Für die US-Währung könnte sich im Vorfeld der US-Arbeitsmarktdaten dieser Woche eine quartalsmäßige Verschlechterung gegenüber 14 der 16 meist gehandelten Gegenwährungen ergeben. Prognosen zufolge soll der Stellenabbau in den USA erneut zurückgehen und damit die Nachfrage nach gewinnträchtigen Anlagen wieder verstärkt werden. Trotz leichter Kursgewinne gegenüber einigen Hauptwährungen und einer Aufholjagd zum japanischen Yen am Dienstag, könnte sich das zuvor erreichte Plus heute wieder aufheben, da die US-Notenbank Federal Reserve voraussichtlich zum wiederholten Male den Rekordtiefstand ihres Leitzinses für einen verlängerten Zeitraum beibehalten wird.
USD und JPY halten ihren Aufwärtstrend gegenüber risikoreicheren Gegenwährungen aufrecht, während Händler versuchen, die Aussagen der Regierungsbeamten in Bezug auf Ausstiegsstrategien zu Konjunkturpaketen sowie Zinsanhebungen der nahen Zukunft zu entziffern. Heute ist der erste Tag wichtiger Wirtschaftsnachrichten aus den USA seit dem G20-Gipfel, an dem sich voraussichtlich Dollar-Volatilität einstellen wird, die den Kurs bis zum Ende der Woche bestimmt.
Im Vorfeld des G20-Gipfels und in Folge enttäuschender Daten aus dem US-Wohnungswesen, beendet der US-Dollar seinen zweiwöchigen Abwärtstrend gegenüber dem EUR. USD und JPY profitieren von einer jüngsten Zunahme von Risikoaversion, die sich unter den Marktteilnehmern angesichts des bevorstehenden G20-Gipfeltreffens ausbreitet. Bei dem gestern in Pittsburgh eröffneten Finanzgipfel sollen die Staats- und Regierungschefs der weltgrößten Volkswirtschaften über schärfere Kontrollen der Banken- und Finanzmärkte beraten. Der seit Mittwoch rückläufige Ölpreis verschärfte seine Abwärtstendenzen gestern, nachdem die Aktienmärkte Verluste verzeichneten und der US-Dollarkurs wiederum stieg. Dies setzte den Rohstoffmarkt zusätzlich unter Druck.
Die US-Notenbank äußerte sich gestern zuversichtlicher zu den US-Wirtschaftaussichten und erklärte, dass sich nach der tiefen Rezession nun langsam wieder Wachstum abzeichne. Wie erwartet ließ die Federal Reserve den Leitzins unverändert bei 0,0% bis 0,25%. Wiederholt stützte der schwächelnde US-Dollar die Rohstoffkurse auch in dieser Woche. Jedoch stürzte der Ölpreis gestern um nahezu 4% bis unter die Marke von $68,50 pro Barrel, nachdem das US-Energieministerium einen überraschend hohen Anstieg der Vorräte meldete. Der USD zog nach den Aussagen der US-Notenbanker an und drückte die Ölpreise somit weiter runter.
Anknüpfend an zwei ruhige Handelstage, steht heute wieder ein dichter Nachrichtentag in Bezug auf die großen Volkswirtschaften bevor. Von 08:45 bis 11:00 Uhr sollten Händler wichtige Konjunkturdaten aus der Eurozone gut im Auge behalten. Im weiteren Tagesverlauf werden um 16:30 Uhr die US-Rohöllagerbestände der Woche ausgegeben. Dieser Indikator nimmt in der Regel großen Einfluss auf den Rohöl-Kurs. Anleger sollten sich hinsichtlich ihrer Positionen am Resultat orientieren. Zu guter Letzt gibt die US-Notenbank um 20:15 Uhr das Sitzungsergebnis des Fed-Funds-Zielsatz für September im Rahmen des Offenmarktausschuss-Treffens (FOMC) bekannt. Das verheißt hochgradige Marktvolatilität, die Händlern so einige Gelegenheiten bieten sollte, ihre Gewinne zu erweitern.
Heute erwartet die Marktteilnehmer eine geringe Marktvolatilität bei nur wenigen Datenveröffentlichungen aus Japan, Europa und den USA. Im späteren Tagesverlauf könnten die für den Nachmittag angesetzten Fundamentaldaten jedoch bedeutende Marktbewegungen auslösen.
Die zunehmenden Sorgen über das wachsende US-Finanzloch und niedrige Zinssätze veranlassten Händler, sich in diesem Monat verstärkt auf risikoreiche Investitionen wie Aktien, Rohstoffe sowie gewinnbringende Währungen zu konzentrieren und Dollar-Anlagen abzustoßen. Der Offenmarktausschuss der US-Notenbank (FOMC) wird seinen Zinssatz voraussichtlich konstant halten. Der Markt verlangt jedoch bereits nach Orientierungshilfen: Wir die Fed ihre expansive Währungspolitik über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten?
