Der USD wertet gegen den EUR auf, schließt jedoch uneinheitlich gegen die Haupt-Crosse, nachdem neue Sorgen um das europäische Bankensystem den EUR und andere gewinnträchtige Risikowährungen belasten.
Die letzte Handelswoche endete mit einer leichten Kurserholung des EUR, hauptsächlich vor dem Hintergrund aktueller Spekulationen um ein mögliches Rettungspaket der EU für das schuldengeplagte Griechenland. Auch in dieser Woche wird der Handel unter dem Einfluss der Griechenland-Krise stehen. Darüber hinaus werden die Marktteilnehmer wieder einmal den für Freitag erwarteten US-Arbeitsmarktdaten „Nonfarm-Payrolls“ besondere Aufmerksamkeit schenken.
EU-Gipfeltreffen sowie griechisches Schuldendebakel blieben gestern sowie auch heute weiterhin zentrales Thema des Handelstages. Die Chefs der Euro-Länder kommen heute noch einmal zu separaten Verhandlungen über die Griechenland-Schuldenkrise zusammen. Der Notfallplan für Athen könnte dem EUR noch vor dem Wochenende weitere Unterstützung verleihen. Bereits im späten US-Handel wertete die Einheitswährung gegen den USD leicht auf, nachdem die möglichen Finanzhilfen an Griechenland am Donnerstag diskutiert wurden.
Der USD wertete am gestrigen Mittwoch deutlich auf, während der EUR bis auf ein 10-Monatstief abrutschte. Zuvor wurde die Kreditwürdigkeit Portugals durch die Ratingagentur Fitch abgestuft. Wieder einmal stellten die Anleger die Nachhaltigkeit der Konjunkturerholung und das Wachstumspotenzial innerhalb der Eurozone in Frage. Investoren zeigten sogleich ein gesteigertes Interesse am US-Dollar als Safe-Haven-Währung.
Im Vorfeld der Einigung auf ein mögliches Hilfe-Programm für Griechenland tendierten die Märkte am gestrigen Dienstag uneinheitlich. Das für Donnerstag anberaumte EU-Gipfeltreffen könnte schlussendlich Aufklärung in Bezug auf die möglichen bilateralen Hilfsmittel für Athen bringen. In der Zwischenzeit ist der EUR zum Schweizer Franken bis auf ein Allzeit-Tief abgerutscht. Nach gestrigen Kursverlusten um mehr als 100 Punkte handelt das Währungspaar aktuell bei 1,4614. EUR/CHF hat in den vergangenen zwei Wochen deutlich an Boden verloren und seit gestern ein neues Rekordtief erreicht.
Der USD verzeichnete gestern leichte Kursverluste gegen den EUR, während die EU-Partner und Deutschland im Vorfeld des Brüsseler EU-Gipfels in der zweiten Wochenhälfte nach wie vor über bilaterale Hilfen für Athen diskutieren. Zuvor wurde ein Tageshoch des USD gegen die Einheitswährung ausgegeben, das den höchsten Stand innerhalb der letzten zehn Monate markierte.
Nach zwei Wochen, in denen sich für den EUR zinsbullische Kurskorrekturen gegen den USD ergaben, scheint das Währungspaar EUR/USD wieder einen Abwärtstrend einzuschlagen. Das Währungspaar handelt aktuell um die Marke von 1,3515. Ein Kursabfall von 100 Punkten würde hier einem Jahrestief gleichkommen. Wird sich ein derartiges Rekordtief im weiteren Wochenverlauf einstellen?
Am Donnerstag verzeichnete der USD leichte Kursgewinne, nachdem gestern erneut Anspannung an den europäischen Märkten sowie Sorgen um das EU-Sorgenkind Griechenland zu spüren waren. Weitere Unterstützung fand der Dollar in neuen Spekulationen am Markt, nach denen die US-Notenbank Federal Reserve die Zinswende möglicherweise früher wagen wird, als bisher angenommen.
Die um 14:30 Uhr erwarteten US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe der Woche werden den USD-Trend am heutigen Handelstag voraussichtlich bestimmen. Weitere wichtige Konjunkturdaten, die den Devisenhandel, insbesondere für USD, EUR und GBP vorantreiben könnten sind: Leistungsbilanz Eurozone um 10:00 Uhr sowie das Ergebnis Großbritanniens Nettofinanzierungsbedarfs um 10:30 Uhr. Anlegern könnten sich im Anschluss an diese entscheidenden Indizes gute Handelsgelegenheiten bieten.
Der gestrige Handelstag endete mit einem deutlichen Kursanstieg für den EUR und GBP. Safe-Havens wie USD und JPY mussten Boden gegen die europäischen Währungen abgeben. Unterstützung fand der EUR in der neuesten Entwicklung zur Griechenland-Schuldenkrise, nach der sich die Euro-Staaten grundlegend auf die Form möglicher bilateraler Hilfen für die Griechen einigten. Ferner atmete Athen gestern auf, nachdem die Ratingagentur Standard & Poor’s die Bonitätsnote Griechenlands bestätigte. Der GBP verzeichnete am Dienstag seinen größten Kursanstieg innerhalb eines Tages in den letzten Monaten. Zuvor wurden positive Konjunkturdaten aus der Region veröffentlicht.
