Der Dollar wird beim heutigen Devisenhandel ganz im Vordergrund stehen. Das zeichnet sich ab, da der USD am Donnerstag im Vergleich zu seinen Haupt-Währungspartnern rückläufig war, nachdem er an den vorangegangenen Handelstagen Gewinne zu verzeichnen hatte. Das gestrige Verhalten ist zurückzuführen auf die Bestätigung, dass die US-Wirtschaft im dritten Quartal wieder Wachstum zu verzeichnen hatte, was dem Optimismus von Investoren Nahrung verlieh, was wiederum zu einer Erholung an den Aktienmärkten führte und die Nachfrage nach der relativen Sicherheit des US-Dollars dämpfte.

Der überraschende Rückgang der US-Neubauverkäufe gestern veranlasste die Marktteilnehmer zu plötzlichen USD-Investitionen als Safe-Haven-Anlage. Angesichts eines Marktes, der derzeit keine deutliche Ausrichtung erkennen lässt, steigt die Bedeutung von Fundamentaldaten, wie der gestrige Bericht der Neubauverkäufe sowie das annualisierte Ergebnis des US-BIP für das 3. Quartal, das die Händler heute mit Spannung erwarten, um ihre Handelsstrategien entsprechen auszurichten.

Der USD setzte seine Aufwärtstendenzen am Dienstag fort, nachdem sich das US-Verbrauchervertrauen für Oktober überraschend verschlechtert hat. Für den Rohstoff Gold ergaben sich angesichts des steigenden USD auch gestern wieder Kursverluste. Der Goldkurs für Dezember fiel um insgesamt $7,40, stabilisierte sich um die Marke von $1.035,40 und wird nun an der COMEX in New York bei $1,041 gehandelt.

Für heute steht ein bedeutender Indikator auf dem Wirtschaftskalender der Vereinigten Staaten von Amerika: Um 15:00 Uhr wird der Index des Verbrauchervertrauens für den Monat Oktober veröffentlicht. Eine für 21:00 Uhr angesetzte Rede von US-Finanzminister Timothy Geithner zählt ebenfalls zu den Markt treibenden Terminen des Handelstages. Händler sollten zusätzlich die Bilanzen US-amerikanischer Unternehmen gut im Auge behalten. Die neuesten Aufwärtstendenzen des USD könnten sich möglicherweise vorerst fortsetzen.

Der US-Dollar verzeichnete bereits heute Morgen im Asienhandel erneute Kursverluste gegenüber EUR und Yen, nachdem in einer offiziellen Zeitung der chinesischen Zentralbank darauf hingewiesen wurde, dass die Volksrepublik China ihre USD-Währungsreserven einschränken müsse. Investoren zeigten sich besorgt um die Stellung des USD als weltweite Reservewährung.
Analysten rechnen mit weiteren Kursverlusten für den US-Dollar, insbesondere gegenüber dem risikoreichen EUR, der aktuell von steigenden Aktienkursen profitiert.

Bereits heute früh nahm der USD seinen derzeit überwiegend bärischen Trend gegenüber einer Reihe von Hauptwährungen wieder auf. Zuvor verzeichnete leichte Kursgewinne waren schnell vergessen, als die Marktteilnehmer dem US-Dollar als Anlage den Rücken kehrten, da sie von einem Fortbestehen der US-amerikanischen Niedrigzinspolitik ausgehen. Gewinnträchtigere Währungen hingegen werden bevorzugt. Diese scheinen aktuell eng mit der wirtschaftlichen Erholung zu korrelieren.

Nach einer dauerhaften Talfahrt in der vergangenen Handelswoche und Aufwärtstendenzen am Dienstag, verzeichnete der USD gestern erneut deutliche Kursverluste. Anleger stoßen ihre USD-Positionen verstärkt ab und orientieren sich an risikoreichen und gewinnträchtigen Positionen wie Aktien. Insbesondere der drastische Anstieg der Aktienmärkte gestern, war Auslöser für die jüngsten Kursverluste des US-Dollar gegenüber einem Großteil seiner Währungspaare. Der jüngst entstandene Marktoptimismus drückt den USD-Kurs weiter nach unten. USD-Abwärtstendenzen könnten auch heute wieder beobachtet werden.

Die Veröffentlichung enttäuschender Konjunkturdaten aus der US-Wirtschaft, ein Kursabfall an den Aktienmärkten sowie ein trüber Ausblick seitens der Kanadischen Zentralbank führte gestern zu einer Erholung des USD gegenüber dem EUR. Die Sorge um US-Unternehmensgewinne und ein Nachlassen der globalen Konjunkturerholung dämpfte die Nachfrage nach risikoreichen Anlagen und belastete den EUR, der die Marke von $1,50 im Dienstaghandel nicht überwinden konnte.