Zu Beginn des heutigen Handels gab EUR/USD zunächst etwas nach, der langfristige Aufwärtstrend wird sich jedoch voraussichtlich auch heute fortsetzen. Verluste an den US-Aktienmärkten sowie über den Erwartungen liegende US-Produktionsdaten lösten gestern eine kurzfristige Trendwende aus. Den heutigen Handel unterstreichen Fundamentaldaten aus Europa sowie Großbritannien. Die Marktteilnehmer erwarten, dass EUR/USD auch zum Wochenende mit einem Plus schließt.
Trotz jüngster Sorgen um Haushaltsdefizite sowie Inflationsangst, scheint der Markt überraschend ruhig zu sein. Der USD befindet sich weiterhin auf dem absteigenden Ast und spiegelt einerseits einen Vertrauensverlust in die US-amerikanische Wirtschaft, andererseits eine erhöhte Risikobereitschaft der Investoren wider, die derzeit US-Staatsanleihen abstoßen. Unweigerlich stützen die Abwärtstendenzen des USD die Energiepreise und fördern das Exportwachstum weltweit. Eine konjunkturelle Erholung scheint im Gange, dennoch ist Vorsicht geboten: der Weg zu wirtschaftlichem Aufschwung könnte lang und beschwerlich sein.
Bereits im frühen Mittwochshandel rutschte der US-Dollar heute gegenüber einem Korb bedeutender Währungen auf ein neues Jahrestief. Zuvor hatten Investoren ihre Dollarbestände reduziert, da sie mit einem durch den zunehmenden US-Wirtschaftspessimismus bedingten USD-Kursabfall rechnen. Dabei gehen die Händler davon aus, dass die US-Notenbank ihren Leitzins zunächst niedrig halten wird, um die schwache Wirtschaft im Land zu stützen. Im weiteren Tagesverlauf erwarten Forex-Anleger die Veröffentlichung der US-Verbraucherpreise für August. Dieser Indikator hat viel Potenzial, die Devisenmärkte in Bewegung zu setzen. Insbesondere könnte ein negatives Ergebnis den US-Zinssatz langfristig niedrig halten und damit verstärkt USD-Verkäufe auslösen.
Der US-Dollar verzeichnete gestern deutliche Kursverluste gegenüber dem EUR, konnte jedoch an Boden gegenüber anderen Hauptgegenwährungen gewinnen. Händler hatten ihr Augenmerk am Montag auf die Fundamentaldaten dieser Woche gelegt. Des Weiteren lösten EUR und Yen auf technischer Ebene Investitionen aus. Die Marktausrichtung verlagert sich aktuell in Richtung US-Indizes, von denen gleich eine ganze Reihe sowohl heute, am Dienstag, als auch am Donnerstag veröffentlicht wird. Sie werden bestimmen, ob der Dollar seinen Abwärtstrend fortsetzt oder dieser vorübergehend unterbrochen wird.
Für den US-Dollar wird heute im Anschluss an die Grundsatzrede zur Finanzkrise von US-Präsident Obama um 18:00 Uhr in New York hohe Volatilität erwartet. In der Zwischenzeit wird Forex-Anlegern dazu geraten, ihre Positionen zu eröffnen. Einige wichtige Fundamentaldaten aus der Eurozone und Großbritannien werden auf die Währungs-Crosse des Dollar voraussichtlich Einfluss nehmen.
Die Veröffentlichung des US-Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan für den Monat September (1. Umfrage) um 15:55 Uhr bestimmt den heutigen USD-Handel. Der Index ist ein makroökonomischer Indikator und basiert auf einer telefonischen Befragung von Konsumenten zu finanzieller Situation und wirtschaftlichem Klima. Laut Prognose soll das Ergebnis bei 67,2 Punkten liegen. Die Vormessung im letzten Monat hatte 65,7 Punkte ausgegeben. Weitere Fundamentaldaten, die ihren Einfluss auf den heutigen Devisenhandel nehmen werden sind: England - 10:30 Uhr Erzeugerpreise, August (Output-Basis), USA - 14:30 Uhr Import- und Exportpreise, August, sowie die für 22:45 Uhr angesetzte Ansprache von US-Finanzminister Timothy Geithner. Wenn Sie als Händler heute große Profite erzielen möchten, eröffnen Sie jetzt Ihre Positionen für die Hauptwährungen.
Bei gemischten Ergebnissen gegenüber den Hauptgegenwährungen zeigt sich das Britische Pfund mittlerweile verstärkt volatil. Um 13:00 Uhr wird die Bank of England (BoE) ihren Zinsbeschluss im Anschluss an die Sitzung des geldpolitischen Rats bekannt geben.
