US-Notenbankchef Ben Bernanke und Finanzminister Henry Paulson drängen auf eine schnellstmögliche Verabschiedung ihres Rettungspakets für die US-Wirtschaft. Anleger konnten in der vergangenen Woche richtungslose Markttendenzen beobachten und auch Experten hatten ihre Schwierigkeiten, Prognosen zu erstellen. Der $700 Mrd. Rettungsplan ist das größte finanzielle Hilfsprogramm seit der Weltwirtschaftskrise der, falls er durchgesetzt wird, der Währungskrise ein Ende setzen und Anleger veranlassen wird, ihrem regulären Handel wieder nachzugehen. Analysten sind sich jedoch inzwischen unsicher, wird der Rettungsplan Segen oder Unheil bringen?

Anleger konnten gestern ein kleines USD-Phänomen auf den Märkten beobachten. Trotz der Prognosen, dass ein enttäuschender Bericht über die Verkäufe der Hausneubauten den USD schwächten würde, stellte sich das Gegenteil ein. Mit der aktuellen Debatte über den finanziellen Rettungsplan für die US-amerikanische Wirtschaft und der jüngsten Bekanntgabe, dass der Leitzins höchstwahrscheinlich nicht herabgesetzt werden wird, achten die Anleger anscheinend weniger auf die veröffentlichten Daten.

Sowohl das Rettungspaket für die US-Wirtschaft als auch die Zahlen zu den Eigenheimverkäufen bringen Unruhe in die Märkte. Gestern verzeichnete der Dollar einen volatilen Börsengang gegenüber den meisten seiner Währungsgegner. Heute steht der Bericht zu den Verkäufe der Hausneubauten auf der Agenda, den Anleger aufmerksam verfolgen sollten. Rückläufige Zahlen werden die bestehenden Probleme des US-amerikanischen Immobiliensektors verstärkt hervorheben und den USD weiter schwächen.

Der Preisfall des Rohöls ermutigt die Anleger, während die Welt gespannt auf weitere Details des Rettungspakets seitens der US-amerikanischen Regierung wartet. Erste Euphorie ist mittlerweile in Unruhe umgeschlagen. Es stellt sich die Frage, wie wird Amerikas Regierung das $700 Mrd. Rettungspaket finanzieren, ohne den US-amerkanischen Steuerzahler zu belasten. In der Eurozone hat sich inzwischen, aufgrund negativ ausgefallener Daten, ein leichter Abwärtstrend eingestellt. Anleger erwarten für heute eine weitere Anhörung von US-Notenbankchef Bernanke und US-Finanzminister Paulson, die die Einführung des Rettungsplans für die krisengeschüttelte US-Wirtschaft forcieren.

Heute werden Anleger den Ansprachen von US-Notenbankchef Ben Bernanke und US-Finanzminister Henry Paulson lauschen. Beide werden die beabsichtigten ersten Schritte der Inkraftsetzung ihres neuen Rettungsplans für die angeschlagene Bankenbrache in den USA vorstellen.

Die Nachrichten der letzten Handelswoche wirkten sich überwiegend negativ auf den USD aus. Mit dem ausstehenden „US-Rettungsplan“ scheint der US-amerikanische Dollar die Tendenzen der Hauptwährungen zu bestimmen. Somit sollten Anleger ihr Augenmerk in dieser Woche auf die Entwicklungen des USD richten.

Dank einer Gemeinschaftsaktion der sechs weltgrößten Zentralbanken, könnten sich die Märkte bereits in absehbarer Zeit stabilisieren. Die Notenbanken pumpten insgesamt rund $247 Mrd. in die globalen Geldmärkte, um eine Erholung der Aktienmärkte Europas und der USA während dieser angespannten Zeit der Finanzkrise zu erzielen. Für Anleger könnten sich vorerst hohe Kursschwankungen einstellen.

Die USA und Japan belassen ihren Leitzins unverändert, Europas Finanzoberhäupter führen Strategien zum Wirtschaftswachstum ein und die weltweite Energienachfrage sinkt – Marktstabilität scheint derzeit zentraler Gegenstand der Finanzmärkte zu sein. Die größten Feinde stellen Bankpleiten und instabile Aktienmärkte dar, die von den Regierungen erbittert bekämpft werden. Unterdessen scheint der Handel abgeflaut, während sich die Kursschwankungen in Grenzen halten und die Risikobereitschaft deutlich abgenommen hat.

Im Zuge der von den USA und Japan getroffenen Entscheidungen, ihre Zinssätze unverändert zu belassen, ergab sich für USD und JPY Stabilität sowie Wertzuwachs. Auch positiv ausgefallene Eurozonen-Daten verhalfen dem EUR zu einer Kurswertsteigerung. Anlegern wurde jedoch deutlich gemacht, dass der EUR beim derzeitigen Tempo des USD nicht mithalten kann.

