2010-03-09
Mit freundlicher Genehmigung von Forexyard
Die wichtigsten Währungen - aktuelle Meldungen
USD - EUR-Vertrauen drückt USD
Nach Veröffentlichung des jüngsten NFP-Berichts am vergangenen Freitag unterliegt der USD einigen Kursschwankungen. Zum EUR und CHF ist ein Handelsmuster mit ausgeprägten Hoch- und Tiefständen zu beobachten. Das Währungspaar EUR/USD handelt aktuell um 1,3615 von zuvor 1,3680 am Montag. Zum Yen gibt der USD ebenfalls nach und kann den Preissprung der vergangenen Woche nicht halten. Nach einem Rekordhoch um 90,60, handelt dieses Paar nun knapp über der Marke von 90,00.
Seit dem letzten Wochenende werden leichte Abwärtstendenzen des USD unübersehbar. Im Euroraum wiederum erholt sich der Devisenmarkt von den letzten Anspannungen, die sich aus der Schuldenlast Athens ergeben. Händler legen erneut in EUR an. Ob dieses zinsbullische Momentum in Europa seine Gültigkeit beibehält, wird sich in den kommenden Handelstagen herausstellen. Bislang können sich die europäischen Währungen behaupten.
Da die USA heute keine bedeutenden Indikatoren veröffentlichen, gehen Analysten von höchstenfalls kleinen Bewegungen am Markt aus. Jedoch, in Anbetracht der möglichen Korrelation zwischen dem Rohöl-Kurs und dem Währungspaar EUR/USD, könnten sich für den USD leichte Kurskorrekturen nach oben ergeben, da die technischen Indikatoren im weiteren Tagesverlauf eventuelle Abwärtstendenzen für Rohöl erkennen lassen.
EUR - EUR auf Erholungskurs - wird das Momentum beibehalten?
Der EUR scheint sich seit Beginn dieser Wochen gegen die Hauptwährungen zu stabilisieren. Mäßige Kurskorrekturen nach unten von 60, bzw. 40 Punkten ergaben sich gegenüber CAD und AUD. Zur primären Gegenwährung, dem USD, handelte der EUR am Montag überwiegend bei Abwärtstendenzen nahe der Marke von 1,3615. Das Tageshoch wurde mit 1,3700 ausgegeben. EUR/USD handelt aktuell in einer Spanne zwischen 1,3450 und 1,3730.
Aufwärtstendenzen des EUR spiegeln einen wachsenden Konjunkturoptimismus innerhalb der Eurozone wider. Die Anspannung an den Märkten sowie die Sorgen um das EU-Sorgenkind Griechenland lassen allmählich nach. Neueste Konjunkturdaten aus der Schweiz scheinen ebenfalls einen positiven Einfluss auf die Region zu nehmen. Der letzte Bericht zu den Einzelhandelsumsätzen im Land lässt einen kräftigen Anstieg der Umsätze im Vergleich zum vergangenen Monat erkennen. Das Vertrauen der Anleger im europäischen Raum verbessert sich zunehmend.
Insgesamt weisen die jüngsten Zahlen aus der Eurozone auf eine fortschreitende Konjunkturerholung und verbesserte Marktstimmung in der Region. Möglicherweise kann der EUR nun einen Teil der Verluste des vergangenen Monats ausgleichen. Für heute wird jedoch, angesichts der geringen Veröffentlichungsdichte ein eher ruhiger Handelstag erwartet. Insgesamt sehen die Marktteilnehmer einem milden Handelsklima in dieser Woche entgegen. Weder die USA noch die Eurozone veröffentlichen Fundamentaldaten, die die Märkte in Bewegung setzen könnten.
JPY - JPY gleicht Freitags-Verluste aus
Nach kräftigen Abwärtstendenzen gegenüber den Hauptwährungen am Freitag, konnte der JPY bereits gestern einen Teil seiner Verluste wieder ausgleichen. Seit Wochenstart kletterte der Yen um 185 zum Pfund Sterling in die Höhe und handelt hier aktuell bei 135,15. Zum USD hält sich der JPY knapp über dem Preisniveau von 90,00, das sich als bedeutende Unterstützungsmarke erweist.
Angesichts einer Reihe von Konjunkturdaten aus dem Industrie- und Produktionsbereich, die von der Bank of Japan (BOJ) heute veröffentlicht werden, könnte sich für den JPY in den Nachmittagsstunden ein erhöhtes Level an Volatilität ergeben. Gegenwärtig werden für JPY-Crosse fast täglich wesentliche Preisgrenzen erreicht. Sollte sich hier eine Überwindung dieser vollziehen, könnten weitere JPY-Verluste vom Freitag ins Gleichgewicht kommen. Sollte der JPY jedoch nicht ausreichend an Boden gewinnen, könnte sich ebenso ein Abwärtstrend einstellen.
Ausgewählte Forex-Paare - aktuelle Trends
EUR/USD
Während ein Großteil der Indikatoren dieses Paares im neutralen Bereich schwankt, könnte sich noch heute eine mäßige Kurskorrektur nach oben ergeben, da sich der RSI der 2-Stunden-Chart nahe des „überkauften“ Bereichs bewegt und der Slow Stochastic ein zinsbullisches Cross auf der 4-Stunden-Chart ausgibt. Bei EUR/USD könnte es eine gute Entscheidung sein, bei eng gesetzten Stopps zu kaufen.
GBP/USD
Für dieses Paar könnte sich heute ebenfalls eine Kurskorrektur nach oben ergeben. Auf der Stunden-, 2-Stunden- und Tages-Chart scheint der RSI bereits in den „überkauften“ Bereich gedreht zu haben. Darüber hinaus ist ein zinsbullisches Cross des Slow Stochastic auf der 2-Stunden- und 4-Stunden-Chart nicht zu übersehen. Auf steigende Kurse zu setzen, könnte sich bei GBP/USD heute auszahlen.
USD/JPY
Für dieses Paar werden unterschiedliche Signale deutlich: Auf der 4- und 8-Stunden-Chart schwankt der RSI im „überkauften“ Bereich. Auf der 2- und 4-Stunden-Chart im „überverkauften“ Bereich. Außerdem wird ein zinsbullisches Cross des Slow Stochastic auf der 2-Stunden-Chart deutlich, während ein rückläufiges Cross des Slow Stochastic auf der Tages-Chart zu erkennen ist. Bei USD/JPY klare Signale abzuwarten, könnte heute eine gute Strategie sein.
USD/CHF
Dieses Währungspaar unterliegt aktuell so einigen Kursschwankungen. Ein Großteil der Indikatoren bewegt sich im neutralen Bereich. Für USD/CHF könnte sich heute eine Kurskorrektur nach unten ergeben. Auf der 4-Stunden-Chart gibt der Slow Stochastic ein rückläufiges Cross aus. Auf der 2-Stunden-Chart bewegt sich der RSI nahe des „überkauften“ Bereichs und deutet auf eine bevorstehende Abwärtsbewegung. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen, könnte die richtige Entscheidung für heute sein.