Bei der derzeit hohen Marktvolatilität ergeben sich für einige Währungen und Rohstoffe neue Rekordkurse, die bereits seit dem vergangenen Jahr nicht erreicht wurden. Beispielsweise fiel der USD am gestrigen Handelstag fast auf sein niedrigstes Niveau innerhalb eines Jahres, nachdem die Kurse an den globalen Aktienbörsen anstiegen. Auch der Goldpreis überrascht jüngst die Märkte mit einem kontinuierlichen Aufwärtstrend: Zum ersten Mal seit März 2008 stieg der Rohstoff bis über die Marke von $1000. Diese derartigen Kurserholungen schaffen einen berechenbareren Devisenmarkt, aus denen Anleger Profit schlagen können.
Heute wird es im Devisenhandel voraussichtlich noch ruhig um den USD bleiben. Da keine bedeutenden Konjunkturdaten aus den USA veröffentlicht werden, ist es wahrscheinlich, dass übrige Hauptwährungen wie GBP, EUR und CAD die heutigen Markttrends bestimmen. Anleger sollten diese im Laufe des Handelstages gut im Auge behalten.
Heute bleibt es an den Märkten in den USA und Kanada überwiegend ruhig, da beide Nationen keine Konjunkturdaten veröffentlichen. Dagegen steht eine Vielzahl von Terminen auf der Agenda der Eurozone und Großbritanniens. Hier könnte sich ein Handelstag geprägt von einer geringen Liquidität sowie gesteigerten Volatilität ergeben. Tageshändler könnten ihren Vorteil wiederum aus den sich ankündigenden intensiven Handelstagen mit außergewöhnlich hohen Kursschwankungen ziehen.
Um 14:30 Uhr werden heute die US-Arbeitsmarktdaten (August) für die Beschäftigung exklusive des Agrarbereichs veröffentlicht, die den wichtigsten Marktindikator des Handelstages darstellen und dementsprechend hohe Kursschwankungen auslösen könnten. Weiteres wichtiges Ereignis ist das G-20-Treffen der Finanzminister und Notenbankchefs in London sowie die aktuelle US-Arbeitslosenquote, deren Veröffentlichung ebenfalls für 14:30 Uhr angesetzt ist. Um gegenwärtig hohe Gewinne zu erzielen, eröffnen Sie Ihre Positionen für die Hauptwährungen jetzt, noch bevor der Handelstag ins Rollen kommt.
Die um 14:30 Uhr erwarteten US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe der Woche werden den USD-Trend am heutigen Handelstag bestimmen. Weitere Konjunkturdaten, die den Devisenhandel, insbesondere für USD und EUR vorantreiben könnten sind: Englands Einkaufsmanagerindex des nicht-verarbeitenden Gewerbes für August um 10:30 Uhr, das Ergebnis der Ratssitzung um den Hauptrefinanzierungssatz der Europäischen Zentralbank (EZB) um 13:45 Uhr sowie der US-ISM-Index des nicht-verarbeitenden Gewerbes für August um 16:00 Uhr. Verpassen Sie die heutigen Handelsgelegenheiten nicht. Eröffnen Sie jetzt Ihre USD-, EUR-, GBP- und AUD-Positionen.
Der US-Dollar stabilisierte sich am Dienstag angesichts fallender Aktienkurse an der Wall Street, was die Anleger dazu veranlasste, vermeintlich risikoreiche Währungen zu meiden. Trotz überraschend verheißungsvollem ISM-Index, des verarbeitenden Gewerbes (August), reagierte der Aktienmarkt nur kurzfristig positiv und drehte anschießend deutlich ins Minus. Die US-amerikanische Währung profitierte von dieser Entwicklung. Gerade in letzter Zeit schätzten die Marktteilnehmer den Dollar als Absicherung zu Kursverlusten an den Aktienmärkten. Im Vorfeld der für heute erwarteten US-Arbeitsmarktdaten beobachten Anleger unter den Marktteilnehmern eine erhöhte Besorgnis in Hinsicht auf negative Ergebnisse. Mittlerweile scheinen die Märkte stärker auf enttäuschende Konjunkturdaten aus den USA zu reagieren, als auf überraschend positive Resultate.
Der gestrige Handelstag machte es wieder ganz deutlich: Zum Ende des Monats August wurde noch einmal eine Reihe positiver Konjunkturdaten aus den USA veröffentlicht, bedeutendster unter ihnen der Chicago Einkaufsmanagerindex. Die Ergebnisse lagen insgesamt weit über den Erwartungen der Experten. Der Einkaufsmanagerindex wird von der National Association of Purchasing Management-Chicago veröffentlicht und stellt einen monatlich Gesamtindex dar, der auf der Befragung von mehr als 200 Einkaufsmanagern des verarbeitenden Gewerbes beruht. Er zählt zu einer der wichtigsten und zuverlässigsten Indizes der US-Wirtschaft. Darüber hinaus, gehen Analysten davon aus, dass die aktuell gestiegene Nachfrage aus Übersee nach US-Gütern, der amerikanischen Wirtschaft in den kommenden Monaten weiteren Aufschwung verleihen wird.

