2009-11-05
Mit freundlicher Genehmigung von Forexyard
Die wichtigsten Währungen – aktuelle Meldungen
USD – US-Notenbank-Bekanntgabe lässt Dollarkurs fallen
Nachdem die US-Notenbank bekannt gab den Leitzinssatz nahe Null Prozent zu belassen, handelte der Dollar im Vergleich zum EUR beim niedrigsten Wert seit einer Woche. Die Notenbank bestätigte ihre Absicht den Leitzinssatz „außerordentlich niedrig“ für „einen ausgedehnten Zeitraum“ zu belassen, solange die Inflationserwartungen relativ stabil sind und die Arbeitslosigkeit weiterhin ansteigt. Solang die Notenbank keine Erhöhung des Leitzinssatzes in Aussicht stellt, werden sich Investoren ermutigt fühlen den Dollar zu verkaufen und in höhere Erträge erzielende Anlagewerte zu investieren.
Der Dollar handelte beim frühen heutigen Handel bei $1,4874 verglichen zum EUR, gegenüber dem gestrigen Kurs von $1,4861 in New York, wo er sogar bis auf $1,4909 gesunken war, dem tiefsten Wert seit dem 27. Oktober. Zum Yen handelte der Dollar bei 90,82 Yen gegenüber 90,72 Yen am Mittwoch.
Es wird angenommen, dass der USD seinen Kursrückgang verglichen zu seinen Haupt-Währungspartnern fortsetzen wird. Grund dafür ist der für Freitag erwartete ADP-Bericht zum Wechsel der US-Beschäftigung (NFP), demzufolge voraussichtlich im Oktober weniger Arbeitsplätze gestrichen werden als im September, was zu Verbesserung des Wirtschaftsklimas beiträgt und folglich die Nachfrage nach der US-Währung sinken lässt. Die Arbeitslosenquote dürfte von 9,8% auf 9,9% ansteigen.
Heute dürften die Bewegungen des Dollar hauptsächlich von den Statements der Zentralbanken der UK und der Eurozone beeinflusst werden, obwohl sich auch die Veröffentlichung der Arbeitslosenansprüche um 13:30 MG auf die Stimmung, den Dollar betreffend, auswirken können.
EUR – Pfund Sterling verzeichnet Kursgewinne aufgrund optimistischem Services PMI
Der EUR verzeichnete Kursgewinne verglichen zu 14 seiner 16 Haupt-Währungspartner, da erwartet wird, dass das Wirtschaftsministerium in Berlin am Freitag bekannt geben wird, das die deutschen Industrie-Auftragseingänge im September um 1% gestiegen sind, nachdem sie bereits im August einen Anstieg von 1,4% erzielt hatten.
Das britische Pfund Sterling verzeichnete einen Tagesanstieg von 0,9%. Es verzeichnete Gewinne sowohl zum Dollar als auch zum EUR nachdem der Einkaufsmanagerindex des Dienstleistungssektors in so starkem Maß zugelegt hat wie seit über zwei Jahren nicht mehr. Es wird erwartet, dass die Bank of England heute darüber entscheiden wird, ob sie die Kreditvergabe an den Märkten erhöhen wird.
Der EUR stieg auf $1,4871 gegenüber Vorwert von $1,4712. Zum Yen stieg der EUR von 134,68 Yen auf 132,91 Yen. Das britische Pfund Sterling verstärkte sich auf $1,6565 gegenüber Vorwert von $1,6412.
Aus Europa werden heute etliche Wirtschaftsnachrichten erwartet. Die Bank of England gibt ihren Leitzinssatz um 12:00 MGZ bekannt, und die Europäische Zentralbank veröffentlicht ihren um 13:30 MGZ. Es wird angenommen, dass die EZB den Zinssatz bei 1,00% belassen wird. Außerdem werden um 9:00 MGZ die Zahlen für das verarbeitende Gewerbe in Großbritannien erwartet.
JPY – Im Vorfeld der Bekanntgabe der neuen US-Arbeitslosenzahlen verzeichnet Yen Kursgewinne
Beim frühen heutigen Handel verzeichnete der Yen Kursgewinne verglichen zu EUR und Dollar, nachdem japanische Aktien aufgrund verlangsamter weltweiter wirtschaftlicher Erholung rückläufig waren, was die Nachfrage nach der japanischen Währung als Safe-Hafen ankurbelte. Der Yen stieg im Vergleich zu all seinen 16 Haupt-Währungspartnern, da davon ausgegangen wird, dass am Freitag bekannt gegeben wird, dass die Arbeitslosenquote im vergangenen Monat angestiegen ist. Der Yen stieg am frühen Morgen in Tokio auf 134,52 zum EUR, gegenüber 134,85 in New York am gestrigen Tag. Zum Dollar kletterte der Yen auf 90,59 gegenüber Vorwert von 90,72.
Ausgewählte Forex-Paare – aktuelle Trends
EUR/USD
Dieser Paarung könnte in nächster Zeit eine weitere zinsbullische Periode bevorstehen. Eine Korrektur während des asiatischen Handels hat das Paar leicht geschwächt. Folglich bildete sich beim Slow Stochastic auf dem Stunden-Chart ein zinsbullisches Cross. Händler sollten in Erwägung ziehen zu kaufen, um von der Aufwärtstendenz zu profitieren.
GBP/USD
Dieses Paar versuchte sich gestern wiederholt erfolglos am Widerstandswert von 1,6600. Heute hat die Paarung den dritten Tag in Folge zugelegt. Händler, die die Wichtigkeit dieses Kurs-Levels erkennen sollten sich ein Einstiegslimit setzen um bei Erreichen eines gewissen Kurses mit Profit zu verkaufen.
USD/JPY
Die Bollinger Bands auf dem 4-Stunden-Chart zeigen, dass diese Paarung sich vom oberen Grenzwert entfernt hatte, nur um innezuhalten und wieder eine Aufwärtsbewegung einzunehmen. Es steht zu erwarten dass dieses Paar sich wieder dem oberen Grenzwert der Bollinger Bands annähert. Händler sollten in Erwägung ziehen zu kaufen und sich einen Stopp nahe dem Wert von 90,90 setzen.
USD/CHF
Ein erheblicher Kursverlust in den vergangenen eineinhalb Tagen bringt diese Paarung in den überkauften Bereich. Das spiegelt sich beim zinsbullischen Cross wider, dass sich auf dem 4-Stunden-Chart zeigt. Dem Paar dürfte also eine Aufwärtskorrektur bevorstehen. Zu kaufen könnte hier heute die richtige Wahl sein.


