Der US-Dollar wertete am Dienstag auf und konnte zuvor verzeichnete Kursgewinne ausbauen. Anzeichen für ein gedämpftes globales Wachstumstempo und der nachlassende Konjunkturaufschwung in China machten die Anleger am Dienstag nervös.
Heute sind die Augen aller Anleger auf den Bericht zum US-Verbrauchervertrauen gerichtet. Dieser Indikator löst bei den Hauptwährungspaaren und an den Märkten stets hohe Volatilität aus. Händlern könnten sich im Anschluss an die Veröffentlichung um 16:00 Uhr gute Handelsgelegenheiten bieten.
Nach einer eher ruhigen Handelswoche erwarten die Marktteilnehmer für den heutigen Montag einen volatilen Handel. In der Woche zum 25. Juni hatten schwache Immobiliendaten die US-Währung belastet. Der Abwärtstendenz des Dollar könnte bereits in den kommenden Tagen ein Ende gesetzt werden. Händler sollten die Märkte im Vorfeld der am Freitag zur Veröffentlichung ausstehenden US-Arbeitsmarktdaten NFP gut im Auge behalten. Aufmerksamkeit ist bereits am Mittwoch gefragt. Zur Wochenmitte wird die ADP-Prognose zum Arbeitsmarktbericht ausgegeben. Kann der US-Dollar die Kursverluste der letzten Woch ausgleichen?
Der US-Dollar zog gestern im Overnight-Geschäft kräftig gegen Risikowährungen wie AUD und Kanadischen Dollar an, verbuchte gleichzeitig jedoch Verluste gegen Yen und Euro. Angesichts anhaltender Sorgen um das globale Wirtschaftswachstum war die Stimmung an den Märkten am Donnerstag gedrückt. Händler verwiesen auf die verhaltenen Aussagen der US-Notenbank Federal Reserve am Mittwoch, die die konjunkturelle Erholung in den USA weniger optimistisch als zuvor einschätze. Bis zum Wochenende werden sich vorgenannte Tendenzen voraussichtlich fortsetzen, so Händler. Angesichts der wenigen zur Veröffentlichung ausstehenden Konjunkturdaten am heutigen Freitag, ist von nicht allzu großen Bewegungen an den Märkten auszugehen.
Die US-Notenbank Federal Reserve beließ ihren Leitzins gestern unverändert zwischen 0% und 0,25% und setzt somit ihre Niedrigzinspolitik fort. Auch heute erwarten Händler angesichts der zur Veröffentlichung ausstehenden US-Konjunkturindikatoren wie dem Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter (Mai) sowie den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe (Woche) um 14:30 Uhr neue Bewegungen am Markt. Für beide Indizes fallen die Prognosen positiv aus. Kann der US-Dollar seine gestern verbuchten Kursverluste heute wieder ausgleichen?
Der US-Dollar machte am gestrigen Dienstag wieder Boden gut, während an den US-Aktienmärkten wichtige Indizes wie Dow Jones Industrials, S&P 500 und NASDAQ Composite aufgrund von späten Gewinnmitnahmen und nach der anfänglichen Euphorie über die geplante Aufwertung des Chinesischen Yuan kräftig absackten. Heute sind die Augen der Anleger auf das Ergebnis der Sitzung vom US-Offenmarktausschuss der Notenbank Federal Reserve (FOMC) zum Fed-Funds-Zielsatz gerichtet. Am Mittwochnachmittag beenden die Währungshüter um US-Notenbankchef Ben Bernanke ihre zweitägige geldpolitische Sitzung. Händler gehen von einer Beibehaltung des Niedrigzinsniveaus um null Prozent aus. Voraussichtlich wird die US-Notenbank Federal Reserve ihren Leitzins noch über einen längeren Zeitraum niedrig halten.
Das Währungspaar EUR/USD kletterte am gestrigen Handelstag zunächst fast bis auf die Marke von $1,2500. Im Anschluss stürzte der Kurs jedoch drastisch ab. Die Ratingagentur Fitch hatte ihr Kreditwürdigkeitsrating für die französische Bank BNP Paribas am Montag von „AA“ auf „AA-“ gesenkt. In Abwesenheit von Wirtschaftsdaten verstärkte sich die Sorge der Marktteilnehmer um die gegenwärtig eher wackelige Konjunkturlage in der Eurozone erneut.