Nach einem deutlichen Rückgang der Inlands- und Auslandsinvestitionen in den USA und fallenden US-Aktienmärkten am gestrigen Montag, werteten USD und JPY überraschend gegen die Hauptwährungen auf. Der EUR wiederum zog im Montagshandel den Kürzeren. Möglicherweise kann die europäische Gemeinschaftswährung heute etwas an Boden gewinnen. Im Laufe des Handelstages werden die aktuellen ZEW-Konjunkturerwartungen aus Deutschland ausgegeben.
In der vergangenen Handelswoche ergaben sich USD-Kurskorrekturen gegenüber dem EUR, nachdem die US-Währung in den Vorwochen einen kontinuierlich zinsbullischen Trend an den Tag legte. Die wichtigste Frage in dieser Woche lautet: Wird der US-Dollar seinen Aufwärtstrend wieder aufnehmen oder wird sich der EUR weiterhin erholen? Mehr Hinweise dazu kann der für Dienstag erwartete US-Leitzinsentscheid der Federal Reserve bringen. Sollte die US-Notenbank mit einer Zinsanhebung überraschen, könnten sich heftige Kursschwankungen am Markt ergeben.
Im Anschluss an die im gestrigen Handelsverlauf veröffentlichten Konjunkturdaten wertete der Dollar bereits heute Morgen gegen gewinnträchtige Währungen ab. Der Rohölpreis blieb größtenteils unverändert. Anleger spekulieren, ob die seitens Chinas angekündigte Straffung der expansiven Geldpolitik, die Nachfrage nach dem Rohstoff bremsen könnte.
Nach den deutlichen Abwärtstendenzen des USD am gestrigen Handelstag, kann die US-Währung einen Teil dieser Verluste möglicherweise, angesichts entscheidender Konjunkturdaten heute, wieder ausgleichen. Sowohl die US-Handelsbilanz für Januar, als auch die wöchentlichen US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe werden am heutigen Donnerstag veröffentlicht, die voraussichtlich Einfluss auf Dollar-Positionen nehmen können. Ob die Ergebnisse dem USD letzten Endes die benötigte Dynamik verleihen könne, um eine Trendwende auszulösen, bleibt abzuwarten.
Im gestrigen Dienstagshandel erhöhte sich die Risikobereitschaft der Anleger spürbar, die jedoch nach wie vor Europas Gemeinschaftswährung sowie das britische Pfund Sterling aufgrund anhaltender Schuldensorgen im Euroraum mieden. Als Gewinner gingen AUD und CAD aus dem Handelstag hervor. Beide Währungen sind an Rohstoffe, insbesondere an Rohöl geknüpft. Der Ölpreis hatte zuletzt insgesamt an positiver Dynamik gewonnen, obwohl Rohöl gestern zu Handelsschluss leicht abwertete. Am Markt stellt sich die Frage, ob nun auch EUR und GBP die risikofreudigen Händler anlocken können.
Die jüngsten Aufwärtstendenzen des EUR spiegeln einen wachsenden Konjunkturoptimismus innerhalb der Eurozone wider. Die Anspannung an den Märkten sowie die Sorgen um das EU-Sorgenkind Griechenland lassen allmählich nach. Neueste Konjunkturdaten aus der Schweiz scheinen ebenfalls einen positiven Einfluss auf die Region zu nehmen. Der letzte Bericht zu den Einzelhandelsumsätzen im Land lässt einen kräftigen Anstieg der Umsätze im Vergleich zum vergangenen Monat erkennen. Das Vertrauen der Anleger im europäischen Raum verbessert sich zunehmend. Ob dieses zinsbullische Momentum in Europa seine Gültigkeit beibehält, wird sich in den kommenden Handelstagen herausstellen. Bislang können sich die europäischen Währungen behaupten.
Nach einer verhältnismäßig ruhigen Handelswoche erwartet die Marktteilnehmer sehr viel mehr Marktvolatilität in den kommenden Tagen. Dabei stellt sich vielen die Frage, werden die US-Konjunkturdaten weiterhin so positiv wie bisher ausfallen und werden die Sorgen um das hoch verschuldete Griechenland letztendlich abnehmen? Die Antworten zu diesem Fragen könnten sich unterschiedlich auf das Marktgeschehen auswirken.
Der USD wertete am Mittwoch ab, nachdem Anleger aufgrund erhöhter Risikobereitschaft in gewinnträchtige Währungen zu Lasten des US-Dollar investierten. Zuvor wurden überraschend positive US-Konjunkturdaten veröffentlicht. Die neuesten ISM-Zahlen des US-Dienstleistungsbereichs markierten einen unerwartet deutlichen Anstieg des entsprechenden ISM-Einkaufsmanagerindexes.
Der USD wertete am Dienstag gegen den EUR ab. Griechenlands Ministerpräsident Papandreou unterstreicht die Notwendigkeit von Sparmaßnahmen für sein Land. Die griechische Regierung kommt heute zu einer Krisensitzung zusammen. Weiterer Druck auf den US-Dollar ergab sich gestern durch die Leitzinserhöhung der Australischen Zentralbank sowie einer zinsbullisch geprägten Stellungnahme seitens der Kanadischen Zentralbank.
Sowohl USD als auch Japans Yen schlossen am Montag fester gegen die meisten Hauptwährungen. Angesichts einer neu aufkommenden Risikoaversion, reduzierten Investoren ihre risikoreichen Positionen. Händler verweisen auf die zunehmende finanzielle Besorgnis um einige EU-Mitgliedsländer sowie das schleppende Tempo der konjunkturellen Erholung weltweit als Beweggrund.

