD- und Rohöl-Positionen heute rechtzeitig eröffnen, noch bevor der Handelstag ins Rollen kommt.

Der US-Dollar konnte in dieser Woche bereits deutlich an Boden gegenüber seinen Gegenwährungen gewinnen, nachdem die Weltbank (WB) ihren Ausblick für den Euro-Raum, die USA und Japan senkte. Demnach soll sich für 2009 ein Rückgang von 2,9% anstelle der zuvor vorausgesagten 1,7% ergeben. Angesichts der politischen Unruhen im Iran und Machtproben in Nord Korea, zeigen sich die Marktteilnehmer jüngst leicht verunsichert. Sie zogen ihre Investitionen zurück und konzentrieren sich aktuell wieder auf Save-Haven-Währungen wie USD und JPY, was die gestrigen zinsbullischen Bewegungen der beiden Währungen erklärt. Auch heute scheinen Investoren, risikoreichen Anlagen den Rücken zuzukehren.

Nachdem der Dollar in den vergangenen Monaten kontinuierlich Kursverluste verbuchen musste, wird die US-amerikanische Währung nun bei über 1,39 zum EUR und bei über 1,64 zum GBP gehandelt. Am Mittwoch wird die US-Notenbank sich zur US-Zinsrate äußern, die voraussichtlich bei 0,25% belassen werden wird. Sollte dies nicht der Fall sein, werden die Märkte wieder neu geordnet. Forex-Anleger sollten sich auf eine heftige Nachrichtenwoche gefasst machen.

Der Philadelphia Manufacturing Index, der die Konjunkturlage der Philadelphia Notenbank-Region beschreibt, sowie weitere positiv ausgefallene US-Wirtschaftsdaten, trieben den Kurs des Dollars gestern in die Höhe. Dadurch ergab sich eine Trendwende in den USA. Neuer Optimismus verbreitet sich aktuell unter den Marktteilnehmern und schürt die Hoffnung auf ein schnelles Ende der Rezession. Hier bietet sich Forex-Anlegern eine gute Gelegenheit, diesem Markt beizutreten. Investoren profitieren jetzt vom gestrigen zinsbullischen Dollar.

An den Märkten wird sich die Volatilität heute voraussichtlich verstärken, sobald die Ergebnisse der US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (der Woche) um 14:30 Uhr sowie der US-Philadelphia-Fed-Index (für Juni) um 16:00 Uhr veröffentlicht werden. Darüber hinaus ist um 15:30 Uhr eine Anhörung des US-Finanzministers Timothy Geithner vor dem Bankenausschuss des Senats in Washington geplant. Die Konjunkturdaten und Geithners Ansprache werden den Dollar-Kurs gegenüber den Hauptwährungen bis zum Wochenende bestimmen. Um sich die Situation an den Devisenmärkten zu Nutze zu machen, sollten Händler ihre USD-Positionen rechtzeitig vor den vorgenannten Veröffentlichungen eröffnen.

Während es keine eindeutigen Signale gibt, welche Richtung der USD in naher Zukunft einschlagen wird und sich der EUR in seinem Verhalten der US-amerikanischen Währung anschließt, scheinen die übrigen Hauptwährungen die Mehrheit der Forex-Anleger zu irritieren. Lediglich das Britische Pfund Sterling lässt Anzeichen von Stärke erkennen. Die Marktteilnehmer erwarten heute mit großer Spannung wichtige Konjunkturdaten aus dem Vereinigten Königreich, die den GBP zum Hauptthema des heutigen Handelstages machen.

USD und JPY haben ihren Status als Safe-Haven-Währung wiedererlangt, nachdem die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten aus den USA, der Empire State Manufacturing Index (für Juni) sowie das Saldo der Langzeit-Wertpapierkäufe und -verkäufe, alle Prognosen enttäuschten und eine erhöhte Risikoaversion unter den Marktteilnehmern auslösten. Angesichts hoher Kursschwankungen verbuchten beide Währungen Kursgewinne gegenüber einem Großteil der Hauptwährungen. Der heutige Handel wird voraussichtlich volatil bleiben. Wichtige Veröffentlichungen aus den USA und der Eurozone stehen auf der Wirtschaftsagenda, darunter die US-Baugenehmigungen sowie die US-Erzeugerpreise für den Monat Mai um 14:30 Uhr. Darüber hinaus erwarten Anleger voller Spannung sowohl die deutschen ZEW-Konjunkturerwartungen für Juni um 11:00 Uhr, als auch die Verbraucherpreise aus Großbritannien für den Monat Mai um 10:30 Uhr.

