USD-Volatilität setzt sich fort, und EU-Verbraucherpreise sinken. Die Inflationsgefahr bleibt bestehen.
Die gestrige Leitzinssenkung der US-Notenbank ließ den Dollar in seinem Wert gegenüber den Hauptwährungen sinken. Zum frühen Morgenhandel wurde der Dollar bereits bei knapp über $1,3200 pro EUR gehandelt, nachdem er gestern um 2,2% gefallen war. Gegenüber dem GBP notiert der USD bei über 1,6500. Auch die Ölpreise fangen nun langsam an, sich wieder zu erholen.
Die US-Notenbank soll heute im weiteren Tagesverlauf ihren Leitzins um 0,50% senken. Dies könnte dem aktuellen Aufwärtstrend des USD ein Ende setzen. Der Unterschied zwischen dem US-amerikanischen und dem europäischen Leitzins nimmt weiter zu, während der EUR zunehmend an Boden gewinnt. Große Veränderungen bahnen sich an. Daher sollten Anleger die Entwicklungen auf den Aktienmärkten aufmerksam verfolgen, um die richtige Entscheidung ihre EUR- und USD-Positionen zu treffen.
Experten erwarten im heutigen Handelsverlauf äußerst hohe Volatilität für den JPY. Dabei spielt ein möglicher Eingriff der japanischen Regierung in die Devisenmärkte eine vordergründige Rolle. Anleger sollten sich die extrem schwankenden Märkte unbedingt zu Nutze machen.
In der anstehenden Woche könnten die übrigen Hauptwährungen der amerikanischen Währung einen Umschwung bescheren. Für den EUR ist eine Trendwende möglich, die sich aus schlecht ausgefallenen Wirtschaftsdaten aus Übersee ergeben könnte. Japans lahmende Wirtschaft wiederum könnte dem JPY einen Schlag versetzen. In den kommenden Tagen sollten Anleger von intensiven Kursschwankungen auf den Märkten ausgehen. Dies wird eine der interessantesten Handelswochen dieses Jahres, die Sie nicht verpassen sollten!
Der Dollar bricht neue Rekorde gegenüber dem EUR und GBP und zeigt noch nie da gewesene Preisbewegungen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, am Markt zu handeln!
Ungefähr ein Monat ist vergangen, seitdem die Lehman Brothers Inc. ihren Konkursantrag gestellt hat und der Dollar scheint sich mittlerweile erholt zu haben. Gegen den EUR konnte die amerikanische Währung seither annähernd 1,600 Punkte gewinnen. Der Abwärtstrend der europäischen Währung wiederum ist, unabhängig von positiven oder negativen Wirtschaftsindikatoren, nicht abzuwenden. Der Trend des JPY ist eher untypisch. Anleger bezeichnen dessen Entwicklung als “ungewöhnllich” und “antizyklisch”. Eine globale Rezession bedeutet im Grunde, dass jedes größeres Wirtschaftssystem Schwierigkeiten entgegensieht. Dennoch verzeichnen einige Währungen Zugewinne in Rekordhöhe. Wie kommt diese Entwicklung zustande?
Die US-Wirtschaft scheint bei ihrem verhältnismäßig niedrigen Leitzins in der Lage zu sein, eine drohende Rezession abzuwenden sowie ihr Wirtschaftswachstum anzutreiben. Sollten sich die schlechten Konjunkturaussichten in Europa fortsetzen, könnte dies für den Dollar von Vorteil sein und noch bis zum Wochenende zu einem Level um $1,2500 führen.
Die aktuellen Turbulenzen auf den globalen Finanzmärkten haben Anleger dazu veranlasst, sich in Scharen an den “sicheren” Währungen USD und JPY zu orientieren. Während die Rettungspläne der Regierungen langsam Formen annehmen, stellt sich die Frage, ob die jüngsten Gewinne beibehalten werden können oder ob Rezessionsdruck die Erträge der Anleger wieder schmälern wird.