Heute erwarten den Devisenmarkt um 14:30 Uhr mit den Ergebnissen zum Erzeugerpreisindexes sowie Baugenehmigungen entscheidend wichtige US-Marktdaten. Diese Veröffentlichungen werden den Devisenhandel heute durchgehend bestimmen. Händler sollten ebenfalls in Bezug auf unplanmäßige Bekanntgaben seitens US-Präsident Obama aufmerksam bleiben, die die Marktvolatilität erhöhen könnten. Um gegenwärtig hohe Gewinne zu erzielen, eröffnen Sie Positionen für die Hauptwährungen jetzt, noch bevor der Handelstag ins Rollen kommt.

Nach einer Woche beachtlicher Rekordstände für den Rohstoff Gold und einem neuen Dollar-Tief, stellt sich die Frage, ob sich die gegenwärtigen Trends auch in der anstehenden Woche fortsetzen werden. Möglicherweise ergibt sich jedoch eine Trendwende. Fed-Präsident Ben Bernanke wird heute im Rahmen einer Konferenz der US-Notenbank von San Francisco eine Rede halten, die möglicherweise die Tendenzen der Hauptwährungen in dieser Woche bestimmen und Licht in den heutigen Devisenhandel bringen wird.

Die heutigen Bewegungen an den Devisenmärkten werden von entscheidend wichtigen US-Daten bestimmt. Bedeutendste Veröffentlichungen darunter sind: TIC-Langzeit-Anschaffungen, Industrieproduktion September und Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan für Oktober (1. Umfrage). Sollten die Ergebnisse dieser Indikatoren die Erwartungen übertreffen, könnte die Nachfrage nach USD-Anlagen ein weiteres Mal gedrückt werden und das Interesse an gewinnträchtigen Investitionen, wie derzeit Rohöl und GBP, steigen. In der Zwischenzeit sollten Sie sich den heutigen Devisenmarkt nicht entgehen lassen und die aktuellen Trends zur Gewinnmaximierung nutzen.

Um 14:30 Uhr werden heute sowohl die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe der Woche, als auch die US-Verbraucherpreise für September veröffentlicht.
Sollten sich auch an diesem Handelstag erneut positive Wirtschaftsdaten aus den USA, Großbritannien und Europa, verbunden mit einem deutlichen Anstieg an den Aktienmärkten ergeben, könnte dies die Marktteilnehmer erneut dazu veranlassen, ihre Save-Haven-Währungen abzustoßen, um sich auf gewinnträchtige und risikoreiche Anlagen zu konzentrieren. Viele glauben an ein sich näherndes nachhaltiges Ende der globalen Rezession. Zusätzliche könnten die Ölpreise heute die Marke von $77 pro Barrel erreichen.

Während der US-Dollar gestern gegenüber einigen Hauptgegenwährungen bis auf Tiefstände fiel, erreichte der Goldpreis am Dienstag ein neues Rekordhoch. Auch der Ölpreis zog deutlich an. Oftmals stehen USD und Rohstoffkurse in umgekehrter Korrelation zueinander. Gerade Gold und Öl werden in US-Dollar bepreist und gelten selbst als „Hard Assets“ und gute Alternative zu Währungsanlagen. Im Vorfeld der im späteren Tagesverlauf zu veröffentlichen US-Einzelhandelsumsätze sowie dem Protokoll der Sitzung des US-Offenmarktausschusses, mutmaßen Investoren, wann die US-Notenbank ihre lockere Währungspolitik straffen und somit weiterer Druck auf der US-amerikanischen Währung lasten wird.

Das Ergebnis des US-Haushaltssaldo für den Monat September wird voraussichtlich zur Triebfeder für USD-Volatilität, die den heutigen Devisenhandel bestimmt. Weitere mögliche Auslöser für Kursschwankungen am Markt sind möglicherweise der Bericht zu den deutschen ZEW-Konjunkturerwartungen, Großbritanniens Verbraucherpreise für September sowie der Inflationsbericht der Bank of England.

Während sich ein Großteil der Hauptwährungen in der vergangenen Handelswoche verhältnismäßig stabil zeigte, machte der Euro eine Ausnahme und verzeichnete Aufwärtstendenzen gegenüber US-Dollar, Yen und Pfund Sterling. Wird sich dieser Trend auch in diesen Tagen fortsetzen? Auch der Ölpreis stieg weiter an und erreicht aktuell bereits die Marke von $72 pro Barrel. Lassen Sie sich die Markttrends dieser Woche nicht entgehen und schlagen Sie Ihren Profit aus den aktuellen Handelstendenzen.

Die Äußerungen des US-Notenbankchef Ben Bernanke am Donnerstagabend verliehen dem US-Dollar einen dringend benötigten Antrieb gegenüber den Hauptgegenwährungen, insbesondere JPY. Dabei schlug Bernanke einen verstärkt zinsbullischen Ton in Bezug auf seine Bereitschaft an, einer drohenden Inflation durch die Straffung der expansiven Geldpolitik entgegen zu wirken. Eine Neuausrichtung der Weltwirtschaft müsse nach EZB-Präsident Trichet auch nicht unweigerlich zu einer US-Dollar-Abwertung gegenüber dem Euro führen.