Der EUR gerät am Montag gegenüber dem Dollar unter Verkaufsdruck, nachdem die britische Zeitung “Daily Telegraph” auf ihrer Webseite veröffentlichte, dass Deutschlands größte Industriegruppe vor einer Verschärfung der Konjunkturkrise gewarnt hätte. Unterstützung fand der USD außerdem, nachdem der russische Finanzminister Alexej Kudrin erklärte, dass Russland volles Vertrauen in die US-Währung hätte. Diese Aussage traf er noch vor dem für Dienstag angesetzten Treffen der Staats- und Regierungschefs von Russland, China, Indien und Brasilien. Das Treffen der so genannten BRIC-Staaten diene der Diskussion von Maßnahmen zur Wiederbelebung der Wirtschaft sowie der Koordination bei der Bekämpfung der Finanzkrise.

Das heute beginnende G20-Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer in Berlin wird vorrangig den USD-Handel bestimmen. Darüber hinaus erwarten die Marktteilnehmer hohe Volatilität nach Veröffentlichung der Ergebnisse der US-Import- und Exportpreise für Mai um 14:30 Uhr sowie des Index der US-Verbraucherstimmung um 15:55 Uhr. Anleger sollten ihre Dollar-Positionen jetzt eröffnen, um Gewinne zu erzielen, sobald sich die Kursschwankungen einstellen.

Bei den aktuell hohen Kursschwankungen an den Devisenmärkten, sticht ein Währungspaar heraus: EUR/USD. Dieses Paar unterlag bereits in der vergangenen Handelswoche drastischen Kursschwankungen. Jetzt kämpfen EUR und USD um die Vorherrschaft. Zweifelsohne wird sich für EUR/USD verstärkt Marktvolatilität einstellen, nachdem die Finanzminister aus den acht wichtigsten Industrie- und Handelsnationen (G8) sich am Freitag und Samstag in Italien treffen werden.

Viele Analysten erwarteten gestern leichte Abwärtstendenzen für Rohöl, angesichts des jüngsten Aufwärtstrends des USD, der sich aus den positiven US-Arbeitsmarktdaten der vergangenen Woche ergab. Dementsprechend überraschten die Ölpreise die Marktteilnehmer heute, als sie ihren aktuell zinsbullischen Trend fortsetzten und ein neues 7-Monatshoch bei $70 pro Barrel erreichten. Bei der gestrigen Ansprache des US-Finanzministers Geithner wurde deutlich, dass die USA die aggressive Krisenhilfe für die Wirtschaft und die Finanzmärkte fortgesetzt will, die Bemühungen um eine Konjunkturbelebung und eine Stabilisierung der Finanzmärkte sowie eine eventuelle Anhebung der US-Leitzinsrate umfasst. Safe-Haven-Anlagen sind demnach momentan keine stabile Investition. Händler sollten auch heute wieder mit hohen Kursschwankungen an den Märkten rechnen.

Nachdem sich für den USD zum Ende der vergangenen Woche nach Veröffentlichung der positiven US-Arbeitsmarktdaten Aufwärtstendenzen einstellten, wird die US-amerikanische Währung unter eine weitere Probe gestellt. Das Oberste Gericht in den USA entschied, den Einstieg des italienischen Autokonzerns Fiat bei dem insolventen US-Hersteller Chrysler vorerst zu stoppen. Dementsprechend werden Forex-Händler heute eine hohe Marktvolatilität beobachten können. Dabei bieten sich für Anleger möglicherweise gute Gelegenheiten, sich die aktuelle Marktsituation zu Nutze zu machen. Wichtigstes Element am heutigen Handelstag sind USD-Positionen.