Die Volksrepublik China teilte am Samstag mit, dass sie den Wechselkurs des Yuan flexibler gestalten will. Damit stellt Peking eine flexiblere Wechselkurspolitik in Aussicht. Seit Juli 2008 koppelt die People’s Bank of China (PBoC) den Yuan aufgrund der weltweiten Finanzkrise wieder an die US-Währung. Als direkte Reaktion auf die Ankündigung der PBoC kletterte der Yuan zum Dollar auf den höchsten Stand seit 5 Jahren. Am deutschen Aktienmarkt konnte am Montagmorgen ein regelrechtes Kursfeuerwerk beobachtet werden. Eine Aufwertung des Yuan würde eine verbesserte Wettbewerbssituation deutscher Unternehmen in China bedeuten, die durch die jüngste Abwertung des Euro bereits gestärkt ist.
Die Auktion spanischer Anleihen sorgte gestern für Entspannung am Markt. Die starke Nachfrage nach den Staatsanleihen brachte der europäischen Einheitswährung am Donnerstag neuen Schwung und verhalf, das Vertrauen wieder herzustellen. Der Schweizer Franken wertete gegen den EUR wiederum auf, nachdem die Schweizer Nationalbank (SNB) ihren Leitzins unverändert bei 0,25% beließ und sich diesmal bei der den Zinsentscheid begleitenden Pressekonferenz nicht dafür aussprach, einer übermäßigen Aufwertung des Frankens entschieden begegnen zu wollen.
Nach der letzten USD-Rallye der vergangenen Handelswochen, werden langsam erste Erholungszeichen für den EUR deutlich. Dabei scheint die steigende Risikobereitschaft am Markt als Haupttriebfeder für die Aufwärtstendenzen der Gemeinschaftswährung zu dienen. Wird sich dieser Trend fortsetzen?
Am Wochenende verbuchte der US-Dollar Verluste gegen einige Hauptwährungen. Short-Covering nannten Händler als Beweggrund für die zum Wochenstart leichter notierende US-Währung. Darüber hinaus veröffentlichte die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) am Sonntag ihren Quartalsbericht zur Weltwirtschaft und der Lage an den Finanzmärkten. Nach Einschätzung der Bank, ist die Angst nach wie vor stark verbreitet, dass die Staatsverschuldung diverser Industrieländern eine nachhaltige Wirtschaftserholung aufhalten und das Wachstum bremsen könnte. Laut BIZ ist das Finanzsystem anfälliger als bislang vermutet.
Das Währungspaar EUR/USD begab sich am gestrigen Donnerstag auf Erholungskurs. Dabei stützten unter anderem positive Konjunkturdaten aus China die Einheitswährung. Darüber hinaus beflügelten positive Aussagen von US-Notenbankchef Ben Bernanke, der mit einer weiteren US-Wirtschaftserholung in den kommenden Monaten rechnet, die Märkte.
Das britische Pfund Sterling sowie weitere Risiko-Währungen werteten im Laufe des Handelstages auf. Zuvor äußerte sich EZB-Präsident Jean-Claude Trichet auf der Pressekonferenz zum EZB-Zinsentscheid insgesamt optimistisch. Ein Aufleben der Risikobereitschaft am Markt war deutlich zu spüren, so Händler. Trichet sei es gelungen, die Märkte zu beruhigen und zugleich keinen Anlass zur Sorge an der Sicherung der Preisstabilität zu geben.
Auch für den Ölpreis ging es am Donnerstag aufwärts. Die gestiegene Konjunkturzuversicht brachte das Barrel der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) mit +300 Punkten auf $75,48. Damit markierte der Rohstoff ein deutliches Wochen-Hoch, während sich der Kurs für eine Feinunze Gold um $15 Dollar auf $1,217 verbilligte, nachdem das Edelmetall noch zu Wochenbeginn bis auf ein neues Rekord-Hoch geklettert war.
Und wieder einmal kann die europäische Gemeinschaftswährung ihre Kursgewinne nicht behaupten uns sich auch nicht über der Marke von $1,20 halten. Ob die Europäische Zentralbank (EZB) mit ihrer Ratssitzung zum Hauptrefinanzierungssatz dem Euro heute neuen Auftrieb bringen kann, bleibt abzuwarten.