Investoren erwarten mit Spannung die heutigen Leitzinsbeschlüsse der Europäischen Zentralbank (EZB) sowie der Bank of England (BoE). Da nicht von Änderungen der Leitzinsraten ausgegangen wird, richten Investoren ihr Augenmerk insbesondere auf die begleitenden Pressekonferenzen der Banken für neue Anhaltspunkte einer Fortsetzung, bzw. Beendigung der Sonderpolitik der beiden Regierungen. Des Weiteren stehen heute um 14:30 Uhr die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe der Woche auf der Agenda sowie eine Anhörung von US-Notenbankchef Ben Bernanke um 13:00 Uhr.

Angesichts ungewisser nächster USD-Entwicklungen, richtet sich die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer inzwischen auf die Ölpreise. Auslöser hierfür ist insbesondere die Spekulation um die jüngsten Gespräche der Golfstaaten, nach denen diese eine neue Öl-Handelswährung anstreben sollen. Der Ölhandel könnte in Zukunft auf einen Währungskorb umgestellt werden, so die Mitglieder des Golf-Kooperationsrates, die ihre Absicht, der Dollar-Abschaffung für den Rohstoffhandel im Nachhinein dementierten. Dennoch belastete der zuvor veröffentlichte Bericht der britischen Zeitung „The Independent“ die Märkte. Als Ergebnis dessen fokussieren sich viele Anleger auf den für heute erwarteten Bericht der US-Rohöllagebestände, um den relativen Grad der Nachfrage nach dem Rohstoff einzuschätzen und zu ergründen, welche Bedeutung hinter den zuvor erwähnten Mutmaßungen steht.

Die Mutmaßungen um ein potentielles Ende des Dollar als Zahlungsmittel im Rohölhandel nehmen zu und setzen den USD gegenüber 14 der 16 meist gehandelten Gegenwährungen deutlich unter Druck. Laut einem Bericht der britischen Zeitung „The Independent“ erwägen die Golfstaaten, den Ölpreis nicht länger in Dollar festzusetzen. Der bisherige globale Stellenwert der US-amerikanischen Währung scheint mehr und mehr zu schwinden. Anstelle des Dollars wird in einigen Jahren ein Währungskorb zur Abwicklung des Ölhandels vorgesehen. Analysten betrachten den Austausch des Dollar als Abwicklungswährung für Ölgeschäfte als verhältnismäßig einfache Aufgabe. Größere Schwierigkeiten würde jedoch die Umstellung der Preisstellung für Öl bereiten.

Mit Beginn der ersten Oktoberwoche beobachteten Händler bereits in den ersten Tagen eine Reihe volatiler Kursschwankungen der beiden Hauptwährungen EUR und USD. Der Marktoptimismus in den USA schien sich zu verstärken, während Europa Anzeichen einer schleppenden Konjunkturerholung ausgab. Der USD konnte in der vergangenen Woche zuvor verzeichnete Kursverluste wieder ausgleichen. Jedoch erschwerten enttäuschende Arbeitsmarktzahlen den neuen Aufwärtstrend. Dies brachte dem EUR wiederum Aufschwung. Dementsprechend beeinflusst zeigten sich die übrigen Währungen am Devisenmarkt, da EUR und USD oftmals die Weltmarktpreise beeinflussen. Es bleibt die Frage: Werden die Konjunkturdaten dieser Woche die Märkte beruhigen oder weiteres Öl ins Feuer gießen?

Zum Ende der aktuellen Handelswoche erwarten die Marktteilnehmer entscheidende Konjunkturdaten aus der US-Wirtschaft. Dabei handelt es sich um die US-Arbeitsmarktdaten der Beschäftigung (exklusive Agrar) für den Monat September sowie die US-Arbeitslosenquote. Beide Indizes werden die Volatilität an den Devisenmärkten voraussichtlich antreiben. Die Ausgabe der Indikatoren findet um 14:30 Uhr statt. Ein weiterer Index von Bedeutung ist Englands für 08:00 Uhr angesetzter Hauspreisindex Halifax des Monats September. Anleger sollten ihre USD- und GBP-Positionen jetzt eröffnen, noch bevor der Handelstag sich entfaltet.

Für den US-Dollar ergab sich in dieser Woche bislang ein eher unbeständiger Handel. Mit zinsbullischen Tendenzen gegenüber einigen Gegenwährungen zu Wochenbeginn, schien der USD international die Rückkehr der Safe-Haven-Währungen einzuläuten. Angesichts einer Reihe positiver Konjunkturdaten aus Europa sowie eines gewissen Grad an Marktoptimismus im Vorfeld des für morgen erwarteten NFP-Berichts, wurden indes bis in die frühen heutigen Handelsstunden Kursverluste der übrigen Hauptwährungen wieder ausgeglichen. Aktuell scheint der Optimismus jedoch erneut zu schwinden, so dass der USD wiederholt die Marktbewegungen bestimmt. Für heute steht eine Menge wichtiger Konjunkturdaten auf der Wirtschaftsagenda. Diese sowie der morgige NFP-Bericht aus den USA sind diesmal von besonderer Bedeutung. Händler sollten die Wirkung der Daten auf den Devisenmarkt nicht unterschätzen. Lassen Sie sich kommenden aufregenden Handelstage nicht entgehen.