Heute wird ein intensiver Handelstag erwartet, an dem wichtige Indikatoren aus den USA veröffentlich werden: Der Leitzins (“Federal Funds Rate”) sowie der Verbraucherpreisindex. Laut Prognosen soll der Leitzins zwar unverändert bleiben, nach gestrigen Ereignissen wird jedoch gemunkelt, dass eine Herabsetzung der Federal Funds Rate möglich wäre.

US-Bank-Ausfälle verursachen Trendwende im Vergleich zur vergangenen Woche.

Anleger aufgepasst! Heute wird ein äußerst wichtiger Handelstag voller ausschlaggebender Wirtschaftsdatenveröffentlichungen. Sowohl aus den USA als auch aus der Eurozone werden eine ganze Reihe ausschlaggebender Indizes erwartet, die ohne Zweifel den heutigen Märkten hohe Kursschwankungen bringen werden.

Die aktuell reividierte Prognose des Wirtschaftswachstum für die Eurozone wirft seine Schatten auf die ohnehin bereits geschwächte globale Wirtschaft. Das lahmende Wirtschaftswachstum wirkt sich negativ nicht nur auf die Kurspaare aus, sondern beeinträchtigt ebenso die Erholung der einzelnen Wirtschaftssysteme.

Kehrtwendung für den Dollar, während Euro-Stärke Frankreichs Daten zuvorkommt.

Für heute werden einige Indikatoren aus der US-Wirtschaft erwartet. Ein Großteil soll allerdings -laut Prognosen- den aktuellen USD-Trend enttäuschen. Zu Tagesbeginn wird US-Notenbankchef Bernanke eine Rede anlässlich der “White House Initiative on Historic Black Colleges and Universities” halten.

Die anstehende Woche könnte dem USD-Aufwärtstrend ein Ende bereiten, da die Kurswerte an den amerikanischen Börsen aktuell zurückgehen, während sich die US-Finanzkrise fortsetzt. Am Wochenende wurde berichtet, dass die US-Regierung die vorläufige Kontrolle über die angeschlagenen Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac übernommen hatte.

Am heutigen Handelstag könnten sich zumindest für eine Börsensitzung Veränderungen ergeben. Wie an jedem ersten Freitag im Monat, werden auch heute die neuesten Veränderungen der Arbeitsmarktzahlen US-Nonfarm Employment Change um 12:30 GMT veröffentlicht. Im Gegensatz zu den gestrigen Daten, wird dieser Index sicherlich nicht von Anlegern außer Acht gelassen werden.

Der USD wurde gestern von einigen Ereignissen positiv beeinflusst, die sich nach der Veröffentlichung schlecht ausgefallener Wirtschaftsdaten aus der Eurozone ergaben. Darüber hinaus brachte der Preissturz des Rohöls, der sich nach Eintreffen von Hurrikan “Gustav” auf dem amerikanischen Festland einstellte, dem USD Aufschwung. Der Tropensturm hatte verhältnismäßig wenig Schaden an den Ölanlagen der Golfküste angerichtet.

Der USD fiel um 0,6% und schloss unter 1,4520 gegenüber dem EUR. Im Laufe des gestrigen Handelstages ergaben sich sogar Notierungen unter 1,45. Laut Prognosen könnten sich EUR/USD auf die 1,4400-Marke zu bewegen. Dieser bedeutende USD-Aufwärtstrend resultierte überwiegend aus einem heftigen Sturz der Rohölpreise sowie der fortdauernden Besorgnis um die konjunkturelle Situation der übrigen Wirtschaftssysteme, die Investoren dazu verleiteten, Dollar-Positionen aufzustocken.

Gestern konnte der USD einen zinsbullischen Handel gegenüber den meisten seiner Währungsgegner verzeichnen. Dabei machte sich der Dollar den Rückgang der Rohölpreise, die ein Viermonatstief erreichten sowie leichte Abwärtstendenzen der Währungskontrahenten zu Nutze.
Mit dem Blick auf die heutigen Veröffentlichungen aus den USA stehen gleich drei Indikatoren um 2:00 GMT an. Bedeutendster Index darunter der ISM Manufacturing PMI (ISM-Einkaufsmangerindex des verarbeitenden Gewerbes).

Der USD hatte eine schwankende letzte Handelswoche zu verzeichnen und schloss bei gemischten Ergebnissen gegenüber seinen Hauptwährungsgegnern. Beachtliche 100 Punkte konnte der Dollar gegen den EUR gewinnen und notierte bei 1,4670. Auch gegen GBP und CHF waren große Schritte zu erkennen. Diese Woche könnte von großen Kursschwankungen für den USD geprägt sein, da die Veröffentlichungen einer ganzen Reihe wichtiger Wirtschaftsdaten anstehen.