Ein Großteil der gestern veröffentlichten Wirtschaftsdaten deutet auf einen Konjunkturabschwung sowohl in den USA als auch innerhalb der Eurozone. Die Verbraucherpreise stagnieren, Deutschland sagt eine Flaute für die eigene Wirtschaft voraus und der Konjunkturbericht des Fed-Distriktes Philadelphia gab die schlechtesten Zahlen in den letzten 18 Jahren aus. Anleger werden sich den schweren konjunkturellen Zeiten anpassen müssen, denn die gegebene Krise wird sich wohl kaum in naher Zukunft legen.
Anleger sind nach wie vor verunsichert. Die Rettungspläne der verschiedenen Nationen, wiederholte Bankpleiten sowie die anstehende Präsidentschaftswahl in den USA lösen gemeinsam eine Art Warteposition der Anleger aus. Darüber hinaus nehmen die negativ ausgefallenen Zahlen der US-Einzelhandelsumsätze sowie der europäische Verbraucherpreisindex ihren Einfluss auf die Märkte. Durch das geringe Handelsvolumen bleibt die für solche Zeiten typische Marktvolatilität aus.
Nach der Bekanntgabe der US-Regierung am Dienstag, ihren Bankensektor mit $250 Milliarden zu stärken, folgten die Regierungen Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands diesem Beispiel. Genau auf eine solche direkte Kapitalinfusion hatten die Anleger ihre Hoffnung gesetzt. Den Konditionen für eine Kreditvergabe wird schlussendlich wieder Spielraum gelassen. Trotz jüngster Entwicklungen, bleibt die Sorge um eine bevorstehende Rezession groß. Anleger werden erst mit der Zeit erkennen, ob die ergriffenen Maßnahmen, die erhoffte Erleichterung bringen werden.
Vor dem Hintergrund der schlechtesten Handelswoche auf den Aktienmärkten weltweit, die in ihrer Geschichte zu beobachten war, verbuchte der Dollar großen Zuwachs gegenüber EUR und GBP, während die amerikanische Währung heftige Verluste gegen den japanischen Yen einstecken musste.
Beherrschendes Thema beim heutigen Treffen der Finanzminister und Notenbankchefs der sieben führenden Industrieländer ist die Finanzmarktkrise und deren Auswirkungen auf die Wirtschaft weltweit. Offensichtlich waren die jüngst ergriffenen Maßnahmen nicht ausreichend, um der bestehenden Krise ein Ende zu setzen. Folglich fordert die Marktsituation von den Zentralbanken weltweit eine weitere Senkung der Zinsraten. Somit sind das Thema Leitzinssenkung sowie weitere mögliche Lösungen die Hauptpunkte beim G7-Treffen.
Der USD beendete den gestrigen Börsengang bei gemischten Ergebnissen gegenüber den Hauptwährungen, während finanzielle Turbulenzen die globalen Märkte erschütterten.
Die Aktienmärkte stürzten auf ihre niedrigsten Kurswerte innerhalb der letzten drei Jahre. Parallelen zum “Schwarzen Montag” vor 20 Jahren zeichneten sich ab. Die Märkte reagieren auf die weltweite Finanzkrise und die Sorge um insolvente Banken.
Alle Wirtschaftsaugen sind auf die heutige Abstimmung des US-Repräsentantenhauses zum Rettungspaket für die US-amerikanische Wirtschaft in Höhe von $700 Mrd. gerichtet. Dies ist jedoch nicht das einzig wichtige Ereignis aus den USA. Auf dem US-Wirtschaftskalender stehen weitere Indikatoren wie die Arbeitsmarktentwicklungen ADP Nonfarm Employment Change, die Arbeitslosenquote, der Durchschnittsstundenverdienst sowie der ISM Manufacturing Index des verarbeitenden Gewerbes an. Die Tendenzen des USD werden heute zweifellos zum bestimmenden Faktor für die heutigen Märkte.
Die Risikoverschiebung vom USD zum EUR verstärkte sich mit der vorläufigen Bewilligung des Rettungspaketes durch den US-Senat. Infolge dessen verzeichnete der Dollar einen Wertzuwachs gegenüber seinen Kurspaaren. Die Risikobereitschaft der Händler verschob sich. Anleger wendeten sich von ihren Sicherheitspositionen ab und orientierten sich hin zu potentiellen Dollar-Gewinnen.