Bereits in den ersten Handelsstunden heute Morgen verbuchte der EUR erneute, wenn auch moderate Kursverluste gegen den US-Dollar. Zuvor war die Gemeinschaftswährung am Dienstagnachmittag zum Dollar sprunghaft angestiegen, während der Schweizer Franken auf ein neues Allzeit-Hoch von 1,3746 CHF je Euro kletterte, jedoch im Anschluss wieder ruckartig nachgab. Die verzeichneten Kursgewinne gab der Euro dann rasch wieder ab, nachdem die europäischen Börsen-Indizes deutlich absackten. Börsianer verzeichneten auf die Angst vor weiteren Staatspleiten im Euroraum als Beweggrund.
Die europäische Gemeinschaftswährung hat sich am gestrigen Montag nach ihrer jüngsten Talfahrt trotz anhaltender Kursverluste an den globalen Aktienmärkten wieder stabilisiert.
Mit Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten NFP am vergangenen Freitag nahmen USD und JPY ihren zinsbullischen Trend wieder auf. Infolgedessen stürzte der Euro bis auf ein 9-Jahrestief gegen den japanischen Yen. Das Währungspaar EUR/JPY rutschte bis auf die Marke von 108,06 ab. Das Marktgeschehen steht auch in dieser Woche erneut unter dem Einfluss der europäischen Kreditkrise, die sich bislang nicht zu lösen scheint. Und wieder stellt sich die Frage: Wird der Euro noch weiter fallen?
Im Vorfeld des für heute um 14:30 Uhr zur Veröffentlichung ausstehenden NFP-Berichts befindet sich der US-Dollar zunächst weiter im Aufwind. Der bereits gestern vom Arbeitsmarkt-Dienstleister Automatic Data Processing (ADP) ausgegebene Arbeitsmarktbericht fiel besser als erwartet aus und indiziert für die USA eine positive Entwicklung bei der Stellenschaffung sowie einen Rückgang der Arbeitslosenquote im Land. Laut Prognosen soll der NFP-Bericht (Beschäftigung exklusive Agrarsektor) für den letzten Monat ein Plus von über 500.000 geschaffenen Stellen verdeutlichen. Entspricht das Ergebnis den Erwartungen, können sich Händler auf eine weitere kräftige Kursaufwertung beim USD einstellen.
Am Mittwoch stabilisierte sich der EUR über der Marke von $1,22, verbuchte jedoch Kursverluste gegen das Pfund Sterling. EUR/GBP handelt aktuell bei 0,8365, nachdem das Währungspaar zuvor bis unter die Marke von 0,8400 gefallen war und zwischenzeitlich ein Tagestief um 0,8279 erreichte. Zu später Handelsstunde in New York erholte sich EUR/GBP gestern zwar leicht, dennoch werden Abwärtstendenzen wieder deutlich.
Die anhaltende Unsicherheit an den europäischen Märkten sowie die Abwertung des Euro bringen Gold Auftrieb. Entsprechend steuern Anleger den Rohstoff erneut als vermeintlich sicheren Hafen an. Darüber hinaus stützen positive Konjunkturdaten aus den USA sowie wieder auflebende Sorgen um die steigende Inflation in China den Goldkurs. Die chinesische Wirtschaft befindet sich auf Wachstumskurs, aufgrund der drastischen Preissteigerungen befürchten Marktbeobachter mittlerweile, dass Peking Schritte zur Abkühlung der eigenen Wirtschaft unternehmen und somit das weltweite Wachstum bremsen könnte. Ergreift China möglicherweise in den nächsten Monaten Maßnahmen, um die Geldmarktpolitik zu verschärfen?
Die für heute erwartete Veröffentlichung des ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe in den USA wird voraussichtlich im Tagesverlauf den Handel zwischen dem US-Dollar und den übrigen Hauptwährungen bestimmen. Darüber hinaus werden weitere wichtige Konjunkturdaten ihren Einfluss auf den Devisenmarkt nehmen, wie beispielsweise die Arbeitsmarktdaten für Mai aus Deutschland um 9:55 Uhr sowie das Ergebnis der Sitzung des geldpolitischen Rats der Bank of Canada (BoC) um 15:00 Uhr. Anlegern könnten sich im Anschluss an diese entscheidenden Indizes gute Handelsgelegenheiten bieten.