Aktuell sind die Augen der Marktteilnehmer auf die Leitzinsrate der US-Notenbank gerichtet, die laut eigenen Angaben eine Anhebung der Zinsrate in Erwägung zieht. Darüber hinaus sind für diese Woche einige Auktionen -drei- und sechsmonatiger Schatzwechsel- anberaumt. Sollten Langzeit-Anleihen aufgrund von großer Nachfrage steigen, könnte dies auf dem US-Dollar schwer lasten, was wiederum den USD-Aufwärtstrend, der sich aus den letzten US-Arbeitsmarktdaten ergab, bremsen könnte.

Der für heute angesetzte ADP-Arbeitsmarktbericht zur Veränderung der Beschäftigung außerhalb des Agrarsektors (Non-farm Payrolls) wird den Handel zwischen dem Dollar und seinen Hauptgegenwährungen bestimmen. Darüber hinaus werden auch andere Indikatoren ihren Einfluss auf den Devisenmarkt nehmen, wie beispielsweise die für 9:30 Uhr angesetzte Ansprache von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet auf einer Veranstaltung der polnischen Zentralbank in Warschau sowie die US-Arbeitslosenquote um 14:30 Uhr. Die Ergebnisse dieser Daten werden heute bestimmen, ob sich der zinsbullische Trend des USD auch in der nächsten Woche fortsetzen wird.

Der US-amerikanische Dollar machte gestern deutlich an Boden gut, während die Ölpreise abstürzten. Die Frage des heutigen Handelstages lautet: Wird dieses Handelsmuster bis zum Wochenende andauern? Die Antwort auf diese Frage wird von verschiedenen Indikatoren bestimmt werden, wie beispielsweise den US-Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe (der Woche) um 14:30 Uhr. Darüber hinaus wird US-Notenbankchef Ben Bernanke um 14:45 Uhr bei einer Konferenz zum Thema Finanzmärkte und Geldpolitik seine Eröffnungsrede in Washington halten.

Der US-Dollar setzt seinen freien Fall gegenüber den Hauptwährungen trotz der gestern positiv ausgefallenen Daten aus dem US-Wohnungswesen fort. Für heute wird gegen 14:15 Uhr hohe Volatilität erwartet, die sich Forex-Händler zu Nutze machen können. Der ADP-Arbeitsmarktbericht für den Monat Mai mit den Beschäftigungszahlen im privaten Sektor wird veröffentlicht.
Darüber hinaus empfiehlt Ihnen ForexYard, um 16:30 Uhr die US-Rohöllagerbestände der Woche gut im Auge zu behalten. Die steigenden Ölpreise sind derzeit Hauptthema des Finanzsektors. Sie stehen unter starkem Einfluss der Lagerbestände in den USA.

Positive Wirtschaftsdaten aus den USA, Großbritannien und China gemeinsam mit einem deutlichen Anstieg an den Aktienmärkten, veranlassten die Marktteilnehmer gestern dazu, ihre Save-Haven-Währungen abzustoßen und sich auf gewinnträchtige und risikoreiche Anlagen zu konzentrieren. Viele glauben an ein baldiges Ende der globalen Rezession. Darüber hinaus bringen die ermutigenden Konjunkturdaten weltweit, die Ölpreise bis auf $70 pro Barrel.

Nachdem der USD kontinuierlich in den vergangenen Wochen Kursverluste verbuchte, wird die US-amerikanische Währung aktuell bei über 1,41 zum EUR und bei über 1,62 zum GBP gehandelt. Am kommenden Donnerstag wird die EZB um 13:45 Uhr ihren neuen Leitzinsentscheid veröffentlichen. Experten gehen davon aus, dass die Zinsrate nicht unter das gegenwärtige Niveau von 1,00% gesenkt werden wird. Damit wäre schon Anfang Mai der Boden beim Hauptrefinanzierungssatz erreicht. Zu rechnen ist mit einer hohen Volatilität für den EUR. Insgesamt sehen Forex-Anleger einer eher opportunistischen Handelswoche entgegen.